Geschickt Gefädelt

Ein Lege Fädelspiel für kreative Köpfe
In "Geschickt Gefädelt" versucht ihr auf eurem Webrahmen die besten Muster zu erstellen.

Dazu werden aus einem Beutel jede Runde fünf Fäden gezogen und (per Draft) vier davon verteilt. Diese werden dann so in den Webrahmen eingefädelt, dass dabei eines der in der Mitte ausliegenden Muster nachgebildet wird. Je häufiger das ausgewählte Muster auf dem Webrahmen zu sehen ist, desto mehr Punkte gibt es. Doch Vorsicht! Zu viele Fäden der gleichen Farbe bedeuten Punktabzug! Es gilt also genau abzuwägen, welche Muster man sich Runde für Runde auswählt. Wer am Ende von vier Durchgängen die meisten Punkte erzielt hat, gewinnt.

"Geschickt Gefädelt" bringt das Prinzip eines klassischen Legespiels auf einen Webrahmen. Die Idee ist gut und sorgt spätestens ab der zweiten Runde für mehr Kopfzerbrechen als man vermutet. Denn neben den wählbaren Mustern gibt es auch noch eine gemeinsame Zielkarte, die bei Erfüllung Zusatzpunkte bringt.

Das werten der Muster ist nicht ganz einfach und vielleicht der größte Knackpunkt des Spiels. Bei sechzehn Fäden auf dem Webrahmen gibt es eine ganze Menge der Parallel- und Kreuzverbindungen und es benötigt einige Durchgänge, bis richtig klar ist, welche Fäden an welcher Stelle Punkte geben. Mit etwas Übung fällt dies jedoch leichter.

Wer Spaß an Legespielen hat, der bekommt mit "Geschickt Gefädelt" eine kreative Alternative für den heimischen Spieletisch.

Der Preis von knapp 30,- ist hoch - für das hochwertige Spielmaterial (100 Stoffäden und einige coole Holzknöpfe) aber angemessen.

Plus

  • hochwertiges Spielmaterial

Minus

  • komplexes Punkterechnen

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Loom – „Soundtrack“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

Mitspielende

Spieldauer

Alter

TOPP Verlag

1 – 5

ca. 30 Minuten

ab 8

Gardlings

Eine farbenfrohe Kombination aus Bag-Building und Plättchenlegen mit Push-Your-Luck-Element

Gardlings ist ein Bag-Building- und Plättchenlegespiel, bei dem ihr euren eigenen magischen Garten mit funkelnden Edelsteinen anlegt – und dabei ständig die Balance zwischen Risiko und Belohnung im Auge behalten müsst.

Runde für Runde zieht ihr Plättchen aus eurem persönlichen Beutel und legt sie auf eure Gartenfläche. Jedes Plättchen zeigt entweder einen Teil eines Edelsteins, eine nützliche Kreatur oder – leider – einen der berüchtigten Gnome. Ihr dürft so lange ziehen, wie ihr wollt, aber sobald ihr den fünften Gnom zieht, ist die Runde sofort vorbei und ihr dürft nichts davon verwerten.

Am Ende jeder Runde zählt ihr, wie viele vollständige Edelsteine ihr legen konntet. Diese bringen euch Münzen, mit denen ihr neue, bessere Plättchen kauft und so euren Beutel verbessert. Wer zuerst genug Edelsteine (je nach Spiellänge 17 oder 20) gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

Die Kombination aus Bag-Building, Plättchenlegen und dem z.B auch aus „Die Quacksalber von Qedlinburg“ oder „Turbo Tiere“ bekannten Push-Your-Luck-Element sorgen für viel Spielspaß. Dank einfacher Regeln funktioniert „Gardlings“ sowohl mit Kindern ab 8 Jahren als auch mit erfahrenen Spielern.

Plus

  • Gelungene Mischung aus Bag-Building und Plättchenlegen

Minus

  • Wenig direkte Spielerinteraktion

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Ein frischer Holunderblütensirup mit Sprudel – süß wie die Edelsteine, spritzig wie die Gnome.

