Ehrlich Brothers – Escape The House Of Magic

Ein magisches Escape-Game für Fans der Magier und Escape-Einsteiger
Wir wurden Backstage im House Of Magic der Ehrlich Brothers eingeschlossen. Der einzige Ausweg ist deren magische Treppe...

Das Spiel ist in sechs Kapitel unterteilt, in denen jeweils vier Rätsel gelöst werden müssen. Nach einer kurzen Einführung – inklusive eines kleinen Videos der Magier selbst – beginnt das Abenteuer. Für jedes gelöste Rätsel darf sich die Spielfigur auf der Treppe bewegen. Anschließend werden bestimmte Stufen „verbrannt“ (entfernt), sodass sich der Weg stetig verändert. Ziel ist es, nach allen vier Rätseln eines Kapitels auf der letzten verbliebenen Stufe zu stehen – eine charmante Idee, die Spannung und spielerischen Nervenkitzel kombiniert.
Die Rätsel selbst sind abwechslungsreich gestaltet: Eine Mischung aus optischen Täuschungen, Logikaufgaben und magischen Denkspielen sorgt für kurzweilige Unterhaltung. Allerdings richtet sich der Schwierigkeitsgrad eher an Einsteiger oder Familien – erfahrene Escape-Game-Spieler werden hier nicht mal ansatzwesie ins Schwitzen geraten.

Der große Karton mit dem imposanten Treppenaufbau sorgt zunächst für beeindruckte Gesichter, doch genau betrachtet besteht „Escape The House Of Magic“ nur aus „nur“ 24 Rätseln. Dennoch passt dieser inszenatorische Effekt wunderbar zum Stil der Ehrlich Brothers: viel Show, eine Prise Magie und ein Hauch Illusion.
Unterm Strich ist Escape The House Of Magic kein besonders forderndes Rätselspiel, sondern ein charmant gestaltetes Familien-Event mit Unterhaltungswert. Für Fans der Ehrlich Brothers ist es ein nett gemachtes Sammlerstück, und auch als Spiel für den weihnachtlichen Familientisch geht „Escape The House Of Magic“ in Ordnung.

Plus

  • Mehrfach Spielbar

Minus

  • Etwas „aufgeblasen“

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Zaubertrank

Ehlrich Brothers – „Flash – The Magic Album“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ravensburger

1-X

6x ca. 20 Minuten

ab 8

Keksekästchen

Die knusprig-süße Neu-Umsetzung des beliebten All-Time-Klassikers als Roll & Write
Wer kennt es nicht? Käsekästchen!
„Keksekästchen“ ist eine moderne Umsetzung des beliebten Klassikers als Roll & Write.

Alle Mitspielenden starten mit einem Stift und einem Tableau, auf dem Zahlenchips von 2 bis 12 verteilt sind.
Dann spielen alle gleichzeitig. Es wird gewürfelt. Anschließend darf am passenden Chip einen (oder mehrere) Strich machen und falls gewünscht auch einen Chip an eine andere Stelle legen. So füllen sich Würfelwurf für Würfelwurf die Linien um die niedlichen Keks-Varianten. Hat man einen davon umrahmt, darf man ihn ankreuzen. Für mehrere Kekse der gleichen Sorte kann man einen seiner Chips „ausgeben“, um dafür Punkte zu erhalten. Wer eine bestimmte Punkteschwelle erreicht hat, gewinnt das Spiel.

„Keksekästchen“ ist einfach zu lernen und schnell zu spielen. Die zwei Schwierigkeitsgrade sorgen für zusätzlich Abwechslung.
Was etwas stört, ist die Unübersichtlichkeit, die durch die vielen Chips, Linien, Kreuze und unterschiedlichen Keksbilder entsteht. Gerade jüngere Mitspielende verlieren hier schnell den Überblick – und damit die Lust am Spiel.
Für unterwegs ist „Keksekästchen“ etwas zu groß (und verrutscht zu schhnell) – aber für eine kleine Partie zwischen Kaffee und Kuchen ist das Spiel allemal gut!

