ito

Ein kooperatives Kartenspiel für eure nächste Party
Das Thema ist „Dieser Beruf ist wichtig“.
Du hast auf der Skala von 0 (unwichtig) bis 100 (wichtig) die Zahl 76 gezogen. Die Mitspielenden haben „Feuerwehrfrau“, „Hebamme“ und „Krakenpfleger“ genannt. Welchen Beruf wählst du, den anschließend alle gemeinsam in die richtige Reihenfolge bringen müssen?

„ito“ (japanisch für Faden) ist ein kooperatives Kartenspiel, in dem alle Mitspielenden Hinweise zu einem bestimmten Thema geben, die zu einer Zahl zwischen 1 und 100 passt, die man gezogen hat.
Man kennt nur die eigene Zahl, versucht aber anhand der Hinweise gemeinsam einzuschätzen, in welche Reihenfolge alle Karten gehören.

Wem die Spielidee bekannt vorkommt, der denkt wahrscheinlich an „Fun Facts“ (erschien drei Jahre nach „ito“!) oder „Top 10“ (erschien ein Jahr danach) – und liegt damit ziemlich richtig. „ito“ ist jedoch der Ursprung aus dem Jahr 2019. Doch kann der „Vater“ mit den Kindern mithalten? Ja, „ito“ muss sich hinter den populäreren Alternativen nicht verstecken, hat aber ein paar Ecken und Kanten.
Da – im Gegensatz zu z.B. „Fun Facts“ - nichts aufgeschrieben wird, ist es gerade in größeren Gruppen oft schwer, sich alle genannten Begriffe zu merken.
In kleinen Gruppen ist jedoch die Einordnung zu leicht (man weiß ja, welche Zahl man selbst hat) und zu zweit funktioniert „ito“ unserer Erfahrung nach gar nicht.

Für 2 bis 5 Personen sind die ca. 18 € aber wirklich gut investiert, zumal die 120 Kategorie-Vorschläge für eine ganze Weile Spielspaß garantieren.

Plus

  • Einfache Regeln, schneller Einstieg

Minus

  • Für kleine (2-3) oder zu großen Grupen (7-8) nicht empfehlenswert

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Sake




Ibaraki – „Rashomon“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Heidelbär Games / arclight games

2-8

10 Minuten

ab 8

Crack List

UNO meets Stadt Land Fluss in Kartenform?
Die Kategorie lautet „Länder, in denen es sehr kalt wird“ - du hast eine Karte mit „M“, ein „F“ und ein „U“ auf der Hand und 20 Sekunden, um eine Antwort mit dem passenden Anfangsbuchstaben zu nennen... Was fällt dir ein?

Genau darum geht es in „Crack List“.
Jeder Mitspielende erhält 8 Handkarten, auf denen Buchstaben stehen. Dann wird eine Kategorie ausgewählt. Reihum hat nun jeder 20 Sekunden Zeit, eine Karte auszuspielen und ein Wort zu nennen, das mit dem entsprechenden Buchstaben beginnt und zum Thema passt...
Wer zuerst seine Karten los wird, gewinnt das Spiel.

Was so einfach klingt, entwickelt durch alleine durch den Zeitdruck schon einen hektischen Reiz, den man auch von der Vorlage in Papierform kennt.
Verschiedene Aktionskarten bringen zusätzliche Abwechslung ins Spiel. So werden Karten getauscht, die Spielreihenfolge verändert, Ausgesetzt oder es müssen Karten gezogen werden. UNO & Co lassen grüßen...

Der Clou sind jedoch die „Crack List“ Karten, bei deren Ausspielen die Kategorie gewechselt wird. So wird aus „Länder, in denen es sehr kalt wird“ in sekundenschnelle ein „Verkehrsmittel“. Und Hey, da passt doch das „U“ zum Glück ziemlich gut!

„Crack List“ macht im Grunde nichts neu – verknüpft aber auf feine Art und Weise mehrere Spielprinzipe zu einem flotten und unterhaltsamen Kartenspiel.

Wem die Kategorie-Karten ausgehen sollten, der findet in der dazugehörigen „Crack List Party“ App weitere Spielmodi (Achtung! z.T. aber mit monatlichen Gebühren!) sowie Nachfülllisten mit neuen Kategorien (auch hier z.T. kostenpflichtig!)

