Odin

Ein kompaktes, schnelles Kartenspiel mit einfachen Regeln und Wikinger-starker Spannung
Schickt eure besten Krieger in den Kampf! Nur die stärksten Wikinger erlangen den nötigen Ruhm für den Einzug nach Walhalla!

Jeder Mitspielende beginnt mit 9 Handkarten (in 6 verschiedenen Farben mit Punktwerten von 1 bis 9). Eine Karte liegt offen aus.

Wer an der Reihe ist, muss mindestens so viele gleichfarbige oder Karten mit gleichen Zahlen ausspielen wie bereits ausliegen oder eine mehr.
UND: Der Wert muss höher sein als der, der bereits ausliegt. Die Zahlen werden hierbei höchstmöglich kombiniert. So ergibt z.B. eine 3 und eine 7 die Zahl 73.
Danach muss eine der zuvor ausliegenden Karten auf die eigene Hand genommen werden, der Rest der zuvor ausliegenden Karten wird abgeworfen.
So bleiben immer nur die Karten liegen, die zuvor gelegt wurden.
Passen alle, beginnt die Runde neu.

Sobald jemand alle seine Karten losgeworden ist, wird gewertet. Jede Karte, die man noch auf der Hand hat zählt einen Punkt. Erreicht jemand nach mehreren Runden 15 Punkte, endet das Spiel und es gewinnt, wer am wenigsten Punkte hat.

„Odin“ wurde im Februar mit dem As d’Or – Spiel des Jahres 2025 ausgezeichnet, der höchsten Spiele-Ehrung Frankreichs. Hohe Weihen für so ein kompaktes Kartenspiel. Aber ja – das kleine Spiel macht Spaß und kann in vielen verschiedenen Konstellationen überzeugen. Vielleicht nicht so sehr wie das unschlagbare „Sea Salt & Paper“ - doch hinter den schmalen Karten mit den witzigen Illustrationen von Crocotame steckt tatsächlich ein spaßiges Kartenspiel mit einfachen Regeln und mehr Wiederspielreiz als man vermutet.

Plus

  • Cooles Kartenformat
  • Einfache Regeln, kurze Spielzeit

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Met aus dem Trinkhorn

Amon Amarth – With Oden On Our Side

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Helvetiq / Hutter Trade

2-6

15 Minuten

ab 7

Decktective – Spuren Im Sand

Ein neuer Fall des kooperativen Krimi-Kartenspiels

Eine archäologische Ausgrabungsstätte wurde überfallen und Grabräuber haben die wertvollen Artefakte gestohlen. Zu allem Unglück wird auch noch eine Leiche im Sand gefunden. Wer sind die Diebe und wie ist das Opfer gestorben?
Die Ermittler haben viel Arbeit vor sich!

„Spuren Im Sand“ folgt dem bekannten Spielprinzip der Decktective-Reihe: Zuerst wird der Tatort ird mit den ersten Karten aufgebaut, der Rest liegt als Stapel bereit. Reihum werden dann Karten mit Hinweisen und Informationen verteilt. Anschließend muss reihum jeder für sich selbst entscheiden, ob die eigene Handkarte offen ausgelegt und vorgelesen wird (sofern möglich), oder ob die Karte verdeckt und geheim ins Archiv wandert.
Stück für Stück erschließt sich so der Fall und es gilt am Ende aus allen vorhandenen Informationen, Indizien und Spekulationen die richtigen Schlüsse zu ziehen um alle abschließenden Fragen zu beantworten.

Wie auch bei den anderen Teilen der Reihe, macht „Decktective – Spuren Im Sand“ am meisten Spaß mit mehreren Personen.
Denn gerade die Diskussionen, Vermutungen und Theorien, die gemeinsam aufgestellt werden, machen das kleine Kartenspiel zum Ereignis am Tisch.

Die Storyline ist abermals gut geschrieben und lässt schnell in das Geschehen eintauchen.

In der Decktective-Reihe sind neben „Decktective – Spuren Im Sand“ bis jetzt erschienen:

- Albtraum im Spiegel
- Der letzte Wille
- Das gespenstische Gemälde
- Blutrote Rosen
- Findet Sherlock Holmes
- Den Tod kann man nicht betrügen

Plus

  • Auch Solo spielbar

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Nile – „In Their Darkened Shrines“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

1-6

ca. 60 Minuten

ab 12

Up Or Down?

