Pfad der Elemente

Ein kompetitives Lege- und Memoryspiel
"Pfad der Elemente" ist in zwei Spielhälften aufgeteilt. In Hälfte Eins gilt es für jeden Mitspielenden 12 Hexfelder (mit je einem von vier Elementen) möglichst punktebringend aneinander zu legen. Vier davon sind festgelegt, die restlichen acht werden reihum gedraftet. 

Hat jeder Mitspielende seine Felder platziert geht es in die zweite Hälfte des Spiels. In der Spielmitte liegen verdeckte Elementargeist-Plättchen. Wer an der Reihe ist, deckt zwei davon auf. Sind beide gleich, darf man eines davon auf einem eigenen Feld platzieren (am besten das passende, dann gibt es Punkte) und das andere bei dem Mitspielenden mit den bisher wenigsten Geistern (am besten auf ein unpassendes Feld). Zudem wird je nach aufgedecktem Pärchen ein Effekt ausgelöst. Durch "Gaben", die im Besitz jedes Mitspielenden sind, können eigene und fremde Geister dann noch bewegt oder "gesichert" werden.
Sind alle Geisterplättchen aufgedeckt, werden Hexfelder und Plättchen gewertet. Wer am meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt.

"Pfad der Elemente" sieht cool aus. Die reduzierte Optik fällt auf und hebt sich ab – spielerisch konnte uns das Game jedoch nicht abholen. Die zwei Spielhälften wollen nicht richtig ineinander greifen und die als innovativ beworbene Spielmechanik ist letztendlich nicht mehr als ein Memory-Spiel mit Karteneffekten und trotz mehreren Spielvarianten fehlt uns schon nach wenigen Partien der Wiederspielanreiz. Schade irgendwie. Ich hätte es gerne mehr gemocht...

Plus

  • Cooles Design
  • Wählbarer Schwierigkeitsgrad

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Stratovarius – „Elements“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Magellan / Hutter Trade

2-4

45 Minuten

ab 10

Context

Ein anspruchsvolles Wort-Assoziationsspiel
Was einst mit „Codenames“, „Just One“ und „So Kleever“ begann, hat inzwischen eine Vielzahl von „Nachahmern“ gefunden. Wort-Assoziationsspiele in Hülle und Fülle.
Sei es „Perfect Words“, „Crazy Wordz“, „Landmarks“, „ito“ oder „One Round“ - jedes davon versucht sich mit einem eigenen Kniff und Dreh vom Rest abzusetzen – was mal mehr und mal weniger gelingt.

Bei „Context“ von der Edition Spielwiese / Hutter Trade fällt natürlich zuerst das vergleichsweise große Spielfeld auf, das ein 7x7 Felder großes Koordiantengitter in einer Meereslandschaft zeigt.
Vor Spielbeginn werden vier Ankerpunkte (Begriffe) von den Mitspielenden frei festgelegt. Anschließend zieht jeder eine Inselkarte. Diese zeigt eine Koordinate, die irgendwo zwischen den Ankerpunkten liegt. Nun gilt es, einen Begriff auf die Karte zu schreiben, den alle anderen Mitspielenden möglichst genau der Koordinate auf dem Spielfeld zuordnen können. Je genauer, desto mehr Punkte gibt es. Einzige Orientierung ist dabei der Kontext zwischen den ausliegenden Begriffe.

Klingt kompliziert? Nun, „Context“ ist kein Schnellstarter - es braucht definitiv eine Partie zum eingrooven bis man den Dreh heraus hat – dann aber läuft das Spielprinzip überraschend gut.
Der Schwierigkeitsgrad liegt aber konstant über einem partytauglichen „Just One“ oder spaßorientiertem „Crazy Wordz“.
Das abstrakte Koordinatensystem ist nicht für jeden Intuitiv nachvollziehbar und sorgt gerade bei jüngeren Mitspielenden für viele Fragezeichen in den Augen.

Wer aber auf der Suche nach einem „erwachsenerem“ Wort-Assoziationsspiel ist, der sollte „Context“ auf jeden Fall mal antesten!

