Carla Caramel

Ein kooperatives Würfelspiel für Vorschulkinder und junge Kids
Gemeinsam versuchen wir, allen Kindern in der Warteschlange ein leckeres Eis zu servieren (je mehr Kugeln, desto besser!) bevor die Sonne die Kugeln schmilzt.

Nacheinander wird der Würfel geworfen und die gewürfelte Aktion ausgeführt.
Zeigt der Würfel eine Eissorte, dann wird die entsprechende Sorte auf eine beliebige Eiswaffel gelegt (keine Waffel darf jedoch zwei gleiche Sorten oder mehr als drei Kugeln haben!).
Würfelt man ein Kind, so darf eine der bereits gefüllten Eiswaffeln serviert werden.
Wird die Sonne gewürfelt, zieht man den Sonnenmarker ein Feld weiter. Steht an dieser Stelle des Markers eine Waffel mit drei Kugeln, so schmilzt die Sonne diese und die Waffel darf nicht mehr verwendet werden.
Kann keine Kugel platziert werden, wird eine Münze geworfen, die entweder eine Sonne oder ein Kind zeigt.

Wenn am Ende alle Kinder eine Eiswaffel erhalten haben, ist das Spiel zu Ende. Oder aber, wenn kein Eis mehr serviert werden kann.

Die Regeln von „Carla Caramel“ sind so einfach gehalten, dass das Spiel bereits ab vier Jahren problemlos verstanden und gespielt werden kann. Der Wettlauf mit der Sonne erzielt hier auch eine gehörige Portion Spannung, die bei genauerem Betrachten (und vor allem für ältere Kids) aber gar nicht so dramatisch ausfällt.
Die Chancen, dass ein volles Eis wirklich schmilzt sind nämlich sehr gering und nur vorhanden, wenn man auf volles Risiko spielt (=alle Waffeln mit drei Kugeln zu servieren).

So bleibt „Carla Caramel“ vor allem für Vorschulkinder und jüngere Kids interessant – diese haben aber wirklich viel Spaß mit dem Servieren der coolen Eiskugeln – insbesondere, weil der Spielaufbau mit dem supertollen 3D-Eiswagen den Spieltrieb wirklich animiert. Da ist auch die Nominierung zum Kinderspiel des Jahres 2023 gerechtfertigt.

Plus

  • Sehr kurze Spielzeit
  • Toller Spielaufbau

Minus

  • sehr einfach

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kein Getränk, lieber ein Eis

Vanilla Ice – „Ice Ice Baby“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Huch! / Loki

1-6

10 Minuten

ab 4

Captain Nature

Ein Geschicklichkeitsspiel für kleine Naturschützer
In der schönen Meeresbucht schwimmt eine ganze Menge Müll. Dosen und Flaschen verschmutzen bereits den ganzen Strand. Das kann und darf so nicht bleiben!
Deshalb geht es zusammen mit Captain Nature aufs Boot, um den ganzen Unrat einzusammeln, damit die Meeresbewohner wieder in die Bucht zurückkommen können.

Bevor es mit dem Boot auf Tour geht, wird auf einem Tisch (bzw. auf einer glatten Oberfläche, die alle gut erreichen können) mit Hilfe von Bojen ein Feld abgesteckt, in dem verschiedene Meeresbewohner und Müll verteilt werden.
Anschließend erhält jeder Mitspielende eine Karte, auf der angegeben ist, welcher Müll bei der nächsten Fahrt gesammelt werden muss.
Abwechselnd muss das Boot nun so durch die Bucht manövriert werden, dass dabei nur Müll (und keine Meerestiere!) eingesammelt wird. Der Clou: Es wird blind gefahren!
Sich dabei zuvor einen Weg einzuprägen, den man dann mit dem Boot abfahren will, klingt leichter als es letztendlich ist. Deshalb dürfen einmal im Spiel auch die Mitspielenden durch Zurufe helfen.
Für jede erfüllte Karte kommt dann ein Meeresbewohner zurück in die Bucht und der Müll in den Container. Wenn die Bucht sauber ist, gewinnen alle gemeinsam.

„Captain Nature“ ist ein einfaches Geschicklichkeitsspiel, das das Thema Umweltschutz für die junge Zielgruppe auf spielerische Weise näherbringt. Das unberechenbare Sammeln erzeugt bei den Kids eine ganze Menge Spannung und bleibt in Erinnerung.

