Deckscape – Tokio Blackout

Ein neuer Teil der Escape-Game-Reihe im Taschenformat
Nach dem kreativ-verrückten „Deckscape – Im Wunderland" führt uns "Tokio Blackout" in die japanische Hauptstadt. Dort nehmen wir die Rolle der Leitung des Black Teams, einer internationalen Spezialorganisation, die sich der Sicherheit auf der ganzen Welt widmet und nun plötzlich einer drohenden Gefahr in Tokio widmen muss - denn ein Blackout hat die Stadt lahmgelegt.

Die Autoren Martino Chiacchiera & Silvano Sorrentino haben sich wieder einige ganze Reihe an Aufgaben und Denkspielen für den inzwischen 11. (!) Teil der Reihe ausgedacht und mit dem beiliegenden Poster einige neue, kreative Ideen hinzugefügt.
Dennoch sind die Rätsel von "Tokio Blackout" (bis auf ein paar Ausnahmen) überraschend einfach ausgefallen, weswegen sich das im Comic-Style illustrierte Spiel eher für Anfänger eignet - vorausgesetzt, man kann mit dem Thema etwas anfangen.

In dieser Reihe sind bis jetzt erschienen:

- Crew vs Crew
- Das Geheimnis von Eldorado
- Das Schicksal von London
- Der Fluch der Sphinx
- Der Test
- Draculas Schloss
- Flucht aus Alcatraz
- Hinter dem Vorhang
- Im Wunderland
- Raub in Venedig
- Tokio Blackout

Plus

  • Direkter Spieleinstieg mit selbsterklärenden Spielregeln

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Yuzu-Sake

Gojira – „Fortitude“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

1-X

ca. 60 Minuten

ab 10

Hitster – Movies & TV-Soundtracks Expansion Pack

Ein Hit für alle Cineasten & Binge-Watcher
Hitster hat sich als Dauerbrenner in allen erdenklichen Party- und Spieleabendkonstellationen erwiesen. Nicht nur bei uns – deswegen hat das Spiel völlig zu Recht inzwischen mit „Guilty Pleasures“, „Schlager Party“, „Summer Party“ und zuletzt „Hitster Music Bingo“ und dem „Bayern 1 Expansion Pack“ eine Vielzahl an Erweiterungen erhalten.

Die Idee, Film & TV-Soundtracks in den Hitster-Kosmos zu integrieren ist mehr als genial, denn zu den üblichen Diskussionen zur Musik gesellen sich nun auch Unterhaltungen zu den Filmen oder Serien: Hast du die gesehen? Der Film ist so gut! Ach, der Song ist aus Robin Hood?
Viele der Melodien und Sounds erkennt man sofort – doch von wann war dieser Film nochmal? So macht das Rätselraten um die mehr oder weniger bekannten Melodien und Hits gleich doppelt Spaß!

Einziges Manko am „Movies & TV-Soundtracks Expansion Pack“: Die 150 Songs der kleinen Erweiterung sind viel zu wenig!

Plus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Partydrinks

…den braucht man bei Hitster nicht!

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtbewertung

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Jumbo Spiele

1-X

ca. 40 Minuten

ab 7 Jahren

Syllaba

Ein traumhaft schönes, edukatives Kinderspiel
Erinnerst du dich an deinen Traum von letzter Nacht?
Die Astronautentiere leider nicht! All ihre Träume sind verschwunden! Dabei würden sie dir so gern von ihren Träumen erzählen. Zum Glück können ihnen die Sterne dabei helfen die Träume Stück für Stück wieder zu finden.

Jeder Mitspielende schlüpft in die Rolle eines der super-niedlichen Astronautentiere um mit Hilfe der Sterne Bild für Bild seinen Traum wieder zu finden.