Alestorm – „Curse of the Crystal Coconut“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-5

ca. 30 Minuten

ab 8

Topp die Torte

Ein Legespiel, in dem Augenmaß, Taktik und Mut zum zuckersüßen Erfolg führen!
Kinderspiel des Jahres 2025!
Im großen Backwettbewerb überbieten sich die teilnehmenden Zuckerbäcker:innen mit ihren süßen Kreationen gegenseitig. Eine Torte leckerer als die nächste! Wer hat  am Ende wohl die köstlichste Gaumenfreude gebacken?

Runde für Runde bauen die Mitspielenden eine (von zwei möglichen) neue Tortenschicht auf die vorherige. Wenn bei der folgenden Kontrolle (vorher probieren geht nicht!) die verschiedenen Füllungen übereinander passen, bekommt man dafür wertvolle Zuckersteine, die in Gläsern gesammelt dann in noch wertvollere Punktechips getauscht werden. Wer toppt mit seiner Torte am Ende alle anderen?

Um erfolgreich die leckerste Torte zu backen, benötigt es das richtige Rezept aus Augenmaß und Taktik, mit einer Prise Mut und Risikobereitschaft – ein bisschen wie man es auch von Wolfgang Warschs anderen Spielen „Die Quacksalber von Quedlinburg“ oder jüngst „Große kleine Edelsteine“ kennt.

„Topp die Torte“ spielt sich kinderleicht – besitzt aber genug Kniff und Spannung, um auch auf Dauer zu begeistern. Es hat sich den Titel „Kinderspiel des Jahres 2025“ also wirklich verdient!

Plus

  • Schönes Spielmaterial

Minus

  • Inlay etwas locker

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Limonade

Cake – „Showroom of Compassion“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8.5 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

25 Minuten

ab 6

Up Or Down?

Ein strategisches Kartenspiel, das (nicht) aus der Reihe tanzt

"Up Or Down?" ist ein leicht zugängliches, aber überraschend taktisches Kartenspiel . Ziel des Spiels ist es, eigene Kartenreihen entweder auf- oder absteigend zu bilden und dabei möglichst viele Karten einer Farbe in einer Reihe zu sammeln, um am Spielende die meisten Punkte zu erzielen.Zu Beginn erhält jeder Spieler drei Handkarten, in der Tischmitte liegen sechs offene Karten in geordneter Reihenfolge aus. Wer am Zug ist, legt eine Karte aus seiner Hand an den entsprechenden Platz in die Auslage. Danach nimmt man eine Karte aus der Auslage, die direkt neben der gerade gelegten Karte liegt, und fügt sie seiner eigenen Auslage hinzu, um damit Kartenreihen (auf- oder absteigend) zu bilden. Klingt einfach? Jetzt kommt der Kniff! Jeder Mitspielende hat maximal drei eigene Reihen vor sich liegen. In jeder Reihe darf man nur auf- oder nur absteigend anlegen – ein Wechsel ist nicht erlaubt. Falls keine passende Karte angelegt werden kann oder möchte, muss man eine seiner Reihen abwerfen und neu beginnen. Fies, denn man muss also gut überlegen, ob man an einer Reihe festhält oder ob es besser ist, neu zu starten.

Das Spiel endet, wenn keine Karten mehr nachgezogen werden können. Für die Wertung zählt in jeder Reihe die Anzahl der Karten der häufigsten Farbe, multipliziert mit der Gesamtzahl der Karten in dieser Reihe. Abgeworfene Karten geben zumindes einen Punkt pro Karte. So entstehen interessante Überlegungen, ob man lieber lange Reihen mit vielen Karten baut oder gezielt auf Farbkombinationen setzt.

"Up Or Down?" überzeugt durch seine einfache Regelstruktur, die einen schnellen Einstieg ermöglicht. Trotzdem bietet das Spiel durch die Auswahl der Karten und das geschickte Anlegen eine angenehme strategische Tiefe. Glück spielt durch die Kartenauslage zwar eine Rolle, aber vorausschauendes Planen und das Beobachten der Mitspieler werden belohnt. Besonders schön ist, dass das Spiel in jeder Besetzung gut funktioniert – auch zu zweit macht es viel Spaß und bleibt spannend.