Plus

  • Zwei Spielmodi

Minus

  • Wird schnell unübersichtlich

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kaffee

Cake – „Showroom of Compassion“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ravensburger

2-5

25 Minuten

ab 8

Gloomies

Ein blumiges Strategie-Spiel mit Puzzle- und Deckbuilding-Elementen.
Lasst euch vom „kindlichen“ Artwork nicht täuschen!
Die Gloomies sind kleine Wesen aus einer anderen Galaxie, die bunte Blumen lieben.
Alle Mitspielenden schlüpfen in die Rolle solcher Gloomies, bauen schicken Blumen an und ernten diese dann.
Was sich wie ein gemächliches Kinderspiel anhört (und auch so aussieht), entpuppt sich als Puzzle- und Deckbuilding-Spiel mit ordentlich taktischem Tiefgang.
Es geht um Farben, Reihen, clevere Kombinationen und vor allem: gute Planung. Wer am Ende die meisten Punkte aus Sternenstaub, Aufträgen und Blumenernte holt, gewinnt.

Die erste Spielhälfte ist ein Farbenpuzzle: Wer wo welche Farbe legt, will gut überlegt sein. Die letzte Karte in einer Spalte bringt einen Bonus – und hier wird’s spannend. Kriege ich noch rechtzeitig den gelben Farbtropfen? Oder nehme ich lieber das Helferplättchen mit der Spezialfähigkeit?
Nach dem Anbauen folgt das Ernten – und plötzlich wird aus deinem bisher ausgespielten Kartendeck dein neues Deck. Was für ein cooler Twist! Damit sammelst du die Blumen ein und erfüllst Aufträge. Klingt simpel, ist aber ganz schön verkopft – im besten Sinne. Denn: Dein eigenes Deck „baust“ du dir in der ersten Hälfte selbst zusammen, und wie stark es ist, zeigt sich erst in Phase 2.

Gloomies sieht wirklich hübsch aus! Das doppellagige Spielfeld mit eingelassenen Blumenslots, dazu liebevoll gestaltete Karten und Holzteile – haptisch top.
Der Einstieg ist jedoch... naja. Die Anleitung ist nicht besonders elegant aufgebaut und nötigt Geduld ab – beim Aufbau wie beim Regelverständnis. Außerdem: Wer viel direkte Interaktion sucht, wird hier nicht glücklich. Es ist eher ein Nebeneinander als ein Miteinander – dafür mit ordentlich Grübelei.
Das „kindliche“ Artwork täuscht also wirklich! Bei Gloomies kommen eher Fans von cleveren Kombospielen, Puzzler mit Hang zu Strategie oder Familien mit Taktik-Vorliebe auf ihre Kosten.
Ein kleiner Bienenwolf im Hummelpelz!

Plus

  • Tolles Spuielmaterial
  • Taktisch vielschichtig

Minus

  • Holpriger Spieleinstieg

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Hibiskus-Schorle

Tribulation – „Where The Gloom Becomes Sound“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ravensburger

2-4

45 Minuten

ab 12

Puzzle X Crime

Hervorragender Mix aus Krimispiel und Puzzle
Den Versuch, Escape- oder Krimispiele mit Puzzles zu verknüpfen, gab es bereits häufig – mit sehr unterschiedlichem Ergebnis. Teils hat uns die Kombination nur sehr wenig überzeugt – teils richtig umgehauen. Die „Puzzle X Crime“-Reihe von Ravensburger gehört auf jeden Fall zu den wirklich guten Vertretern dieser Art.

In der Reihe sind bisher vier Teile erschienen: Zwei Kinderpuzzles („Die geraubte Zeit“, „Das verlorene Feuer“) mit je 264 Teilen und zwei Puzzles für Erwachsene („Der geschenkte Mord“, „Ein mörderischer Geburtstag“) mit je 408 Teilen.

Das Prinzip ist bei allen Teilen das gleiche. Zuerst muss das Puzzle vollständig aufgebaut werden, um einen Überblick über die Szenerie zu erhalten. Anschließend gilt es ganz im Sinne von echten Ermittlern den zuvor gepuzzelten Tatort zu untersuchen. Verdächtige Teile löst man mittels eines kleinen Saugnapfes aus dem Puzzle heraus und prüft, ob es zur auf der Rückseite gedruckten Zahl eine entsprechende Karte oder einen Umschlag mit neuen Hinweisen, Indizien oder Gegenständen gibt, die einen der Lösung des Falles näher bringen. Stück für Stück verfestigt man so seine Theorie, die sich dann mit dem finalen Umschlag überprüfen lässt.

