Chrono Fall

Der Protector ist die letzte Hoffnung der Menschheit und die SPARCs strömen aus, um die Frachter zu unterstützen, die essentielle Ressourcen für das gigantische Projekt sammeln. Es ist die letzte Möglichkeit die Rifts, die die Raumintegrität gefährden, zu eliminieren.

Logbuch 2294 A26-4
Die Rifts sind überall. Wir können sie sogar schon von der Erde aus sehen. Werden wir es schaffen den Protector noch rechtzeitig zu bauen, um die Menschheit, ja gar die Galaxie oder das Universum zu retten? Gerade erst sind die modernsten SPARCs vollendet und die Einweisung erfolgt morgen früh für die besten Piloten und Pilotinnen. Das ist unsere letzte Chance.

Logbuch 2294 A27-1
Es geht los. Zusammen mit 2 Kolleginnen und einem Kollegen schwärmen die 4 SPARCs aus. Harris kümmert sich um einen erdnahen Rift, denn sein SPARC ist dafür besonders ausgestattet worden, während Georgia in Richtung Exoplanet I fliegt, um den Weg für einen Frachter vorzubereiten. Marta und ich versuchen die Gegend weiter zu erkunden, um den bevorstehenden Ringdown besser einschätzen oder gar verhindern zu können und neue Technologien zu entdecken. Es ist ein harter Kampf gegen die Zeit.

Logbuch 2294 A27-2
Überall schlagen neue Rifts Löcher in das Raum-Zeit-Kontinuum. Ein Frachter, der wichtige Rohstoffe für die Produktion des Protectors schon fast zur Erde gebracht hat, wurde abgeschnitten. Harris ist einige Parsec entfernt, also muss Marta den Weg frei machen. Ich hingegen sammle neue Energiekristalle, um das Schiff flexibler zu machen, damit ich ebenfalls Rifts bekämpfen oder mein Team mit dem Spezialteil meines SPARCs unterstützen kann.

Logbuch 2294 A28-1
Es ist aussichtslos.

Logbuch 2294 A29-1
Kaum zu glauben. Ein Hoffnungsschimmer. 4 Frachter haben es geschafft ihre Ressourcen zur Erde zu bringen, mit denen wir den ersten Teil des Protectors fertigstellen konnten. Mit diesem Meilenstein konnten wir einige Rifts zurückdrängen. Auch unsere Technologie entwickelt sich atemberaubend schnell, durch die Aufklärungsarbeit von Marta, weiter. Doch Zeit zu feiern haben wir nicht. Es geht weiter.

Logbuch 2294 A30-1
Ein Exoplanet wurde nun vollständig erkundet und ein Frachter ist auf dem Weg dort hin, doch die Rifts werden immer mehr. Sie drohen uns in ihrer Schwärze am Himmel. Sie scheinen das Schwarz der Nacht noch schwärzer zu machen.

Logbuch 2294 B01-1
Der Frachter hat den Exoplaneten erreicht und hat Rohstoffe aufgenommen, doch die Rifts blockieren den Rückweg. Unsere Energie ist aufgebraucht. Das Raum-Zeit-Kontinuum wankt. Die Raumintegrität ist am Boden und wir sehen keine Hoffnung mehr, doch wir geben nicht auf. Wir werfen ein letztes Mal alles, was wir haben hinein.

Logbuch 2294 B01-1
Eben viel meine Tasse zu Boden. Ein Sprung in der Raumzeit warf sie mir förmlich aus der Hand. Haben wir noch eine Chance?

Logbuch 2294 B02-1
Es ist zu spät. Der Frachter mit den essentiellen Ressourcen für den Protector wird es nicht rechtzeitig schaffen. Der Kontakt zu Georgia ist schwach, auch wenn sie alles versucht schon die Berechnung des Protector-Impulses, der uns alle retten kann, voranzutreiben. Harris eliminiert wie irre Rifts. Doch es ist zu spät.

Logbuch 2294 B03-1
Vergesst uns nicht.

(Miniaturen sind nicht Teil des Basisspiels. Sie sind offiziell lizenziert bei Kleingedrucktes im Shop erhältlich)

Plus

  • SciFi Setting Kooperativ
  • Knallhart
  • Mehrsprachig
  • Zusätzliche Szenarien
  • Umweltfreundliches Material Management

Minus

  • Knallhart
  • Teilweise glückslastig

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Earl Grey

Star One – „It All Ends Here“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ornament Games

1-4

60-150 Min.

ab 14

Galerie der Künste

Ein künstlerisch wertvolles Puzzle-/ Lege-Spiel
Als privater Kunstsammler möchte man eine möglichst beeindruckende Sammlung an die heimische Wand bringen. Dabei gilt es nicht nur, nach den schönsten Gemälden und Dekorationen Ausschau zu halten, sondern auch die aktuellen Trends im Auge zu behalten.