Das Design der Karten ist etwas ungewöhnlich aber funktional, der Ablauf bleibt jederzeit übersichtlich.

"Up Or Down?" eignet sich perfekt für Familien, Gelegenheitsspieler und alle, die ein unkompliziertes, aber dennoch taktisches Spiel suchen. Wer abstrakte Kartenspiele mag, sollte "Up Or Down?" unbedingt ausprobieren!

Plus

  • Einfache Regeln
  • für bis zu 6 Spieler!

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Sinawe – „Down And Up

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

2-6

ca. 30 Minuten

ab 8

Atua

Ein Karten-Legespiel bei dem es auf die richtige Harmonie ankommt!
Genau wie das gerade n den Kinos laufende Vaiana, spielt auch „Atua“ in  Polynesien – einer großen Inselregion im Pazifik, zu der neben Hawaii auch Neuseeland, Samoa oder die Cook-Inseln gehören.

Die bis zu sechs Mitspielenden haben nun selbst die Aufgabe eine Insel zu erschaffen – und dabei ganz im Sinne der Götter Polynesiens auf Einklang und Harmonie zwischen Mensch und Natur zu achten.
Reihum werden hierzu Inselkarten erworben und (beinahe völlig frei) so an das eigene Eiland angelegt, dass nicht nur viele Symbole so sehen sind, sondern diese auch in möglichst ausgewogenem Verhältnis. Hat man beispielsweise mehr Fischer als Fische, erhält man hierfür keine Punkte. Zudem können die als Zahlungsmittel fungierenden Kokosnüsse oder die Abstände des Dorf zu den Vulkanen als weitere Punkt-Quellen gewertet werden. Aber – und hier liegt der Clou des Spiels: Jede Quelle/jedes Symbol kann im Spiel innerhalb der drei Wertungsrunden nur einmal gewertet werden.
Man muss also gut überlegen, welche Symbole man zu welchem Zeitpunkt werten möchte...

Durch Einsatz der Schicksals- und Bewohner-Kärtchen kann der Schwierigkeitsgrad skaliert und dem Spiel eine kleine taktische Komponente hinzugefügt werden.

Das Thema des Spiels ist grafisch sehr schön umgesetzt und liebevoll integriert und die Artworks sowie die kleinen Kokosnüsse fangen die polynesische Stimmung gut ein. Einzig störend ist es, wenn die liebevoll gebauten Inseln auf glatten Spieltischen zu schnell verrutschen.

„Atua“ von Scott Almes („Beer & Bread“) ist ein familientaugliches Karten-Legespiel, das sich durch den Harmonie/Balance-Kniff und sein vertraut wirkend aber unverbrauchtes Thema von seinen Konkurrenten abhebt.

Plus

  • Schönes Spielmaterial
  • Solo-Modus integriert

Minus

  • Karten verrutschen schnell

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kokosmilch

Alien Weaponry – „Tangaroa“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

1-6

30 Minuten

ab 8

Camargue

Ein einfaches Plättchen-Legespiel mit schickem Design

Plus

  • Sehr einfache Regeln
  • für bis zu 6 Spieler!

Minus

  • geringe Spieltiefe

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Rotwein aus der Provence

Lazuli – „Tant que l’herbe est grasse“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

2-6

ca. 45 Minuten

ab 8

Luminos

Plättchen legen im Sternenhimmel
Das Spielprinzip von Luminos ist denkbar einfach: Plättchen ziehen, anlegen – und wenn man ein Quadrat aus vier Plättchen gelegt hat, bekommt man Punkte.

Der Clou: Punkte bekommt man nur für das Symbol, das am wenigsten zu sehen ist. Es gilt also gu zu überlegen, wo man wie viele Sonnen, Monde und Sterne anlegt, um möglichst viele Punkte zu erhalten.
Doch es reicht nicht alleine, sich auf ein bestimmtes Symbol einzuschießen – denn in der Endabrechnung ist entscheidend, dass man möglichst häufig alle bei allen drei Symbolen gepunktet hat.

