20000 Meilen unter dem Meer – Paraplex, Zell am Main

Wir sind an Bord der sagenumwobenen Nautilus - auf Mission vom nicht weniger sagenumwobenen Captain Nemo höchstpersönlich.
Tief unter dem Meer drohr uns jedoch die Luft knapp zu werden - wir dürfen also nicht allzu viel Zeit verlieren!

Dank der gut gemachten Kulissen fühlt man sich schnell in die Situation an Bord des legendären U-Boots versetzt. Einige coole und überraschende Effekte sowie die sinnig und passend integrierten Rätsel verstärken den Eindruck noch. Multimedial, abwechslungsreich und logisch hangelt man sich durch die Story und taucht sprichwörtlich immer tiefer 20000 Meilen unter das Meer. Einzig im letzten Drittel verliert der Raum etwas an Immersion - hier hätte man auf räumlicher Ebene deutlich mehr herausholen können.

Mit etwas Erfahrung sollten die Rätsel auch keine große Schwierigkeit darstellen, weshalb die angegebene Zeit von 75 Minuten wirklich sehr hoch angesetzt ist. Wir haben zu dritt auf Anhieb den Raumrekord geknackt und waren nach 35:52 Minuten schon fertig - überraschend für alle beteiligten und fast etwas enttäuschend, denn wir hätten gern noch etwas weiter gerätselt...

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Ort

Die geheime Kapelle unter dem Hamburger Michel – Escape Diem Hamburg

In den Katakomben des Hamburger Michels wurde eine vergessene Kapelle entdeckt. Als Journalisten des Morgenblatts wittern wir natürlich eine große Story und haben das Glück (?) als Erste in die Tiefen der Gewölbe hinabsteigen zu dürfen. Doch wir haben dafür nur 60 Minuten Zeit. Und unsere Entdeckung stellt sich schnell als das heraus, was wir nicht erwartet haben...

Schon der erste Moment, in dem wir die alte Kapelle betreten, ist an Stimmung und Atmosphäre kaum zu überbieten. Bedrückend uns unheilvoll schimmern die Kerzen im Dunkel der sakralen Gewölbe. Schnell wird klar, dass hier auch andere Mächte als die des Himmels zu Werke sind...

In der ersten Hälfte des Escape-Rooms zieht uns vor allem die Atmosphäre in ihren Bann. Es ist düster, manchmal fast etwas zu düster, um die passend verwobenen Rätsel zu lösen. Dadurch hat uns der ein oder andere "Hänger" etwas aus dem Spielfluss gerissen. Die zweite Hälfte wartet mit einigen tollen Überraschungen auf, hat uns allerdings an einigen Stellen gebremst, als wir den Roten Faden verloren und mehrmals nach den als nächstes anstehenden Rätseln gesucht haben. Mit ein paar Tipps der netten Spielleitung haben wir den Anschluss zwar wieder gefunden, konnten aber nicht ganz so in der Storyline versinken, wie zuvor im Büro des Hamburger Hafenkapitäns.

Dennoch ist auch hier der Hamburg-Bezug ein Alleinstellungsmerkmal und die Dichte der Immersion (vor allem zu Beginn) den Besuch wert!

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

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