Der Mix aus Krimispiel und Puzzle ist in der Die „Puzzle X Crime“-Reihe hervorragend gelungen. Die Storys werden vom Spielmaterial gut transportiert und lassen schnell ins Geschehen eintauchen. So macht das Spaß! Der kleine Saugnapf funktioniert zwar nicht immer gut, aber die Teile lassen sich zur Not ja auch mit den Fingern herauslösen.
Spielmaterial wird dabei nicht zerstört, so dass „Puzzle X Crime“ jederzeit erneut gespielt werden kann.

Plus

  • Zerstörungsfrei
  • Hervorragender Mix aus Krimispiel und Puzzle

Minus

  • Saugnapf funktioniert nicht so gut

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Englischer Tee

Biffy Clyro – „Puzzle“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ravensburger

1-X

ca. 60 Minuten

ab 8

Mycelia

Ein niedliches, familientaugliches Deckbuilding-Spiel - nicht nur für Pilzsammler!
In „Mycelia – Im Tal der tausend Tautropfen“ müssen mit Hilfe der süßen Pilz-Waldbewohner sämtliche Tautropfen zum Schrein der Waldgöttin gebracht werden. Wem dies zuerst gelingt, gewinnt nicht nur den Segen der Göttin, sondern auch das Spiel.

Alle Mitspielenden beginnen mit dem gleichen Kartenset. Drei Karten werden auf die Hand gezogen. Nacheinander spielt jeder seine drei Karten aus, führt deren Fähigkeit aus und zieht drei neue Karten nach.
Die Fähigkeiten der Pilz-Helden helfen dabei, die Tautropfen auf dem eigenen Spielfeld in Richtung des Schreins zu bewegen (oder vom Feld zu entfernen). Mit ebenfalls durch Handkarten erworbenen Blättern (der Währung in „Mycelia“) können zusätzliche Karten für das Deck gekauft werden. Deren bessere Fähigkeiten helfen dabei, die eigenen Tautropfen möglichst schnell loszuwerden. Das ist wichtig, denn sobald der Schrein der Göttin voll ist, setzt der Regen ein und verteilt neue Tropfen im Wald.

Obwohl (ganz typisch für Deckbuilding-Spiele) alle Mitspielenden unter gleichen Voraussetzungen starten, entwickelt sich schnell ein spannender, sehr variabler Wettlauf im Wald. Sobald die Symbole und Fähigkeiten der Karten einmal verinnerlicht sind, spielt sich „Mycelia“ so flüssig, dass Wartezeiten so gut wie gar nicht mehr vorhanden sind.
In seiner Grundform, mit schlankem Regelwerk ist das Spiel schnell gelernt und für Jung und Alt gleichermaßen gut geeignet. Wer es etwas kniffliger haben möchte, der kann mit doppelseitigen Spielplänen und Ergänzungs-Karten den Schwierigkeitsgrad und die Komplexität erhöhen.

Obwohl das Spielmaterial durchweg hochwertig ist, sind die 40,- € Verkaufspreis, die Ravensburger für „Mycelia“ abruft nicht gerade wenig. Zumal der große, zusammengesteckte Altar für die Spielmitte eigentlich gar nicht nötig wäre. Er erfüllt keinen spielentscheidenden Zweck, außer einen Würfel zu werfen. Aber gut – er sieht zumindest recht imposant aus.
Doch genug genörgelt: „Mycelia“ ist ein klasse Deckbuilding-Spiel, das mit unverbrauchtem Thema und mega-süßen Artworks die ganze Familie begeistert!

Plus

  • Durch die zusätzlichen Karten und doppelseitigen Spielpläne ist Dauerspielspaß garantiert
  • Wissenschaftliche Bezeichungen der Pilze für Zusatzwissen
  • Wertiges Spielmaterial

Minus

  • Tempelaufbau eigentlich unnötig

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Saft für die Kids, Pils für die Erwachsenen

Mushroomhead – „A Wonderful Life“ oder Mantar – „Ode To The Flame“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ravensburger

2-4

ca. 45 Minuten

ab 8 Jahren

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