Atua

Ein Karten-Legespiel bei dem es auf die richtige Harmonie ankommt!
Genau wie das gerade n den Kinos laufende Vaiana, spielt auch „Atua“ in  Polynesien – einer großen Inselregion im Pazifik, zu der neben Hawaii auch Neuseeland, Samoa oder die Cook-Inseln gehören.

Die bis zu sechs Mitspielenden haben nun selbst die Aufgabe eine Insel zu erschaffen – und dabei ganz im Sinne der Götter Polynesiens auf Einklang und Harmonie zwischen Mensch und Natur zu achten.
Reihum werden hierzu Inselkarten erworben und (beinahe völlig frei) so an das eigene Eiland angelegt, dass nicht nur viele Symbole so sehen sind, sondern diese auch in möglichst ausgewogenem Verhältnis. Hat man beispielsweise mehr Fischer als Fische, erhält man hierfür keine Punkte. Zudem können die als Zahlungsmittel fungierenden Kokosnüsse oder die Abstände des Dorf zu den Vulkanen als weitere Punkt-Quellen gewertet werden. Aber – und hier liegt der Clou des Spiels: Jede Quelle/jedes Symbol kann im Spiel innerhalb der drei Wertungsrunden nur einmal gewertet werden.
Man muss also gut überlegen, welche Symbole man zu welchem Zeitpunkt werten möchte...

Durch Einsatz der Schicksals- und Bewohner-Kärtchen kann der Schwierigkeitsgrad skaliert und dem Spiel eine kleine taktische Komponente hinzugefügt werden.

Das Thema des Spiels ist grafisch sehr schön umgesetzt und liebevoll integriert und die Artworks sowie die kleinen Kokosnüsse fangen die polynesische Stimmung gut ein. Einzig störend ist es, wenn die liebevoll gebauten Inseln auf glatten Spieltischen zu schnell verrutschen.

„Atua“ von Scott Almes („Beer & Bread“) ist ein familientaugliches Karten-Legespiel, das sich durch den Harmonie/Balance-Kniff und sein vertraut wirkend aber unverbrauchtes Thema von seinen Konkurrenten abhebt.

Plus

  • Schönes Spielmaterial
  • Solo-Modus integriert

Minus

  • Karten verrutschen schnell

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kokosmilch

Alien Weaponry – „Tangaroa“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

1-6

30 Minuten

ab 8

Hitster – Bayern 1 Expansion Pack

Partyspiel meets Radiosender

Bayern 1 ist mit mehr als 3 Millionen täglich Zuhörenden das meistgehörte Radioprogramm Bayerns und damit auch einer der erfolgreichsten Radiosender Deutschlands, dessen Fokus auf den Hits der 70er, 80er und 90er liegen.

Da liegt eine Zusammenarbeit mit Hitster irgendwie Nahe. Und da der musikalische Fundus an Hits ohnehin schier unendlich ist, haben 150 neue Songs den Weg in diese kleine Erweiterung gefunden.
Kaum zu glauben, dass Stücke wie „Narcotic“ von Liquido, Sandras „Maria Magdalena“ oder „Englishman in New York“ bisher in noch keiner anderen Hitster-Box zu finden waren.
Doch da geht das Rätseln doch direkt schon los: Die Melodie hat man sofort im Kopf – Aber war letztgenannter Song von Sting oder The Police? Kam er noch in den 80ern oder bereits in den Neunzigern raus...

Ob man Radio generell oder Bayern 1 im Speziellen mag oder nicht spielt eigentlich keine Rolle. Der Expansion Pack ist durch seine musikalisch breite Aufstellung eine hervorragende Erweiterung für das Grundspiel und/oder bunt durchgemischte Hitster-Gruppen.

Neben dem „Basisspiel“ Hitster sind bereits folgende Editionen und Erweiterungen erschienen:

„Guilty Pleasures“
Schlager Party
„Summer Party“
„Hitster Music Bingo“
Movies & TV-Soundtracks Expansion Pack

In Skandinavien ist bereits Hitster Rock erhältlich...

Plus

  • Voll kombinierbar mit allen anderen Teilen

Minus

  • keine besondere musikalische Ausrichtung

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Partydrinks

…den braucht man bei Hitster nicht!

