MySeven

Ein Legespiel im „myRummy“/„Rummykub“-Kosmos

Im Grunde ist „MySeven“ schnell erklärt: Es funktioniert wie das klassische Rummy – mit ein paar kleinen Änderungen.

Jeder Mitspielende sammelt Runde für Runde bestimmte Plättchen (in diesem Fall Tierplättchen) und legt gleiche davon nach und nach vor sich aus.

Der Kniff in „MySeven“: Gleichgroße Tierfamilien können mit Mitspielenden getauscht und dann vom eigenen Brett ergänzt werden. Gelingt es, sieben gleiche Tiere vor sich abzulegen, wird dies mit Bonuspunkten belohnt. Wer zuerst zwei Reihen mit je sieben Tieren auslegt, beendet das Spiel. Der Sieg geht dann jedoch an die Person mit den meisten Punkten.

„MySeven“ funktioniert mit seinem Tier-Thema und vereinfachten Regeln auch schon hervorragend mit jüngeren Kids, die sich mit diesem Legespiel an komplexere „Rummy“-Varianten heranführen lassen – das clevere kombinieren und Tauschen aber schneller beherrschen werden, als so manchen Erwachsenen recht ist…

Plus

  • hochwertiges Spielmaterial

Minus

  • Spielidee nicht wirklich „neu“

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

7up

Iron Maiden – „Seventh Son Of A Seventh Son“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 4.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

ca. 20 Minuten

ab 6

Turm der Tiere

Ein Memory-Spiel für Jüngere – in ungewöhnlicher Form


Ein böser Zauberer hat den „Turm der Tiere“ verflucht: Jetzt sind die dort lebenden Eulen, Igel oder Schildkröten ganz durcheinander geraten…

Die Mitspielenden nutzen einen magischen Spiegel, um den Tieren im Turm zu helfen. Sie müssen sich mit diesem die Positionen der Tiere merken, um passende Paare zu finden und damit Edelsteine zu sammeln. Mit entdeckten Treppen erschließen sich auch die oberen Etagen. Am Ende gewinnt, wer die meisten dieser wertvollen unterschiedlich wertvollen Steine gesammelt hat.

Der lila Turm aus runden Plastikteilen fasziniert Kinder sofort. – das geheimnisvolle suchen mit dem Spiegel tut sein übriges, um dem eigentlich sehr simplen Memory-Prinzip das gewisse Etwas hinzuzufügen.
Sehr schön sind auch die liebevollen Illustrationen auf dicken Plättchen, die immer wieder neu auf dem Turm verteilt werden.

„Turm der Tiere“ ist eine gelungene Adaptation der Memory-Idee und in dieser Form schon für Kids ab 5 Jahren empfehlenswert.

Das größte Manko des Spielt ist der Spiegel – der als Silberfolie „nur“ gedruckt ist und sich dementsprechend schnell abnutzt.

Plus

  • Schnell und einfach

Minus

  • Spiegelqualität ist etwas „an der Grenze“

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Saft

Blind Guardian – „Behind The Red Mirror“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

ca. 20 Minuten

ab 5

Ultraviolett

Ultraviolett ist ein herrlich chaotisches Partyspiel, das sofort für Gelächter sorgt. Das zentrale Gimmick: Man zeichnet mit spezieller Tinte, die erst unter UV-Licht sichtbar wird. Während des Zeichnens hat man also keine Ahnung, was man eigentlich aufs Papier bringt. Allein das sorgt schon für großartige Ergebnisse.
Zu Beginn des Spiels werden vier Reihen mit Begriffen ausgelegt. Anschließend wird verdeckt ausgewürfelt, welcher Begriff aus jeder Reihe gezeichnet werden muss. Insgesamt also vier Begriffe. Diese kann man entweder einzeln darstellen oder zu einer zusammenhängenden Szene verbinden, was mit Bonuspunkten belohnt wird. So entstehen wunderbar absurde Kunstwerke wie zum Beispiel:
„Batman sucht die lange Schleimspur.“

Nachdem alle fertig sind, präsentieren die Spielenden nacheinander ihre Gemälde mithilfe der beiliegenden UV-Lampen. Die anderen versuchen dann zu erraten, welche vier Begriffe dargestellt wurden. Stimmen alle vier, gibt es sowohl für die zeichnende Person als auch für die Ratenden Punkte.
Das Spiel ist insgesamt extrem spaßig, sehr zugänglich und eignet sich perfekt als Absacker oder spontanes Highlight auf jeder Spiele-Runde. Regeln sind schnell erklärt, der Einstieg ist unkompliziert, und jede Runde liefert neue, unerwartete Momente.