Plus

  • Offene Spielwelt – ohne vorgegebene Begriffe
  • Gutes Spielmaterial
  • Wählbarer Schwierigkeitsgrad

Minus

  • Abstraktes Koordinatensystem nicht für jeden Intuitiv

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Rum

Islnds – „History Of Robots“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Edition Spielwiese / Hutter Trade

3-8

45 Minuten

ab 10

Odin

Ein kompaktes, schnelles Kartenspiel mit einfachen Regeln und Wikinger-starker Spannung
Schickt eure besten Krieger in den Kampf! Nur die stärksten Wikinger erlangen den nötigen Ruhm für den Einzug nach Walhalla!

Jeder Mitspielende beginnt mit 9 Handkarten (in 6 verschiedenen Farben mit Punktwerten von 1 bis 9). Eine Karte liegt offen aus.

Wer an der Reihe ist, muss mindestens so viele gleichfarbige oder Karten mit gleichen Zahlen ausspielen wie bereits ausliegen oder eine mehr.
UND: Der Wert muss höher sein als der, der bereits ausliegt. Die Zahlen werden hierbei höchstmöglich kombiniert. So ergibt z.B. eine 3 und eine 7 die Zahl 73.
Danach muss eine der zuvor ausliegenden Karten auf die eigene Hand genommen werden, der Rest der zuvor ausliegenden Karten wird abgeworfen.
So bleiben immer nur die Karten liegen, die zuvor gelegt wurden.
Passen alle, beginnt die Runde neu.

Sobald jemand alle seine Karten losgeworden ist, wird gewertet. Jede Karte, die man noch auf der Hand hat zählt einen Punkt. Erreicht jemand nach mehreren Runden 15 Punkte, endet das Spiel und es gewinnt, wer am wenigsten Punkte hat.

„Odin“ wurde im Februar mit dem As d’Or – Spiel des Jahres 2025 ausgezeichnet, der höchsten Spiele-Ehrung Frankreichs. Hohe Weihen für so ein kompaktes Kartenspiel. Aber ja – das kleine Spiel macht Spaß und kann in vielen verschiedenen Konstellationen überzeugen. Vielleicht nicht so sehr wie das unschlagbare „Sea Salt & Paper“ - doch hinter den schmalen Karten mit den witzigen Illustrationen von Crocotame steckt tatsächlich ein spaßiges Kartenspiel mit einfachen Regeln und mehr Wiederspielreiz als man vermutet.

Plus

  • Cooles Kartenformat
  • Einfache Regeln, kurze Spielzeit

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Met aus dem Trinkhorn

Amon Amarth – With Oden On Our Side

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Helvetiq / Hutter Trade

2-6

15 Minuten

ab 7

Hof-Verrat

Ein kleines, gemeines Kartenspiel
Die Königin lädt zum großen Bankett und die Adelsfamilien schicken ihre Gesandten an den Hof. Dort beginnt schnell der Kampf darum, sich die Gunst der Königin zu sichern oder in deren Ungnade zu fallen...

In der Mitte des Tisches liegt das Bankett der Königin mit Platz für die sechs Adelsfamilien. Dort können Karten oberhalb (Gunst) und unterhalb (Ungnade) angelegt werden.
Jeder Mitspielende erhält drei Karten auf die Hand und muss diese allesamt ausspielen. Eine Karte kommt in die eigene Auslage, eine Karte in die Auslage eines Konkurrenten und eine Karte kommt an die Tafel der Königin. Die Karten in der eigenen Auslage fließen in die Punktwertung ein. Die Karten an der Tafel entscheiden darüber, ob man dafür Minuspunkte oder Pluspunkte erhält.