Plus

  • Auch in großen Runden spielbar
  • Einfache Regeln, schneller Einstieg

Minus

  • App zum Großteil kostenpflichtig

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Zitronenlimonade

Mastodon – „Crack The Skye“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Huch! (Hutter Trade GmbH)

2-8 (in Teams bis 20)

30 Minuten

ab 10

Mutabo

Ein Schreib- und Zeichen-Partyspiel


Als es in der Corona-Zeit nicht mehr möglich war, sich für Spieleabende zu treffen, musste man erfinderisch werden. Schnell wurde nach online-Alternativen gesucht. Geoguesser, Montagsmaler oder Codenames wurden zu beliebten Zeitbegleitern. Zum Favoriten avancierte aber schnell das das Wort- und Zeichenspiel Gartic Phone.

Dort wird nach dem Prinzip von „Stille Post“ abwechselnd ein Satz in eine Zeichnung verwandelt, dieser dann wieder in einen Satz, der wiederum in eine Zeichnung und anschließend wieder in einen Satz… Ihr versteht schon!
Dass das Ende dann nicht mehr viel mit dem Ursprung zu tun hat, dürfte klar sein. Entsprechend viele Lacher sind zum Schluss garantiert!

„Mutabo“ hat genau diese Spielidee ins Brettspielformat umgesetzt.

Größter Kritikpunkt ist die spannende Frage, ob man das Spiel überhaupt braucht – denn prinzipiell kann man auch jedem beliebigen Stift, Block und etwas Kreativität einfach los spielen.
Andererseits können mit den 110 beiliegenden Karten mit Anfangs-Satz-Ideen auch „unkreative“ Spielegruppen sofort loslegen und so manche der abertausenden Optionen, die sich dort kombinieren lassen sind einfach unfassbare Spaßgaranten!

Was also online schon funktioniert, klappt auch offline ziemlich gut – wobei auch hier gilt: Je mehr Mitspielende, desto spaßiger! Zu dritt ist „Mutabo“ eigentlich nicht empfehlenswert. 6-7 Mitspielende sind deutlich besser!
Wer das Spiel noch etwas aufpeppen will, der kann auch eine Stoppuhr mitlaufen lassen und die Schreib- und Zeichenrunden zeitlich begrenzen.

Plus

  • Super für größere Spielerunden
  • Viele Satz-Ideen

Minus

  • Eigentlich redundant

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Bier

Mutabor – „Das Blaue“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

3-6

ca. 20 Minuten

ab 8

Hitster – Schlager Party

Atemlos durch die Hitster-Nacht mit der Schlager Party

Gerade eben haben wir noch den „Movies & TV-Soundtracks Expansion Pack“ (zu recht) abgefeiert – schon berichten wir auch über die „Schlager Party“ - und das mit Wurzeln bei einem Heavy-Metal-Webzine... Wie soll das denn zusammenpassen?

Nun – gar nicht. Aber für das beliebte Partygame ist die Schlager-Erweiterung mehr als logisch. Denn eine ganze Menge der über 300 enthaltenen Songs dürfte so ziemlich jeder kennen – ob er will oder nicht.
Schlager-Fans kommen hier natürlich extrem auf ihre Kosten und dürften beim spielen ein echtes „Herzbeben“ erleben – doch selbst wer mit dem populären Genre sonst wenig Berührungspunkte hat, muss sich nicht „Atemlos durch die Nacht“ kämpfen, sondern wird garantiert einige Treffer landen. Zur Not hilft etwas „Griechischer Wein“ um gegen „Joana“ oder „Anita“ zu gewinnen.

Ob wir als Metal-Fans eine Chance gegen echte Kenner haben werden wir noch herausfinden (Wir fordern hiermit 2/3 des Team Camino Akustik heraus!) - aber als Ergänzung für die Hitster-Reihe macht die „Schlager Party“ hundertprozentig Sinn!

Plus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Partydrinks

…den braucht man bei Hitster nicht!