Da der schnellste Spieler das Spielende auslöst, entwickelt sich Luminos schnell zu einem taktischen und spannenden Schlagabtausch, bei dem es jedoch nicht alleine um Geschwindigkeit, sondern vor allem um Punkte-Balance geht.

Man kann Luminos bis zu vier Personen spielen, für uns hat es aber zu zweit beinahe am besten funktioniert.
Schönes Spiel, bei dem einzig das Artwork etwas blass geworden ist.

Plus

  • Kaum Aufbauzeit
  • Super für zwei!
  • Einfache Regeln – trotzdem anspruchsvoll!

Minus

  • Artwork sehr blass

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Sternfrucht-Saft

Amorphis – „The Moon“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

ca. 30 Minuten

ab 8

Galerie der Künste

Ein künstlerisch wertvolles Puzzle-/ Lege-Spiel
Als privater Kunstsammler möchte man eine möglichst beeindruckende Sammlung an die heimische Wand bringen. Dabei gilt es nicht nur, nach den schönsten Gemälden und Dekorationen Ausschau zu halten, sondern auch die aktuellen Trends im Auge zu behalten.

Jeder Mitspielende beginnt das Spiel mit einem Gemälde an seiner Wand (dem Spieltableau). In jeder Runde stehen dann neue Bilder in verschiedenen Größen und Kunstrichtungen zur Auktion, die mit einer einmalig einsetzbaren Auktionskarte (Wert 1-20) ersteigert werden können. Das Höchste Gebot darf zuerst wählen – anschließend geht es absteigend der Gebote weiter. Ein Bild bleibt in jeder Auktionsrunde übrig, landet im Museum und beeinflusst dort den Trend der entsprechenden Kunstrichtung.
Wenn die ersteigerten Bilder an der heimischen Wand platziert werden, gilt es dabei einige Dinge zu beachten! Gleiche Kunstrichtungen nebeneinander sollten vermieden werden (ein echter Fauxpas!), gleiche Bilderrahmen nebeneinander sind jedoch Top und werden mit wertvollen Dekorationen belohnt! Wer die richtigen Bilder in Blickhöhe aufhängt erhält am Ende Bonuspunkte. Minuspunkte erhält man für überschüssige Bilder, die nicht auf die Wand passen oder leere Wandecken.

„Galerie der Künste“ verbindet den Nervenkitzel einer Auktion mit einem knifflig-reizvollen Puzzle-/Legespiel. Die unzähligen Bilder und die tollen Artworks lassen das Kunst-Thema sehr lebendig werden und motivieren wirklich dazu, eine schöne Sammlung an die eigene Wand bringen zu wollen.
Durch die Auktionen wird das Spiel (vor allem zu dritt oder viert) spannend und unberechenbar - was für eine Menge Spaß sorgt und „Galerie der Künste“ nicht nur deshalb zu einem der stimmigsten Legespiele macht, die mir bisher auf den Tisch gekommen sind.

Plus

  • Tolle Artworks
  • Hervorragend umgesetztes Thema

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Cognac oder Champagner

Opeth – „Heritage“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Huch! (Hutter Trade GmbH)

2-4

60 Minuten

ab 10

Festival

Ein einfaches Wettstreit-Legespiel mit Musik-Thema
Ein fettes Festival hat begonnen. Auf gleich vier Bühnen gibt es coole Musik zu hören und die Zuschauer strömen auf das Gelände, um sich die besten Plätze zu sichern…