Es muss also gut überlegt werden, welche Karte man wohin spielt. Die größte Gunst nutzt nichts, wenn man keine passenden Karten in der Auslage hat. Karten in der Auslage geben aber keine Punkte, wenn die entsprechende Familie nicht in der Gunst der Königin steht...
Sonderkarten wie Spione, Assassinen oder Wächter sowie individuelle Aufgabenkarten bringen zusätzlichen Pep ins Spiel – das zu dritt, viert oder fünft deutlich besser funktioniert als im Duell.
Dann aber ist Hof-Verrat ein kleines, gemeines Kartenspiel mit sehr einfachem Regelwerk, das schnell seine fiese Tiefe offenbart. Denn neben dem Versuch, seine eigenen Karten in die Gunst der Königin zu bringen, geht es natürlich auch darum, seinen KonkurrentInnen möglichst ungünstige Karten zuzuschieben...

Lasst den Hof-Verrat beginnen!


Das sensationell tolle Spielmaterial muss nochmal besonders hervorgehoben werden! Die Spielkarten sehen mit ihrem Goldglanz-Effekt sehr edel aus und das Bankett ist auf ein Stofftuch gedruckt. Richtig cool!

Plus

  • Tolles Spielmaterial!
  • Einfache Regeln, kurze Spielzeit

Minus

  • Tuch muss gebügelt werden

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Bankettwein

Haggard – „And Thou Shall Trust… The Seer“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Catch Up Games / Hutter Trade

2-5

20 Minuten

ab 8

Skizz It

Wer malt am besten schnellsten?
Das Spielprinzip von „Skizz It“ ist denkbar einfach: Ein Mitspielender rät einen Begriff, den alle anderen auf Ihre Tafel malen.
Der Clou: Er bekommt nur das zuerst fertiggestellte Bild zu sehen. Denn wer zuerst glaubt, fertig gezeichnet zu haben, hält die Uhr an und alle müssen aufhören zu zeichnen.
Wird der Begriff auf Anhieb erraten, gibt es am meisten Punkte für ZeichnerIn und RaterIn. Gelingt dies nicht, geht es mit der zweiten Tafel (und weniger Punkten) weiter...
Es gilt also schnell zu zeichnen – aber dennoch erkennbare Bilder zu produzieren. Und genau darin liegt der Spaß des Spiels. Durch den Zeitdruck lässt man schnell alle unnötigen Details weg, nur um erster zu sein und damit Chancen auf Punkte zu erhalten. Doch waren die Details wirklich unnötig? Oder hätten ein paar Striche mehr vielleicht doch geholfen?
Wer nicht glaubt, wie knifflig es sein kann, der versucht bitte mal einen Salat so schnell wie möglich zu zeichnen...

„Skizz It“ ist ein überaus feines Partyspiel für kleinere Gruppen (bis zu sechs SpielerInnen) mit sehr einfachen Regeln, sofortigem Spieleinstieg und einer ganzen Menge Spaß! Viele Lacher garantiert!

Kleiner Geheimtipp: Wem die 200 Begriffe zum zeichnen zu schnell ausgehen (das geht schneller als gedacht) – die Karten von „Just One“ eignen sich als perfekte Ergänzung...

Plus

  • Einfache Regeln, schneller Einstieg

Minus

  • zu wenig Begriffe

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Einen Schnitt. Muss ja schnell gehen!

Rolling Stones – „Paint It Black“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Crack List

UNO meets Stadt Land Fluss in Kartenform?
Die Kategorie lautet „Länder, in denen es sehr kalt wird“ - du hast eine Karte mit „M“, ein „F“ und ein „U“ auf der Hand und 20 Sekunden, um eine Antwort mit dem passenden Anfangsbuchstaben zu nennen... Was fällt dir ein?

Genau darum geht es in „Crack List“.
Jeder Mitspielende erhält 8 Handkarten, auf denen Buchstaben stehen. Dann wird eine Kategorie ausgewählt. Reihum hat nun jeder 20 Sekunden Zeit, eine Karte auszuspielen und ein Wort zu nennen, das mit dem entsprechenden Buchstaben beginnt und zum Thema passt...
Wer zuerst seine Karten los wird, gewinnt das Spiel.

Was so einfach klingt, entwickelt durch alleine durch den Zeitdruck schon einen hektischen Reiz, den man auch von der Vorlage in Papierform kennt.
Verschiedene Aktionskarten bringen zusätzliche Abwechslung ins Spiel. So werden Karten getauscht, die Spielreihenfolge verändert, Ausgesetzt oder es müssen Karten gezogen werden. UNO & Co lassen grüßen...