Hierzu werden Bildkarten in einem 5x5-Raster ausgelegt, der Mond, alle Spielfiguren und die dazugehörigen, farbigen Sterne an die auf den Übersichtskarten angegebenen Stellen platziert – und dann kann es auch schon losgehen!
Wer an der Reihe ist schaut, auf welchem Bild seine Figur steht und denkt sich ein dazu passendes Wort aus. Die Silbenanzahl dieses Wortes legt fest, wie weit man im Anschluss ziehen darf. Landet man auf einer Karte, auf der einer der eigenen Sterne liegt, darf man diesen behalten.

Wer zuerst alle seine Sterne eingesammelt hat und anschließend zum Mond gezogen ist, gewinnt die Runde.

Syllaba als Lern-Spiel zu bezeichnen ist zwar grundsätzlich richtig, hinterlässt aber immer den Eindruck eines erhobenen Zeigefingers. Denn Syllaba ist in erster Linie ein wunderschön gestaltetes Kinderspiel, in dem es um (sprachliche) Kreativität geht. Dass hierbei zusätzlich edukative Inhalte vermittelt werden ist ein schöner Nebeneffekt.
Syllaba ist kurzweilig, fantasievoll und für Kids im Alter von 4-7 Jahren eine echte Empfehlung

Plus

  • TollesSpielmaterial
  • Kurze Spieldauer

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Schlummertrunk

Versengold – „Schlaflied“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-4

ca. 15 Minuten

ab 4 Jahren

Verborgen im Museum

Escape-Game in handlichem Reiseformat
Hinweise in den Briefen einer Bekannten deuten darauf hin, dass sich in einem Museum ein längst verloren geglaubter Schatz verbirgt. Die Ausstellungsstücke im Museum sollen auf den Ort hinweisen. Können die Mitspielenden die Rätsel lösen und den Schatz finden, bevor er in die falschen Hände gerät"Verborgen im Museum" ist ein kompaktes, kartenbasiertes Escape-Spiel aus dem Moses-Verlag, in dessen Reihe bereits „Mysterium im Kloster“, „Das Geheimnis von San Marco“, „Der rätselhafte Zauberwald“, „Seefahrt ins Ungewisse“ und „Die verlassene Bibliothek“ erschienen sind.

Der Ausflug ins Museum ist unser erster Kontakt mit der Reihe und hinterlässt einen ganz guten Eindruck!
Das Knobel-Abenteuer besticht durch seine clevere Mischung aus Rätselfreude und thematischer Einbettung, die durch die kleinen Briefe klasse vermittelt wird. Die Rätsel sind gut durchdacht und fordern heraus, ohne zu frustrieren (bis auf – in unserem Fall - eine Ausnahme).
Mit einem Preis von knapp 13 € bietet „Verborgen im Museum“ ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis für einen spannenden Rätselspaß. Dank wenig Platzbedarf ist es auch perfekt für unterwegs geeignet!

Plus

  • Tolle Idee mit dem Transparentpapier

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kaffee

ELP – „Pictures Of An Exhibition“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Moses Verlag

1-X

75 Minuten

ab 10

Luminos

Plättchen legen im Sternenhimmel
Das Spielprinzip von Luminos ist denkbar einfach: Plättchen ziehen, anlegen – und wenn man ein Quadrat aus vier Plättchen gelegt hat, bekommt man Punkte.

Der Clou: Punkte bekommt man nur für das Symbol, das am wenigsten zu sehen ist. Es gilt also gu zu überlegen, wo man wie viele Sonnen, Monde und Sterne anlegt, um möglichst viele Punkte zu erhalten.
Doch es reicht nicht alleine, sich auf ein bestimmtes Symbol einzuschießen – denn in der Endabrechnung ist entscheidend, dass man möglichst häufig alle bei allen drei Symbolen gepunktet hat.

Da der schnellste Spieler das Spielende auslöst, entwickelt sich Luminos schnell zu einem taktischen und spannenden Schlagabtausch, bei dem es jedoch nicht alleine um Geschwindigkeit, sondern vor allem um Punkte-Balance geht.

