Ein Zeichenspiel für alle, die nicht zeichnen können
Ahnlich wie Wort-Deduktionsspiele, haben sich auch Party-Zeichenspiele Inzwischen inflationär verbreitet. Neben vielen austauschbaren, eher belanglosen Spielen, erscheint immer mal wieder ein kreativ-witziges, das Aufmerksamkeit verdient. „Krakel Orakel“ hat sich so vom Geheimtipp bis zu einem Platz auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 2025 gemausert. Zu Recht?
In „Krakel Orakel“ bekommt jeder Mitspielende eine kleine Tafel, auf der bereits ein wildes Liniengewirr zu sehen ist, und einen abwischbaren Stift. Dann wird aus einem Stapel mit ganzen 480 Begriffen ein Wort gezogen, das man innerhalb von zwei Minuten darstellen muss – allerdings nur, indem man die vorhandenen Linien geschickt ergänzt oder kombiniert. Eigene Striche dazwischenzuschmuggeln ist tabu!
Anschließend wird gemeinschaftlich gerätselt, welche Begriffe vin den Mitspielenden gekrakelt wurden...
Der Reiz liegt darin, aus dem scheinbaren Chaos etwas Erkennbares entstehen zu lassen – eine Mischung aus Improvisation, Witz und Assoziationsvermögen. Oft führt das zu überraschend treffenden, manchmal herrlich absurden Ergebnissen, über die alle am Tisch lachen.
„Krakel Orakel“ ist ein originelles, leicht chaotisches und sehr unterhaltsames Party-Zeichenspiel, das besonders in geselliger Runde sein volles Potenzial entfaltet. Wer „Montagsmaler“-Spiele mag, aber gerne etwas mehr Chaos hätte, findet hier eine frische, kreative Alternative.
Bald erscheint eine Erweiterung mit neuen Karten (und Stiften), eine Ü-18-Erweiterung und das Spin-Off „Krakel Spektakel“
Plus
– für bis zu 8 Spielende
Minus
– (noch) sehr eindimensional
Getränkevorschlag
Musikvorschlag
Wasser
Sunn O))) – „Oracle“
Design/Ausstattung
Spielspaß
Spielkonzept
Gesamtschnitt
Verlag
SpielerInnenanzahl
Spieldauer
Alter