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtbewertung

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Jumbo Spiele

1-X

ca. 40 Minuten

ab 7 Jahren

Perfect Words

Ein kooperatives Wort-Assoziationsspiel für Fans von „So Kleever“, „Just One“ oder „Codenames“
Wort-Assoziationsspiele gibt es inzwischen eine ganze Menge. Nicht alle davon konnten uns bisher vollends überzeugen und in die Spitzenriege von „So Kleever“, „Landmarks“, „Just One“, „Codenames“ oder „Crazy Wordz“ aufschließen.

Mit „Perfect Words“ schickt Piatnik nun ebenfalls ein Pferd ins Rennen. Wie wird sich das Spiel schlagen?

Das kooperative Spiel ist in drei Phasen gegliedert.
In der ersten Phase wird eine Art Kreuzworträtsel gebildet, indem reihum Wortkarten aneinander gelegt werden, die dann (idealerweise) auf einen gemeinsamen „Überbegriff“ hindeuten. Pfeilkarten nummerieren zehn dieser Wortreihen.

Liegen zehn davon aus, beginnt Phase Zwei, in der alle Mitspielenden ihre zehn assoziierten Begriffe notieren. Ist dies erfolgt, wird in Phase drei verglichen, ob es Übereinstimmungen gibt. Je mehr, desto höher fallen die Punktbewertungen aus.
Es gilt also nicht nur, möglichst gute Wortreihen auszulegen, sondern auch gut einzuschätzen, welche Assoziationen die Mitspielenden notieren – denn nur für gleiche notierte Begriffe gibt es Punkte.

So beginnt das grübeln bereits beim auslegen der Kärtchen: Lege ich „Auto“ lieber neben „gelb“ oder neben „Beruf“? Oder soll ich lieber „Obst“ nehmen und neben „gelb“ legen? Sprechen ist zwar erlaubt – aber kein Absprechen!
Alleine hierbei kann man sich ganz schöne Knoten ins Hirn machen, denn nicht immer liegen passende Begriffe aus und zwingen einen, gehörig um die Ecke zu denken – doch hoffentlich können die anderen das auch!

„Perfect Words“ macht Spaß! Das gemeinsame auslegen und anschließende Grübeln ist kurzweilig und regt zu vielen anschließenden Diskussionen an: „Gelb und Auto? Ich dachte natürlich an ein Taxi und nicht an die Post!“
Fans der eingangs genannten Spiele dürften an „Perfect Words“ also ebenfalls viel Freude haben! Für uns ein echter Treffer, der mit Sicherheit immer wieder mal auf dem Tisch landen wird...

Das Spiel beinhaltet mehrere Varianten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und kann auch mit einem kompetitiven Element gespielt werden.

Plus

  • Variabler Schwierigkeitsgrad

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Buchstabensuppe – sofern die als Getränk durchgeht…

Grand Magus – „(S)Word Songs“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 8.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Piatnik Spiele

2-4

ca. 20 Minuten

ab 10

Poodle Taxi

Ein flo(h)ttes Kinder-Kartenspiel für Zwischendurch
Im Park lauern die kleinen Flöhe und warten darauf, im Fell der vorbeigehenden Pudel „Taxi“ zu fahren.
Doch diese sind schlau und versuchen, nicht zur ungewollten Mitfahrgelegenheit zu werden...

Alle Mitspielenden erhalten drei Pudel-Handkarten, die es in sechs verschiedenen Farben und Pfeilen nach links oder rechts gibt. Wer an der Reihe ist, legt eine Karte entweder rechts oder links neben die bereits ausliegenden Karten. Liegt bereits eine Karte in der gleichen Farbe aus, muss diese darauf gelegt werden.
In beiden Fällen gilt: Alle Karten auf die der Pfeil zeigt, müssen als Flöhe eingesammelt werden.
Am Ende gewinnt, wer am wenigsten Flöhe gesammelt hat.

„Poodle Taxi“ ist ein einfaches, kurzweiliges Kartenspiel für Kids ab 6 Jahren.
Das witzige Thema und die süßen und bunten Illustrationen machen das kleine Kartenspiel zu einem unterhaltsamen Zeitvertreib.

Plus

  • Einfache Regeln – auch für die Jüngsten gut geeignet
  • Clevere Verpackung

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

The Poodles – „Tour de Force“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Piatnik Spiele

2-4

ca. 15 Minuten

ab 6

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