In den Katakomben des Hamburger Michels wurde eine vergessene Kapelle entdeckt. Als Journalisten des Morgenblatts wittern wir natürlich eine große Story und haben das Glück (?) als Erste in die Tiefen der Gewölbe hinabsteigen zu dürfen. Doch wir haben dafür nur 60 Minuten Zeit. Und unsere Entdeckung stellt sich schnell als das heraus, was wir nicht erwartet haben...
Schon der erste Moment, in dem wir die alte Kapelle betreten, ist an Stimmung und Atmosphäre kaum zu überbieten. Bedrückend uns unheilvoll schimmern die Kerzen im Dunkel der sakralen Gewölbe. Schnell wird klar, dass hier auch andere Mächte als die des Himmels zu Werke sind...
In der ersten Hälfte des Escape-Rooms zieht uns vor allem die Atmosphäre in ihren Bann. Es ist düster, manchmal fast etwas zu düster, um die passend verwobenen Rätsel zu lösen. Dadurch hat uns der ein oder andere "Hänger" etwas aus dem Spielfluss gerissen. Die zweite Hälfte wartet mit einigen tollen Überraschungen auf, hat uns allerdings an einigen Stellen gebremst, als wir den Roten Faden verloren und mehrmals nach den als nächstes anstehenden Rätseln gesucht haben. Mit ein paar Tipps der netten Spielleitung haben wir den Anschluss zwar wieder gefunden, konnten aber nicht ganz so in der Storyline versinken, wie zuvor im Büro des Hamburger Hafenkapitäns.
Dennoch ist auch hier der Hamburg-Bezug ein Alleinstellungsmerkmal und die Dichte der Immersion (vor allem zu Beginn) den Besuch wert!
Atmosphäre & Immersion
Story & Dramaturgie
Rätseldesign
Raumqualität
Technik & Effekte
Originalität
Ort