Jeder Mitspielende beginnt das Spiel mit einem Gemälde an seiner Wand (dem Spieltableau). In jeder Runde stehen dann neue Bilder in verschiedenen Größen und Kunstrichtungen zur Auktion, die mit einer einmalig einsetzbaren Auktionskarte (Wert 1-20) ersteigert werden können. Das Höchste Gebot darf zuerst wählen – anschließend geht es absteigend der Gebote weiter. Ein Bild bleibt in jeder Auktionsrunde übrig, landet im Museum und beeinflusst dort den Trend der entsprechenden Kunstrichtung.
Wenn die ersteigerten Bilder an der heimischen Wand platziert werden, gilt es dabei einige Dinge zu beachten! Gleiche Kunstrichtungen nebeneinander sollten vermieden werden (ein echter Fauxpas!), gleiche Bilderrahmen nebeneinander sind jedoch Top und werden mit wertvollen Dekorationen belohnt! Wer die richtigen Bilder in Blickhöhe aufhängt erhält am Ende Bonuspunkte. Minuspunkte erhält man für überschüssige Bilder, die nicht auf die Wand passen oder leere Wandecken.

„Galerie der Künste“ verbindet den Nervenkitzel einer Auktion mit einem knifflig-reizvollen Puzzle-/Legespiel. Die unzähligen Bilder und die tollen Artworks lassen das Kunst-Thema sehr lebendig werden und motivieren wirklich dazu, eine schöne Sammlung an die eigene Wand bringen zu wollen.
Durch die Auktionen wird das Spiel (vor allem zu dritt oder viert) spannend und unberechenbar - was für eine Menge Spaß sorgt und „Galerie der Künste“ nicht nur deshalb zu einem der stimmigsten Legespiele macht, die mir bisher auf den Tisch gekommen sind.

Plus

  • Tolle Artworks
  • Hervorragend umgesetztes Thema

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Cognac oder Champagner

Opeth – „Heritage“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Huch! (Hutter Trade GmbH)

2-4

60 Minuten

ab 10

Festival

Ein einfaches Wettstreit-Legespiel mit Musik-Thema
Ein fettes Festival hat begonnen. Auf gleich vier Bühnen gibt es coole Musik zu hören und die Zuschauer strömen auf das Gelände, um sich die besten Plätze zu sichern…

In „Festival“ steuert jeder Mitspielende einen Teil des Publikums, indem unterschiedliche Plättchen (in klassischen Tetris-Formen) auf das Spielfeld gelegt oder verschoben werden.
In jeder Runde gilt es dabei ein bestimmtes Ziel zu erreichen. z.B. möglichst viele Besucher an Merchandise-Ständen zu platzieren, frisches Bier zu holen oder Plätze in der ersten Reihe einer Bühne zu ergattern.
Die drei nächsten Ziele liegen immer aus, so dass es manchmal cleverer ist, ein Rundenziel zu übergehen, um beim nächsten die Nase vorn zu haben. Wer das Ziel am besten erfüllt, erhält dafür am meisten Punkte.
Zusätzlich liegen immer drei optionale Ziele aus, bei deren Erfüllen man zusätzlich punkten kann.
Im Spiel zu zweit ist auf dem Spielfeld noch relativ viel Platz, zu viert kann es dann aber wirklich knifflig werden, seine Plättchen zu platzieren, was den Spielspaß deutlich erhöht, denn ansonsten ist „Festival“ eher ein spielerisches Leichtgewicht und anspruchsvolleren Spielern sicherlich zu einfach gestrickt.
Die grafische Umsetzung ist okay – entlockt aber ebenfalls kein großes „Wow“ und echte Festival-Stimmung will auch nicht so richtig aufkommen. Denn das Thema wirkt relativ austauschbar.

Wer auf der Suche nach einem einfachen Legespiel mit etwas Wettstreit ist, der kann für die ca. 15,- € wenig falsch machen.

Plus

  • Einfache Regeln
  • Schneller Spielaufbau

Minus

  • Thema austauschbar
  • Geringe Spieltiefe

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Bier

„Best-Of“ Wacken

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

GDM Games

1-4

25 Minuten

ab 8

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