In „Festival“ steuert jeder Mitspielende einen Teil des Publikums, indem unterschiedliche Plättchen (in klassischen Tetris-Formen) auf das Spielfeld gelegt oder verschoben werden.
In jeder Runde gilt es dabei ein bestimmtes Ziel zu erreichen. z.B. möglichst viele Besucher an Merchandise-Ständen zu platzieren, frisches Bier zu holen oder Plätze in der ersten Reihe einer Bühne zu ergattern.
Die drei nächsten Ziele liegen immer aus, so dass es manchmal cleverer ist, ein Rundenziel zu übergehen, um beim nächsten die Nase vorn zu haben. Wer das Ziel am besten erfüllt, erhält dafür am meisten Punkte.
Zusätzlich liegen immer drei optionale Ziele aus, bei deren Erfüllen man zusätzlich punkten kann.
Im Spiel zu zweit ist auf dem Spielfeld noch relativ viel Platz, zu viert kann es dann aber wirklich knifflig werden, seine Plättchen zu platzieren, was den Spielspaß deutlich erhöht, denn ansonsten ist „Festival“ eher ein spielerisches Leichtgewicht und anspruchsvolleren Spielern sicherlich zu einfach gestrickt.
Die grafische Umsetzung ist okay – entlockt aber ebenfalls kein großes „Wow“ und echte Festival-Stimmung will auch nicht so richtig aufkommen. Denn das Thema wirkt relativ austauschbar.

Wer auf der Suche nach einem einfachen Legespiel mit etwas Wettstreit ist, der kann für die ca. 15,- € wenig falsch machen.

Plus

  • Einfache Regeln
  • Schneller Spielaufbau

Minus

  • Thema austauschbar
  • Geringe Spieltiefe

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Bier

„Best-Of“ Wacken

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

GDM Games

1-4

25 Minuten

ab 8

New York Zoo

Ein familientaugliches Zoo-Puzzle-Spiel.
In „New York Zoo“ errichtet man einen Tierpark und versucht diesen möglichst schnell und effektiv mit verschiedenen Tierarten, Tierbabys, Snack-Ständen und coolen Attraktionen zu füllen.

Jeder Mitspielende erhält hierfür ein eigenes Zoo-Tableau. Wer an der Reihe ist, entscheidet, ob er die Figur auf dem zentralen Spielplan so bewegt, dass man dafür bestimmte Tiere für bestehende Gehege/Tierhäuser oder ein neues Gehege erhält, in das dann direkt neue Tiere einziehen müssen…
Der Zug kann dabei eine Tiervermehrung auslösen, die man natürlich nicht verpassen möchte. Denn süße neue Tierbabys mögen doch alle, oder?
Sobald ein Gehege komplett mit Tieren der gleichen Art gefüllt ist, darf man sich dafür ein Sonderplättchen nehmen (z.B. Getränkestände, Souvenirläden oder sogar ein Karussell oder eine Achterbahn), welches man ebenfalls auf seinem Tableau platziert. Der erste Zoo, der vollständig gefüllt ist, gewinnt das Spiel!

„New York Zoo“ ist ein solides Familienspiel, das als „kleiner Bruder“ des großen „Arche Nova“ auch für ungeübtere Gelegenheitsspieler und jüngere Brettspiel-Fans geeignet ist. Die Stars des Spiels von Uwe Rosenberg (Autor von u.A. auch Bohnanza, Agricola, Atiwa oder Nova Luna) sind natürlich die 127 süßen Holztiere, die sich einfach prächtig machen!
Das gemeinsame um-die-Wette-puzzeln und Zoo-befüllen macht Spaß, auch wenn der Spielaufbau mit den vielen zu füllenden Bereichen und sehr ähnlichen Gehege-Puzzle-Teilen des zentralen Spielplans etwas nervig ist.
Der Wettlauf um den ersten fertigen Zoo ist aber wirklich spannend und geht häufig nur sehr knapp aus!

Plus

  • Kurze Spielzeit
  • Schön abwechslungreich

Minus

  • Der Spielaufbau kann mit seinen vielen Plättchen, die verteilt werden müssen, etwas nervig sein.
  • Zudem sind die grünen Farbabstufungen schwierig auseinanderzuhalten…

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Capri Zoo-nne

Scorpions – „The Zoo“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Feuerland

1-5

40 Minuten

ab 10

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