Der Clou sind jedoch die „Crack List“ Karten, bei deren Ausspielen die Kategorie gewechselt wird. So wird aus „Länder, in denen es sehr kalt wird“ in sekundenschnelle ein „Verkehrsmittel“. Und Hey, da passt doch das „U“ zum Glück ziemlich gut!

„Crack List“ macht im Grunde nichts neu – verknüpft aber auf feine Art und Weise mehrere Spielprinzipe zu einem flotten und unterhaltsamen Kartenspiel.

Wem die Kategorie-Karten ausgehen sollten, der findet in der dazugehörigen „Crack List Party“ App weitere Spielmodi (Achtung! z.T. aber mit monatlichen Gebühren!) sowie Nachfülllisten mit neuen Kategorien (auch hier z.T. kostenpflichtig!)

Plus

  • Auch in großen Runden spielbar
  • Einfache Regeln, schneller Einstieg

Minus

  • App zum Großteil kostenpflichtig

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Zitronenlimonade

Mastodon – „Crack The Skye“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Huch! (Hutter Trade GmbH)

2-8 (in Teams bis 20)

30 Minuten

ab 10

Galerie der Künste

Ein künstlerisch wertvolles Puzzle-/ Lege-Spiel
Als privater Kunstsammler möchte man eine möglichst beeindruckende Sammlung an die heimische Wand bringen. Dabei gilt es nicht nur, nach den schönsten Gemälden und Dekorationen Ausschau zu halten, sondern auch die aktuellen Trends im Auge zu behalten.

Jeder Mitspielende beginnt das Spiel mit einem Gemälde an seiner Wand (dem Spieltableau). In jeder Runde stehen dann neue Bilder in verschiedenen Größen und Kunstrichtungen zur Auktion, die mit einer einmalig einsetzbaren Auktionskarte (Wert 1-20) ersteigert werden können. Das Höchste Gebot darf zuerst wählen – anschließend geht es absteigend der Gebote weiter. Ein Bild bleibt in jeder Auktionsrunde übrig, landet im Museum und beeinflusst dort den Trend der entsprechenden Kunstrichtung.
Wenn die ersteigerten Bilder an der heimischen Wand platziert werden, gilt es dabei einige Dinge zu beachten! Gleiche Kunstrichtungen nebeneinander sollten vermieden werden (ein echter Fauxpas!), gleiche Bilderrahmen nebeneinander sind jedoch Top und werden mit wertvollen Dekorationen belohnt! Wer die richtigen Bilder in Blickhöhe aufhängt erhält am Ende Bonuspunkte. Minuspunkte erhält man für überschüssige Bilder, die nicht auf die Wand passen oder leere Wandecken.

„Galerie der Künste“ verbindet den Nervenkitzel einer Auktion mit einem knifflig-reizvollen Puzzle-/Legespiel. Die unzähligen Bilder und die tollen Artworks lassen das Kunst-Thema sehr lebendig werden und motivieren wirklich dazu, eine schöne Sammlung an die eigene Wand bringen zu wollen.
Durch die Auktionen wird das Spiel (vor allem zu dritt oder viert) spannend und unberechenbar - was für eine Menge Spaß sorgt und „Galerie der Künste“ nicht nur deshalb zu einem der stimmigsten Legespiele macht, die mir bisher auf den Tisch gekommen sind.

Plus

  • Tolle Artworks
  • Hervorragend umgesetztes Thema

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Cognac oder Champagner

Opeth – „Heritage“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Huch! (Hutter Trade GmbH)

2-4

60 Minuten

ab 10

Comet

Rettet die Dinos bevor der Komet einschlägt!
Wir reisen in der Zeit zurück und versuchen so viele Dinosaurier und Urzeittiere zu retten wie möglich bevor der Komet einschlägt.

Jeder Mitspielende übernimmt einen von mehreren verschiedenen Rettern (Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten), erhält ein Tableau mit drei leeren Plätzen und fünf doppelt benutzbare Karten auf die Hand.