Man kann Luminos bis zu vier Personen spielen, für uns hat es aber zu zweit beinahe am besten funktioniert.
Schönes Spiel, bei dem einzig das Artwork etwas blass geworden ist.

Plus

  • Kaum Aufbauzeit
  • Super für zwei!
  • Einfache Regeln – trotzdem anspruchsvoll!

Minus

  • Artwork sehr blass

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Sternfrucht-Saft

Amorphis – „The Moon“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

ca. 30 Minuten

ab 8

Galerie der Künste

Ein künstlerisch wertvolles Puzzle-/ Lege-Spiel
Als privater Kunstsammler möchte man eine möglichst beeindruckende Sammlung an die heimische Wand bringen. Dabei gilt es nicht nur, nach den schönsten Gemälden und Dekorationen Ausschau zu halten, sondern auch die aktuellen Trends im Auge zu behalten.

Jeder Mitspielende beginnt das Spiel mit einem Gemälde an seiner Wand (dem Spieltableau). In jeder Runde stehen dann neue Bilder in verschiedenen Größen und Kunstrichtungen zur Auktion, die mit einer einmalig einsetzbaren Auktionskarte (Wert 1-20) ersteigert werden können. Das Höchste Gebot darf zuerst wählen – anschließend geht es absteigend der Gebote weiter. Ein Bild bleibt in jeder Auktionsrunde übrig, landet im Museum und beeinflusst dort den Trend der entsprechenden Kunstrichtung.
Wenn die ersteigerten Bilder an der heimischen Wand platziert werden, gilt es dabei einige Dinge zu beachten! Gleiche Kunstrichtungen nebeneinander sollten vermieden werden (ein echter Fauxpas!), gleiche Bilderrahmen nebeneinander sind jedoch Top und werden mit wertvollen Dekorationen belohnt! Wer die richtigen Bilder in Blickhöhe aufhängt erhält am Ende Bonuspunkte. Minuspunkte erhält man für überschüssige Bilder, die nicht auf die Wand passen oder leere Wandecken.

„Galerie der Künste“ verbindet den Nervenkitzel einer Auktion mit einem knifflig-reizvollen Puzzle-/Legespiel. Die unzähligen Bilder und die tollen Artworks lassen das Kunst-Thema sehr lebendig werden und motivieren wirklich dazu, eine schöne Sammlung an die eigene Wand bringen zu wollen.
Durch die Auktionen wird das Spiel (vor allem zu dritt oder viert) spannend und unberechenbar - was für eine Menge Spaß sorgt und „Galerie der Künste“ nicht nur deshalb zu einem der stimmigsten Legespiele macht, die mir bisher auf den Tisch gekommen sind.

Plus

  • Tolle Artworks
  • Hervorragend umgesetztes Thema

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Cognac oder Champagner

Opeth – „Heritage“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Huch! (Hutter Trade GmbH)

2-4

60 Minuten

ab 10

Festival

Ein einfaches Wettstreit-Legespiel mit Musik-Thema
Ein fettes Festival hat begonnen. Auf gleich vier Bühnen gibt es coole Musik zu hören und die Zuschauer strömen auf das Gelände, um sich die besten Plätze zu sichern…

