Turm der Tiere

Ein Memory-Spiel für Jüngere – in ungewöhnlicher Form


Ein böser Zauberer hat den „Turm der Tiere“ verflucht: Jetzt sind die dort lebenden Eulen, Igel oder Schildkröten ganz durcheinander geraten…

Die Mitspielenden nutzen einen magischen Spiegel, um den Tieren im Turm zu helfen. Sie müssen sich mit diesem die Positionen der Tiere merken, um passende Paare zu finden und damit Edelsteine zu sammeln. Mit entdeckten Treppen erschließen sich auch die oberen Etagen. Am Ende gewinnt, wer die meisten dieser wertvollen unterschiedlich wertvollen Steine gesammelt hat.

Der lila Turm aus runden Plastikteilen fasziniert Kinder sofort. – das geheimnisvolle suchen mit dem Spiegel tut sein übriges, um dem eigentlich sehr simplen Memory-Prinzip das gewisse Etwas hinzuzufügen.
Sehr schön sind auch die liebevollen Illustrationen auf dicken Plättchen, die immer wieder neu auf dem Turm verteilt werden.

„Turm der Tiere“ ist eine gelungene Adaptation der Memory-Idee und in dieser Form schon für Kids ab 5 Jahren empfehlenswert.

Das größte Manko des Spielt ist der Spiegel – der als Silberfolie „nur“ gedruckt ist und sich dementsprechend schnell abnutzt.

Plus

  • Schnell und einfach

Minus

  • Spiegelqualität ist etwas „an der Grenze“

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Saft

Blind Guardian – „Behind The Red Mirror“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

ca. 20 Minuten

ab 5

Pfad der Elemente

Ein kompetitives Lege- und Memoryspiel
"Pfad der Elemente" ist in zwei Spielhälften aufgeteilt. In Hälfte Eins gilt es für jeden Mitspielenden 12 Hexfelder (mit je einem von vier Elementen) möglichst punktebringend aneinander zu legen. Vier davon sind festgelegt, die restlichen acht werden reihum gedraftet. 

Hat jeder Mitspielende seine Felder platziert geht es in die zweite Hälfte des Spiels. In der Spielmitte liegen verdeckte Elementargeist-Plättchen. Wer an der Reihe ist, deckt zwei davon auf. Sind beide gleich, darf man eines davon auf einem eigenen Feld platzieren (am besten das passende, dann gibt es Punkte) und das andere bei dem Mitspielenden mit den bisher wenigsten Geistern (am besten auf ein unpassendes Feld). Zudem wird je nach aufgedecktem Pärchen ein Effekt ausgelöst. Durch "Gaben", die im Besitz jedes Mitspielenden sind, können eigene und fremde Geister dann noch bewegt oder "gesichert" werden.
Sind alle Geisterplättchen aufgedeckt, werden Hexfelder und Plättchen gewertet. Wer am meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt.

"Pfad der Elemente" sieht cool aus. Die reduzierte Optik fällt auf und hebt sich ab – spielerisch konnte uns das Game jedoch nicht abholen. Die zwei Spielhälften wollen nicht richtig ineinander greifen und die als innovativ beworbene Spielmechanik ist letztendlich nicht mehr als ein Memory-Spiel mit Karteneffekten und trotz mehreren Spielvarianten fehlt uns schon nach wenigen Partien der Wiederspielanreiz. Schade irgendwie. Ich hätte es gerne mehr gemocht...

Plus

  • Cooles Design
  • Wählbarer Schwierigkeitsgrad

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Stratovarius – „Elements“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Magellan / Hutter Trade

2-4

45 Minuten

ab 10

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