Ein kleiner Kritikpunkt ist die etwas schwammige Regel, wann genau eine Zeichnung als „zusammenhängende Szene“ gilt. Das kann zu Diskussionen führen. Wir haben das für uns pragmatisch gelöst, indem wir immer zusammenhängend gezeichnet haben und dafür maximal einen Bonuspunkt vergeben haben.
Unterm Strich ist Ultraviolett ein kreatives, sehr lustiges Partyspiel, das man jederzeit auf den Tisch bringen kann und das fast garantiert für gute Stimmung sorgt. Herausgegeben wird es vom Kampfhummel Verlag, der hier ein wirklich originelles Spielerlebnis abliefert.

Das Spiel kommt standardmäßig als 4-Spieler:innen-Variante, kann aber mit Erweiterung bis zu 6. Gespielt werden. Weiterhin gibt es einen Zusatzpack mit neuen nicht jugendfreien Begriffen, die teilweise auch derben Humor fordern.

Plus

  • Leichter Einstieg
  • Kreatives Malspiel
  • Neue Idee
  • Verrückter Stil

Minus

  • Benötigt Spezialmaterial
  • Leichte Definitionsschwierigkeiten

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Gin Tonic (+ UV Licht)

Spiritbox – Ultraviolet

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Kampfhummel

2-4 (+2)

30-60 Minuten

ab 12

Der geheimnisvolle Brunnen

Ein stimmungsvolles Kinder- und Familienspiel mit gewohnt spannend-innovativem Spielmechanismus

Für ihre bevorstehende Prüfung müssen die Nachwuchs-Zauberer den geheimnisvollen Brunnen erkunden, der seit Jahrhunderten mitten im Wald steht. Doch in der Tiefe ist nichts zu erkennen. Plötzlich sind aber Farben zu sehen - und je länger sie hineinschauen, desto mehr offenbart der mystische Brunnen! Das müssen die verzauberten Wasserwichtel se

Wie immer ist das Spiel der „Drei Magier“ rund um einen außergewöhnlichen Mechanismus aufgebaut. Dieses Mal steht der magische Brunnen im Zentrum, der mit jedem Kurbeln mehr Sicht auf seinen Inhalt freigibt.
Eine zuvor verdeckt eingelegte Wichtelscheibe wird nach und nach nach oben geschoben, wodurch Stück für Stück Farben und Konturen erkennbar werden, während die Mitspielenden ihre Frösche auf die Seerosen setzen, um zu tippen, welcher Wichtel sich im Brunnen verbirgt. Das reizvolle Spannungsfeld entsteht aus der Entscheidung, ob man früh einen mutigen Tipp abgibt und im Erfolgsfall mit mehr Goldtalern belohnt wird oder lieber abwartet, bis das Bild klarer ist – dann aber mit geringerer Ausbeute leben muss. So verbindet das Spiel Beobachtungsgabe, ein wenig Deduktion und eine ordentliche Prise Risiko in einer Form, die schon Vorschulkinder verstehen, ohne Erwachsene komplett zu unterfordern.

„Der geheimnisvolle Brunnen“ von Drei Magier ist ein stimmungsvolles Kinder- und Familienspiel.
Der plastische Brunnen mit seinem drehbarem „Strudel“, die Seerosen mit Fröschen und die farbenfrohen Wichtelscheiben ergeben zusammen ein sehr attraktives Gesamtbild, das die typische Drei-Magier-Handschrift trägt und qualitativ deutlich über dem Durchschnitt klassischer Kinderspiele liegt – auch wenn „Der verzauberte Turm“ oder „Das magische Labyrinth“ im Gesamterlebnis die Nase noch weiter vorne haben. 