Ein strategisches Kartenspiel, das (nicht) aus der Reihe tanzt

"Up Or Down?" ist ein leicht zugängliches, aber überraschend taktisches Kartenspiel . Ziel des Spiels ist es, eigene Kartenreihen entweder auf- oder absteigend zu bilden und dabei möglichst viele Karten einer Farbe in einer Reihe zu sammeln, um am Spielende die meisten Punkte zu erzielen.Zu Beginn erhält jeder Spieler drei Handkarten, in der Tischmitte liegen sechs offene Karten in geordneter Reihenfolge aus. Wer am Zug ist, legt eine Karte aus seiner Hand an den entsprechenden Platz in die Auslage. Danach nimmt man eine Karte aus der Auslage, die direkt neben der gerade gelegten Karte liegt, und fügt sie seiner eigenen Auslage hinzu, um damit Kartenreihen (auf- oder absteigend) zu bilden. Klingt einfach? Jetzt kommt der Kniff! Jeder Mitspielende hat maximal drei eigene Reihen vor sich liegen. In jeder Reihe darf man nur auf- oder nur absteigend anlegen – ein Wechsel ist nicht erlaubt. Falls keine passende Karte angelegt werden kann oder möchte, muss man eine seiner Reihen abwerfen und neu beginnen. Fies, denn man muss also gut überlegen, ob man an einer Reihe festhält oder ob es besser ist, neu zu starten.

Das Spiel endet, wenn keine Karten mehr nachgezogen werden können. Für die Wertung zählt in jeder Reihe die Anzahl der Karten der häufigsten Farbe, multipliziert mit der Gesamtzahl der Karten in dieser Reihe. Abgeworfene Karten geben zumindes einen Punkt pro Karte. So entstehen interessante Überlegungen, ob man lieber lange Reihen mit vielen Karten baut oder gezielt auf Farbkombinationen setzt.

"Up Or Down?" überzeugt durch seine einfache Regelstruktur, die einen schnellen Einstieg ermöglicht. Trotzdem bietet das Spiel durch die Auswahl der Karten und das geschickte Anlegen eine angenehme strategische Tiefe. Glück spielt durch die Kartenauslage zwar eine Rolle, aber vorausschauendes Planen und das Beobachten der Mitspieler werden belohnt. Besonders schön ist, dass das Spiel in jeder Besetzung gut funktioniert – auch zu zweit macht es viel Spaß und bleibt spannend.

Das Design der Karten ist etwas ungewöhnlich aber funktional, der Ablauf bleibt jederzeit übersichtlich.

"Up Or Down?" eignet sich perfekt für Familien, Gelegenheitsspieler und alle, die ein unkompliziertes, aber dennoch taktisches Spiel suchen. Wer abstrakte Kartenspiele mag, sollte "Up Or Down?" unbedingt ausprobieren!

Plus

  • Einfache Regeln
  • für bis zu 6 Spieler!

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Sinawe – „Down And Up

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

2-6

ca. 30 Minuten

ab 8

Treetopia

Ein kleines, taktisches Kartenspiel mit Öko-Thema
In "Treetopia" versucht jeder Mitspielende Bäume vor dem Aussterben zu retten und in einem gemeinsamen Sanktuarium anzupflanzen.

Wer an der Reihe ist, zieht einen der offen ausliegenden Bäume (oder einen zufälligen vom Stapel), legt diesen zu den drei Karten in der eigenen Auslage und prüft, ob einer der vier Bäume gerettet werden kann. Dies geschieht, wenn die auf der Karte angegebene Bedingungen erfüllt sind.
Für den geretteten Baum gibt es dann Punkte (Keime der Hoffnung) – abhängig vom Baum selbst, dem Platz im Sanktuarium und möglichen Symbiosen zu anderen Bäumen.
Alternativ kann der eigene Zug auch übersprungen und stattdessen eine wertvolle Zaubermarke genommen werden, die im weiteren Spielverlauf Vorteile bringen kann.

Sobald das Sanktuarium vollgepflanzt ist, endet das Spiel. Wer am meisten Keime der Hoffnung erreicht hat, gewinnt.

„Treetopia“ könnte mit der Vielzahl an Symbolen und 48 verschiedenen Karten abschreckend-komplex wirken, läuft aber spätestens ab der zweiten oder dritten Partie ganz sicher ziemlich rund.

Das Spielprinzip ist clever und taktisch. Alle Kartenwerte (Umgebung, Lichtbedarf, Keime der Hoffnung,...) der 48 einzigartigen Bäume können gleichzeitig Bedingung und Erfüllungskriterien zum Retten sein – was mehr Spieltiefe schafft, als man dem kleinen Kartenspiel zutraut.
Auch das gemeinsame füllen des Sanktuariums entpuppt sich als Clou für reichlich Unberechenbarkeit und Spielspaß!

„Treetopia“ ist hervorragend (vielleicht sogar am besten) für zwei Mitspielende geeignet und für 15,- € ein echtes Schnäppchen!

Plus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

The Old Dead Tree – „The Water Fields“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-4

ca. 20 Minuten

ab 10 Jahren

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