Wer an der Reihe ist, hat genau eine Aktion:
Entweder legt man die Karte vor sich ab und lässt das abgebildete Urzeittier auf dem entsprechenden Platz des Spielplans schlüpfen (man platziert eine Figur)- oder man spielt die Karte aus und nutzt die darauf abgebildeten Bewegungsmöglichkeiten für bereits geschlüpfte Figuren. Die Figuren werden dabei wie in Dame bewegt und dürfen einander überspringen.
Alternativ kann man auch pausieren und seine Handkarten (sowie genutzte Fähigkeiten) wieder auffrischen.

Jedes ins Zielfeld gerettete Tier bringt am Ende nicht nur wertvolle Punkte, sondern auch eine Fähigkeit, die man fortan für weitere Rettungen nutzen kann.
Wer am Ende (das eingeläutet wird, sobald der Kartenstapel leer ist) am meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

„Comet“ besticht mit einfachsten, aber sehr schön verzahnten Grundregeln. Die Komplexität gewinnt das Spiel durch die Vielzahl an verschiedenen Karten und den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Rettet man lieber ganz bestimmte Tiere, für die man am Ende einen Bonus bekommt oder setzt man auf hohe Punktwerte? Retten man Tiere, die einem bessere Zugmöglichkeiten eröffnen oder versucht man besser die Distanz von Ei und Ziel zu verkürzen? Es gibt viele Optionen und die Zeit läuft schneller als man denkt…

Irgendwo zwischen Familienspiel und Kennerspiel eingeordnet, hat uns „Comet“ sehr gut gefallen – hauptsächlich aber dann, wenn genug Mitspielende dabei sind. Zu zweit gibt es gerade in den Bewegungen nur wenig Interaktion.

Plus

  • Clevere Mechanismen
  • keine Downtime

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Ayreon – „Ride The Comet“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Funtails / Huch! (Hutter Trade GmbH)

2-4

60 Minuten

ab 10

On The Road

Ein einfaches Familienspiel mit coolem Retro-Musik-Thema
Als Bestandteil unseres großen Heavy Metal Boardgames-Specials https://bretthart.blog/2022/11/30/special-heavy-metal-brettspiele/ haben wir auch das 2023 erschienene „On The Road“ von Helvetiq genauer unter der Lupe betrachtet.

Wer „On The Road“ spielt, wurde mit seiner Band zum legendären Sunshine Festival eingeladen und hat ein Jahr Zeit, um sich bis dorthin die größte Fangemeinde aller teilnehmenden Bands aufzubauen.

Der Spielablauf ist denkbar einfach: Eine von drei Handkarten ausspielen, den Bandbus entsprechend bewegen und ein Ticket ziehen (abhängig vom Zielfeld).
Je nach Menge der vorhandenen Tickets Fans werden dann noch Fans der eigenen Farbe in den Sammelbeutel geworfen. Auf Stadtfeldern darf man hingegen Fans aus dem Beutel ziehen. Zieht man eigene, werden diese auf dem Ziel, der großen Sunshine-Bühne platziert. Wer am Ende am meisten Fans vor dieser Hauptbühne hat, gewinnt das Spiel.

„On The Road“ ist ein Wettlauf-Spiel, mit coolem Retro-Musik-Thema, tollem Spielmaterial und sehr einfachem Regelwerk.
Wer etwas mehr Strategie und Taktik bevorzugt, wird hier wenig Freude haben, denn ob man passende und wertvolle Felder erreicht, hängt viel davon ab, ob man die passende Karte zieht oder das Feld von Mitspielenden „blockiert“ wird.
So richtet sich „On The Road“ vor allem an Familien und Gruppen, die auf der Suche nach einem schnellen Spiel sind, in dem Glück größer geschrieben wird als Taktik. Durch das außergewöhnliche Thema hebt sich „On The Road“ aber gut von ähnlich gelagerten Spielen ab und ist für unter 30,- € auch fair kalkuliert.