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtbewertung

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Jumbo Spiele

1-X

ca. 40 Minuten

ab 7 Jahren

Camargue

Ein einfaches Plättchen-Legespiel mit schickem Design

Plus

  • Sehr einfache Regeln
  • für bis zu 6 Spieler!

Minus

  • geringe Spieltiefe

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Rotwein aus der Provence

Lazuli – „Tant que l’herbe est grasse“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

2-6

ca. 45 Minuten

ab 8

Turbo Tiere

Ein tierisch rasantes Rennspiel für Jung und Alt! Jetzt im Kickstarter!

Turbo Tiere ist ab sofort auf Kickstarter! Lasst euch dieses rasante Rennspiel nicht entgehen!

Jetzt HIER supporten!


Hinweis: Teile der Redaktion haben den Verlag Montu Games gegründet und/oder das Spiel entwickelt. Die Werbung für "Turbo Tiere" an dieser Stelle ist also Werbung. Wir erhalten aber kein Geld dafür, sondern finden das Spiel einfach sensationell gut!

Plus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Cola

Yello – „The Race“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Montu Games

2-5

30-60 Minuten

ab 8

Skizz It

Wer malt am besten schnellsten?
Das Spielprinzip von „Skizz It“ ist denkbar einfach: Ein Mitspielender rät einen Begriff, den alle anderen auf Ihre Tafel malen.
Der Clou: Er bekommt nur das zuerst fertiggestellte Bild zu sehen. Denn wer zuerst glaubt, fertig gezeichnet zu haben, hält die Uhr an und alle müssen aufhören zu zeichnen.
Wird der Begriff auf Anhieb erraten, gibt es am meisten Punkte für ZeichnerIn und RaterIn. Gelingt dies nicht, geht es mit der zweiten Tafel (und weniger Punkten) weiter...
Es gilt also schnell zu zeichnen – aber dennoch erkennbare Bilder zu produzieren. Und genau darin liegt der Spaß des Spiels. Durch den Zeitdruck lässt man schnell alle unnötigen Details weg, nur um erster zu sein und damit Chancen auf Punkte zu erhalten. Doch waren die Details wirklich unnötig? Oder hätten ein paar Striche mehr vielleicht doch geholfen?
Wer nicht glaubt, wie knifflig es sein kann, der versucht bitte mal einen Salat so schnell wie möglich zu zeichnen...

„Skizz It“ ist ein überaus feines Partyspiel für kleinere Gruppen (bis zu sechs SpielerInnen) mit sehr einfachen Regeln, sofortigem Spieleinstieg und einer ganzen Menge Spaß! Viele Lacher garantiert!

Kleiner Geheimtipp: Wem die 200 Begriffe zum zeichnen zu schnell ausgehen (das geht schneller als gedacht) – die Karten von „Just One“ eignen sich als perfekte Ergänzung...

Plus

  • Einfache Regeln, schneller Einstieg

Minus

  • zu wenig Begriffe

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Einen Schnitt. Muss ja schnell gehen!

Rolling Stones – „Paint It Black“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Virtual Revolution

Ein interaktives Kennerspiel mit Cyberpunk-Thematik
Als alteingesessener Fan von Shadowrun, übt alles was mit Cyberpunk zu tun hat einen gewissen Reiz auf mich aus.
So hat mich „Virtual Revolution“ bereits letztes Jahr zur Veröffentlichung sehr angesprochen und neugierig gemacht! Jetzt habe ich endlich mal Gelegenheit gehabt, mich mit dem Kennerspiel gebührend auseinanderzusetzen.

Schon das auspacken des tollen Spielmaterials macht Spaß! Das Gamedesign ist stimmig und strahlt bereits optisch feinstes Cyberpunk-Flair aus. Und nach den ersten Partien ist klar: „Virtual Revolution“ ist teilweise (und insbesondere zu Beginn) etwas sperrig, gewinnt aber ganz im Stile eines „Growers“ immer mehr an Reiz, je stärker man die Spielmechaniken verinnerlicht hat.

Worum geht es?

Neo Paris im Jahr 2047. Die technologische Revolution hat dafür gesorgt, dass die Bewohner der Metropole mehr Zeit in virtuellen Realitäten (sogenannten Verses) verbringen als in der echten Welt – geschweige denn, diese realistischen Abbilder noch von der Wirklichkeit unterscheiden können...