In „Festival“ steuert jeder Mitspielende einen Teil des Publikums, indem unterschiedliche Plättchen (in klassischen Tetris-Formen) auf das Spielfeld gelegt oder verschoben werden.
In jeder Runde gilt es dabei ein bestimmtes Ziel zu erreichen. z.B. möglichst viele Besucher an Merchandise-Ständen zu platzieren, frisches Bier zu holen oder Plätze in der ersten Reihe einer Bühne zu ergattern.
Die drei nächsten Ziele liegen immer aus, so dass es manchmal cleverer ist, ein Rundenziel zu übergehen, um beim nächsten die Nase vorn zu haben. Wer das Ziel am besten erfüllt, erhält dafür am meisten Punkte.
Zusätzlich liegen immer drei optionale Ziele aus, bei deren Erfüllen man zusätzlich punkten kann.
Im Spiel zu zweit ist auf dem Spielfeld noch relativ viel Platz, zu viert kann es dann aber wirklich knifflig werden, seine Plättchen zu platzieren, was den Spielspaß deutlich erhöht, denn ansonsten ist „Festival“ eher ein spielerisches Leichtgewicht und anspruchsvolleren Spielern sicherlich zu einfach gestrickt.
Die grafische Umsetzung ist okay – entlockt aber ebenfalls kein großes „Wow“ und echte Festival-Stimmung will auch nicht so richtig aufkommen. Denn das Thema wirkt relativ austauschbar.

Wer auf der Suche nach einem einfachen Legespiel mit etwas Wettstreit ist, der kann für die ca. 15,- € wenig falsch machen.

Plus

  • Einfache Regeln
  • Schneller Spielaufbau

Minus

  • Thema austauschbar
  • Geringe Spieltiefe

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Bier

„Best-Of“ Wacken

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

GDM Games

1-4

25 Minuten

ab 8

Wonder Book

Ein kooperatives Fantasy-Abenteuerspiel für Kids & Familien mit spektakulärem „Spielbrett“
Oniria, die Welt der Drachen ist in Gefahr! Eine alte, zerstörerische Macht droht das einst wundervolle Paradies mit Dunkelheit zu überschatten. Nur ein einziges magisches Portal ist verblieben, um nach Oniria zu gelangen. Doch wer soll den letzten verbliebenen Drachen dort helfen?

Die Mitspielenden schlüpfen in die Rollen von bis zu vier Jugendlichen, die möglicherweise der ausschlaggebende Faktor im Kampf zwischen Gut und Böse sein könnten.
Sind die Charaktere verteilt, geht es auch schon in die erste von mehreren Episoden dieses wirklich ungewöhnlichen Spiels. Es ist nicht ganz einfach, etwas über das „Wonder Book“ zu schreiben, ohne zu viel zu verraten, denn „Wonder Book“ ist deutlich mehr als ein Brettspiel. Es ist ein interaktives Buch, eine lebendig werdende Geschichte, die die Mitspielenden mit ihren Entscheidungen maßgeblich beeinflussen. Teils gilt es wirklich harte und schwere Entscheidungen zu treffen, die am Ende des letzten Kapitels zu völlig verschiedenen Spielausgängen führen.

Die Spielregeln sind einfach zu verstehen und werden im Laufe der Geschichte und in einzelnen Episoden um zusätzliche/ergänzende Regeln ergänzt ohne dabei zu komplex zu werden. Nur in ganz seltenen Momenten entsteht mal durch viele ausliegende Karten etwas durcheinander. Mit etwas Hilfe ist „Wonder Book“ locker auch für 8/9-jährige spielbar.
Der Star des Spiels ist natürlich das wirklich innovative „Spielbrett“, das im Laufe der Kampagne so viele Wow-Momente bietet wie wohl nur wenige andere Spiele! (Das Finale hat mich echt erwischt! Aber auch hier keine Spoiler, sorry!).
Die Storyline ist fesselnd und enorm gut mit dem Spielplan verwoben, so dass man die Geschichte wirklich klasse miterleben (und beeinflussen!) kann. Und selbst an echter Action mit den coolen Miniaturen mangelt es nicht.

Das „Wonder Book“ ist ein wirklich außergewöhnliches Spiel! Eine Art Tabletop-Geschichte für Abenteuer-Fans.
Die 75,- € Kaufpreis sind nicht wenig – aber sie sind es wert!