Plus

  • kurze Spielzeit
  • einfache Regeln
  • hochwertiges Material

Minus

  • geringe Spieltiefe
  • Glückslastig

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Dosenbier

Quiet Riot – Road Rage

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 5.5 von 10.

Bewertung: 5.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Helvetiq / Huch! (Hutter Trade GmbH)

2-4

30 Minuten

ab 8

Hellton Palace

Ein hochwertiges, EinsteigerInnen-freundliches Escape-Spiel mit abwechslungsreichen Rätseln..
Das Hotel „Hellton Palace“ ist die letzte Absteige kurz vor der Unterwelt. Wirklich die Allerletzte! Niemand wohnt hier geren, denn die ungehaurig furchtbaren Gäste machen den Aufenthalt zur Hölle und es ist nur eine Frage der Zeit, bis das gesamte Hotel dem Untergang geweiht ist...


Als Mitspielender in diesem Duell steht von Anfang an fest, dass man keine Chance hat, zu gewinnen. Es gewinnt, wer zuerst nicht verliert!

Jede Runde zieht abwechselnd ein neuer Gast in eines der leerstehenden Zimmer, bevor die völlig überforderten Hotelpagen ihre Runde durchs Hotel drehen.
Sind die Gäste unzufrieden, verwüsten sie Ihre Zimmer, andernfalls verwüsten Sie das Hotel. Die Hilfe der Angestellten ist dabei auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, um das Unvermeidliche hinauszuzögern...
Hofft einfach, dass euer Gegner verliert, bevor ihr es selbst tut!

„Hellton Palace“ ist wirklich fies. Die Hilflosigkeit im immer größer werdenden Chaos kommt sehr gut rüber, man hat überaus schnell das Gefühl, dass einem die Kontrolle immer mehr entgleitet. Wenn dann auch noch das konkurrierende Hotel ins ohnehin fragile Gleichgewicht aus Überforderung und Überlastung pfuscht…
Was soll man auch tun, wenn der Zerberus mit seinem Gejaule den ganzen Flur in den Wahnsinn treibt, Wutmilla unaufhörlich gegen die Zimmerwände hämmert und Qualle Kalle die gesamte Einrichtung vollschlabbert?

Sobald man durch die Symboliken gestiegen ist und verstanden hat, welcher Gast welchen Schaden verursacht, beginnt „Hellton Palace“ seinen Spaß und Reiz zu entwickeln. Was anfänglich noch recht gemütlich beginnt, nimmt spätestens ab dem vierten Gast seinen unheilvollen Lauf und driftet ins unkontrollierbare Chaos ab. Ein wirklich komisches Spielgefühl, wenn einem die zuerst so wohl überlegte Zimmerbelegung aus den Händen gleitet – aber eine durchaus gelungene Abwechslung!

Die größte Hürde von „Hellton Palace“ sind die verschiedenen Eigenschaften der Gäste. Die Symbole sind sich sehr ähnlich und dadurch leicht zu verwechseln. Vor allem, wenn diese auch noch Bezug aufeinander nehmen. Zerstört mein Gast jetzt eine Hotelglocke, wenn im Nebenraum verärgerte Gäste sind oder zerstört er eine Hotelglocke und verärgert Gäste im Nebenraum? Gerade in den ersten Partien muss hier viel nachgeschlagen werden.
Die beiliegende Spielhilfe hilft zwar, doch die speziellen Eigenschaften mancher Gäste sind wiederum nur in der Anleitung niedergeschrieben. Haltet also den Daumen feucht: Ohne nachschlagen geht es anfangs nicht.

Wer die nötige Geduld aufbringt und sich auf das Abenteuer als Hotelmanager in der Unterwelt einlässt, der bekommt ein Zwei-SpielerInnen-Spiel mit ungewöhnlichem Setting und Spielgefühl.

Plus

  • Witzige Spielidee

Minus

  • Die Symboliken der Gäste-Eigenschaften sind sehr verwechselbar
  • Die Säulen sind etwas zu klein für größere Hände

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Helles

Hellsongs – Pieces of Heaven, a Glimpse of Hell

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5.5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Iello / Hutter Trade

2

30 Minuten

ab 10

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