Jeder Mitspielende übernimmt die Leitung eines multinationalen Konzerns, der virtuelle Realitäten kreiert und muss sich gegen seine Konkurrenz durchsetzen, um den Verse-Markt in Neo Paris zu dominieren. Dabei sind alle Mittel recht – zumindest so lange, bis euch Interpol auf den Fersen ist oder Cyberterroristen (Necromancer) in die Quere kommen.

Über 5 Runden verzahnt „Virtual Revolution“ Worker-Placement, Area Control und Set-Collection mit Engine- und Aktionsbuildings-Elementen – nicht unbedingt auf revolutionäre Art und Weise, aber dennoch gut funktionierend und sehr interaktiv. Man kommt eigentlich mit jedem Spielzug einem seiner Konkurrenten in die Quere. Nett gibt’s hier nicht. Nur ein schonungsloses gegeneinander. Und dann ist da ja auch noch Interpol jedweder Korruption auf der Spur und die Cyberterroristen, die den erfolgreichsten Konzern am stärksten ins Visier nehmen und reichlich Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen können. Jede Aktion sollte also gut durchdacht sein!

„Virtual Revolution“ basiert auf dem gleichnamigen Independent-Cyberpunk-Film von 2016. Zudem gibt es eine Graphic Novel und einen Roman mit denen man tiefer in die Spielwelt eintauchen kann – aber nicht muss! Man kann das Spiel auch ohne Vorwissen problemlos spielen.


Wie viele andere Kennerspiele teilt auch „Virtual Revolution“ das Schicksal, dass es nicht direkt nach der ersten Partie voll zündet.
Wer vor der bis ins kleinste Detail reichenden Cyberpunk-Thematik und einem sperrigen Start nicht zurückschreckt, der findet hier ein ausgefeiltes, gut verzahntes Spiel mit immersiver Atmosphäre vor!

Plus

  • Geniales Spielmaterial
  • Thema klasse eingebunden!

Minus

  • Holpriger Start

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser oder Champgner – Je nach Erfolg des Konzerns…

Long Distance Calling – „How Do We Want to Live?

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-4

ca. 90 Minuten

ab 12 Jahren

One Round?

Wort-Assoziation im Kartenkreis
Man könnte meinen, dass Wort-Assoziationsspiele im Trend liegen, denn nachdem wir erst vor kurzem „Perfect Words“ unter die Lupe nehmen durften, liegt uns nun „One Round?“ von Schmidt Spiele vor.

Das Spielprinzip ist einfach und partytauglich.
Es geht darum, gemeinsam einen Kreis aus Wörtern in die richtige Reihenfolge zu bringen. Drei der Wörter liegen zu Spielbeginn aus und sind durch die Zahlen 33, 66 und 100 gekennzeichnet.
Wer an der Reihe ist, zieht eine der 12 in der Mitte ausliegenden Karten, sieht sich die Zahl an und schreibt ein Wort darauf, der die beiden Begriffe der Lücke, in die die Karte gehört passt. Dann hat der Rest der Spielrunde 20 Sekunden Zeit, die entsprechende Lücke zu finden. Gelingt dies nicht, dann geht eines der drei Leben verloren. Sind alle Karten richtig einsortiert bevor das dritte Leben versiegt, ist das Spiel gewonnen!

Was Anfangs noch einfach ist, wird im Spielverlauf immer schwieriger, denn die notierten Begriffe rücken immer näher zusammen. So kann man z.B. zwischen „Wein“ und „Wald“ noch etwas wie „Rebe“ unterbekommen. Doch zwischen „Rebe“ und „Wald“ wird es dann schon knifflig...

Damit die Ideen nicht ausgehen, stehen in der Anleitung verschiedene Missionen (mit vorgegebenen Anfangswörtern) bereit, an denen die Zähne ausgebissen werden können.

Da in „One Round?“ alle Mitspielenden gemeinsam raten, eignet sich das Wort-Assoziations-Spiel vor allem für größere Gruppen.

Plus

  • Zusätzlicher Schwierigkeitsgrad enthalten
  • Super für große Gruppen

Minus

  • So cool die Karten aussehen, so unpraktisch sind diese zu mischen.

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Eine Runde … !

Waltari – „Radium Round

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-12

15 Minuten

ab 9

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