Decktective – Spuren Im Sand

Ein neuer Fall des kooperativen Krimi-Kartenspiels

Eine archäologische Ausgrabungsstätte wurde überfallen und Grabräuber haben die wertvollen Artefakte gestohlen. Zu allem Unglück wird auch noch eine Leiche im Sand gefunden. Wer sind die Diebe und wie ist das Opfer gestorben?
Die Ermittler haben viel Arbeit vor sich!

„Spuren Im Sand“ folgt dem bekannten Spielprinzip der Decktective-Reihe: Zuerst wird der Tatort ird mit den ersten Karten aufgebaut, der Rest liegt als Stapel bereit. Reihum werden dann Karten mit Hinweisen und Informationen verteilt. Anschließend muss reihum jeder für sich selbst entscheiden, ob die eigene Handkarte offen ausgelegt und vorgelesen wird (sofern möglich), oder ob die Karte verdeckt und geheim ins Archiv wandert.
Stück für Stück erschließt sich so der Fall und es gilt am Ende aus allen vorhandenen Informationen, Indizien und Spekulationen die richtigen Schlüsse zu ziehen um alle abschließenden Fragen zu beantworten.

Wie auch bei den anderen Teilen der Reihe, macht „Decktective – Spuren Im Sand“ am meisten Spaß mit mehreren Personen.
Denn gerade die Diskussionen, Vermutungen und Theorien, die gemeinsam aufgestellt werden, machen das kleine Kartenspiel zum Ereignis am Tisch.

Die Storyline ist abermals gut geschrieben und lässt schnell in das Geschehen eintauchen.

In der Decktective-Reihe sind neben „Decktective – Spuren Im Sand“ bis jetzt erschienen:

- Albtraum im Spiegel
- Der letzte Wille
- Das gespenstische Gemälde
- Blutrote Rosen
- Findet Sherlock Holmes
- Den Tod kann man nicht betrügen

Plus

  • Auch Solo spielbar

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Nile – „In Their Darkened Shrines“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

1-6

ca. 60 Minuten

ab 12

Unsolved – Der Jagd-Unfall

Im Wald liegt eine Leiche. Das Opfer war Teil einer Jagdgesellschaft. War es Mord oder ein Unfall?

Die Mitspielenden nehmen die Untersuchungen auf und sammeln Hinweise – allerdings nur anhand von Bildern! Es gilt also genau hinzuschauen!

Gemeinsam oder in Gruppen gegeneinander spielend, werden nach und nach Bilder aufgedeckt. Doch nur maximal 12 der 36 Karten jedes Kapitels dürfen offen ausliegen. Es muss also immer wieder aufs Neue abgewägt werden, welche Hinweise und Indizien liegen bleiben dürfen und welche abglegt werden sollen. Dazu gilt es jedes Detail zu erfassen, denn am Ende müssen die zahlreichen Fragen (Opfer, Tatwaffe, Tathergang, Motiv,…) richtig beantwortet werden. Gar nicht so einfach...

Im Spiel sind drei Kapitel enthalten, die es zu lösen gilt. Obwohl sich die drei Fälle die 30 Basis-Karten teilen, fallen die Untersuchungen und Ermittlungen überraschend unterschiedlich aus.
Das spannendste sind ohnehin die Theorien und Mutmaßungen, die innerhalb der Mitspielenden angestellt werden – und das gelingt „Unsolved - Der Jagd-Unfall“ sehr gut.

Achtung! Aufgrund der expliziten Darstellung von Gewalttaten, sollte man die Altersempfehlung (ab 16) wirklich beachten – oder zumindest gut überlegen, ob man jüngeren SpielerInnen eine Mordermittlung zumuten möchte…

Plus

  • Zerstörungsfrei
  • Solo-Variante enthalten

Minus

  • Einschränkungen durch gleichen Basis-Kartensatz

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Jagertee

Avatar – „Hunter Gatherer“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtbewertung

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5.5 von 10.

Bewertung: 5.5 von 10.

Bewertung: 5.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Amigo Spiele

1-6

ca. 75 Minuten pro Fall

ab 16

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