Ein kleines Manko: Das Boot ist etwas wackelig zusammenzustecken und fällt in Kinderhänden schnell auseinander. Wir haben es daher mit etwas Klebstoff fixieren müssen.
Wer auf der Suche nach einem kooperativen, gemeinschaftlichen Kinderspiel ist, der liegt mit „Captain Nature“ richtig.

Plus

  • Kurze Spielzeit
  • Gut aufbereitetes und wichtiges Thema

Minus

  • Etwas wackelig zusammenzustecken

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Klares, sauberes Wasser aus dem Glas

Meeresrauschen

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

20 Minuten

ab 6

Koole Klötze

Kooles Partygame für kreative Klötzchenbauer
Auf dem Podest in der Spielmitte steht ein aufrechter Zylinder, auf dem eine Art Eisstiel und ein Spielwürfel liegt.
Soll das die seilspringende Giraffe sein, oder das Lama mit dem Geburtstagskuchen darstellen. Koolio, der Schöpfer dieses Kunstwerks legt noch einen Klotz daneben und steckt einen kleinen Stift in das Loch darin. Das muss die Kerze auf der Torte sein! Schnell die Karte mit der passenden Zahl ablegen und hoffen, dass der Tipp richtig ist!

In „Koole Klötze“ schlüpfen die Mitspielenden abwechselnd in die Rolle des „Koolios“ und müssen mit Hilfe von 6 zufällig erhaltenen Holzteilen eine der ausliegenden Baukarten innerhalb von 30 Sekunden nachbilden. Alle anderen müssen so schnell wie möglich erraten, welches der sechs Bilder wohl dargestellt wird. Je schneller, desto besser! Aber Achtung, nur wer richtig liegt, bekommt Punkte!

„Koole Klötze“ ist schnell gelernt und als Partygame für kleine Gruppen super geeignet. Ist doch mal ´ne koole Alternative zu den gängigen Klassikern, die sonst auf den Tischen landen…

Plus

  • Für Jung & Alt gleichermaßen geeignet

Minus

  • Die Farbe mancher Klötze ist nicht gut lackiert

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kalte Blaubeerlimonade

Kool & The Gang

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

3-6

30 Minuten

ab 8

Rolling Dice

Ein eiskaltes Geschicklichkeitsspiel, bei dem man nicht nur Würfelglück benötigt…
In „Rolling Dice“ müsst ihr eure vier Würfel so geschickt wie möglich auf das Eis (Spielbrett) werfen, um so möglichst viele Punkte zu erzielen.

In der ersten Runde werfen alle Mitspielenden alle vier Würfel auf das Spielfeld und lassen einen davon auf dem Spielfeld liegen. Wer am weitesten geworfen hat, erhält die Summe aller Augen der Würfel hinter sich als Punkte.
Ab der zweiten Runde muss man mit einem der verbleibenden drei Würfel entweder weiter als der vorherige Würfel werfen – oder die Augenzahl muss höher ausfallen. Danach wird erneut gewertet. Doch aufgepasst! Schnell fällt ein übereifrig geworfener Würfel von der Eisscholle oder im Wasserloch und bring gar keine Punkte. Besser, man trifft eines der Fischnetze und bekommt dafür Bonuspunkte…
Wer zuerst 100 Punkte hat, gewinnt.

„Rolling Dice“ ist ein unterhaltsames Geschicklichkeitsspiel, das (wenn dessen eigentlich einfaches Regelwerk in der etwas wirr geschriebenen Anleitung einmal durchschaut ist), für kleine Runden zwischendurch durchaus Spaß machen kann. Vorausgesetzt man mag diese Art von Fingerfertigkeits- und Glücksspielen.

Die riesige Spieleschachtel wird dabei ganz clever auch als Spielbrett eingesetzt. Dafür ist bei Artwork & Gestaltung jedoch noch Luft nach oben.

Plus

  • Für Jung & Alt gleichermaßen geeignet

Minus

  • Artwork & Gestaltung sind sehr schlicht
  • Spielanleitung ist teils etwas schwer verständlich

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Eiskalter Eistee mit vielen Eiswürfeln

Limp Bizkit – „Rollin´“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 3 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5.5 von 10.

Bewertung: 4.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacus Spiele

2-6

30 Minuten

ab 8

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