Plus

  • innovatives „Spielbrett“
  • Viele Wow-Momente!
  • Mehrfach spielbar

Minus

  • Manchmal etwas unübersichtlich

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Drachenfrucht-Smoothie

Seventh Wonder – „The Testament“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacus Spiele

1-4

je nach Mission zwischen 60 und 90 Minuten

ab ca 9

Puzzle X Crime

Hervorragender Mix aus Krimispiel und Puzzle
Den Versuch, Escape- oder Krimispiele mit Puzzles zu verknüpfen, gab es bereits häufig – mit sehr unterschiedlichem Ergebnis. Teils hat uns die Kombination nur sehr wenig überzeugt – teils richtig umgehauen. Die „Puzzle X Crime“-Reihe von Ravensburger gehört auf jeden Fall zu den wirklich guten Vertretern dieser Art.

In der Reihe sind bisher vier Teile erschienen: Zwei Kinderpuzzles („Die geraubte Zeit“, „Das verlorene Feuer“) mit je 264 Teilen und zwei Puzzles für Erwachsene („Der geschenkte Mord“, „Ein mörderischer Geburtstag“) mit je 408 Teilen.

Das Prinzip ist bei allen Teilen das gleiche. Zuerst muss das Puzzle vollständig aufgebaut werden, um einen Überblick über die Szenerie zu erhalten. Anschließend gilt es ganz im Sinne von echten Ermittlern den zuvor gepuzzelten Tatort zu untersuchen. Verdächtige Teile löst man mittels eines kleinen Saugnapfes aus dem Puzzle heraus und prüft, ob es zur auf der Rückseite gedruckten Zahl eine entsprechende Karte oder einen Umschlag mit neuen Hinweisen, Indizien oder Gegenständen gibt, die einen der Lösung des Falles näher bringen. Stück für Stück verfestigt man so seine Theorie, die sich dann mit dem finalen Umschlag überprüfen lässt.

Der Mix aus Krimispiel und Puzzle ist in der Die „Puzzle X Crime“-Reihe hervorragend gelungen. Die Storys werden vom Spielmaterial gut transportiert und lassen schnell ins Geschehen eintauchen. So macht das Spaß! Der kleine Saugnapf funktioniert zwar nicht immer gut, aber die Teile lassen sich zur Not ja auch mit den Fingern herauslösen.
Spielmaterial wird dabei nicht zerstört, so dass „Puzzle X Crime“ jederzeit erneut gespielt werden kann.

Plus

  • Zerstörungsfrei
  • Hervorragender Mix aus Krimispiel und Puzzle

Minus

  • Saugnapf funktioniert nicht so gut

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Englischer Tee

Biffy Clyro – „Puzzle“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ravensburger

1-X

ca. 60 Minuten

ab 8

Die verdrehte Spuknacht

Schafft ihr es, das alte Schloss zu erkunden, bevor sich die Tore schließen und die Geister euch erwischen?
Mutig betreten die drei Magier das alte Schloss, um herauszufinden, ob es dort wirklich spukt. Die Gemäuer müssen jedoch schnell erkundet werden, denn wenn sich die Tore bei Vollmond wieder schließen, sind die drei im alten Schloss gefangen…

Wer die Spiele der drei Magier kennt, der weiß, dass man jedes Mal auf einen einfallreichen Spielmechanismus freuen darf. So natürlich auch bei „Die verdrehte Spuknacht“. Hier werden drei Geister durch das bewegen einer Drehscheibe wie von… nunja, Geisterhand - über das Spielfeld bewegt.
Der Reihe nach versuchen alle Mitspielenden die drei Magier gemeinsam (!) zuerst zu bestimmten Orten im Schloss und am Ende zu einem der Ausgänge zu führen.
Dabei dürfen die Drei jedoch nicht von einem Geist erwischt werden! Gar nicht so einfach – aber sehr spannend, denn man kann nur schwer einschätzen, wohin sich die Geister im Schloss bewegen werden…

Plus

  • Kurze Spielzeit
  • Toller Spielmechanismus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Besser nichts – keine Zeit!

Ghost

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Drei Magier / Schmidt Spiele

1-4

20 Minuten

ab 5

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