Plus

  • Kurze Spielzeit
  • Toller Spielmechanismus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

(Brunnen) Wasser

Auri

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 5.5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Drei Magier / Schmidt Spiele

2-4

20 Minuten

ab 5

Greif Zu!


Ein Reaktionsspiel für Kids ab 4 Jahren
Kurz vor Weihnachten noch ein schnelles, einfaches Kinderspiel zum mitbringen oder verschenken gesucht? Dann ist "Greif zu!" möglicherweise eine gute Idee!

In diesem süßen Kinderspiel werden 24 Plättchen mit verschiedenen Motiven auf dem Tisch verteilt. Wer an der Reihe ist würfelt alle vier Holzwürfel. Alle Motive, die dann auf den Würfeln zu sehen sind, müssen dann so schnell wie möglich gegriffen werden. Außer einer der Würfel zeigt das Feuer. Dann darf nichts berührt werden!

In "Greif zu!" sind ein gutes Auge und schnelle Reaktion gefragt. Eine Kombination, die in Kinderspielen immer gut funktioniert und ankommt. Das gute Spielmaterial (bedruckte Holzwürfel) und die kinderfreundliche, knappe Spieldauer haben sich eine Empfehlung für junge Spielefans bis zu ca. 8 Jahren verdient.

Plus

  • Schnell und einfach

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Multivitaminsaft

Kindermusik

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

5 bis 10 Minuten

ab 4

Ziggurat


Ein spannendes und abenteuerliches, kooperatives Legacy-Spiel für Kinder und Familien
Ein warmer Wind trägt den Duft von Sand und altem Stein. Vor uns erhebt sich der Ziggurat – eine gewaltige Stufenpyramide, die in der Abendsonne glüht. Sie ist seit Jahrhunderten verlassen – doch zuletzt sind dort flammende Lichter zu sehen. Etwas regt sich im Schatten der Ziggurat...

Die Mitspielenden schlüpfen ganz im Stil eines Pen & Paper-Abenteuers in die Rolle einer/-s mutigen Heldin/-en, um das Geheimnis der Ziggurat zu lüften.
In sechs Kapiteln wird nicht nur die Geschichte Stück für Stück fortgeführt, sondern auch das Regelwerk sowie die Fähigkeiten der tapferen AbenteurerInnen.
„Ziggurat“ ist also ein klassiches Legacy-Spiel – was beim Schöpfer-Duo Matt Leacock und Rob Daviau (die beiden haben Pandemie erfunden) nicht verwunderlich ist. Doch Ziggurat richtet sich ganz klar an Kinder und Familien. Der Schwierigkeitsgrad bleibt durchgehend in einem moderatem Bereich und der Fokus auf der Story, den coolen Fortschritten (die allesamt mit Stickern eingeklebt werden) und dem gemeinsamen Spielerlebnis. Aktionen müssen koordiniert, Ressourcen geteilt und Gefahren clever umgangen werden. Jüngere MitspielerInnen (ab 8 Jahre) können leicht mitmachen, ohne überfordert zu werden.

Einziger Wermutstropfen: Nach Abschluss der Kampagne sinkt der Wiederspielreiz natürlich extrem. Doch für Familien, die ein gemeinsames Abenteuer suchen, ist „Ziggurat“ ein Volltreffer – kooperativ, charmant und mit genau dem richtigen Hauch Magie.

Im Juni 2025 wurde „Ziggurat“ deswegen auch völlig verdient im Rahmen des Österreichischen Spielepreises als „Spiele-Hit Familie“ prämiert.

Plus

  • Schönes Spielmaterial

Minus

  • Kein Wiederspielreiz nach Ende

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Multivitaminsaft

Ziggurat- „Zigguratn“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

40 Minuten

ab 8

Topp die Torte

Ein Legespiel, in dem Augenmaß, Taktik und Mut zum zuckersüßen Erfolg führen!
Kinderspiel des Jahres 2025!
Im großen Backwettbewerb überbieten sich die teilnehmenden Zuckerbäcker:innen mit ihren süßen Kreationen gegenseitig. Eine Torte leckerer als die nächste! Wer hat  am Ende wohl die köstlichste Gaumenfreude gebacken?

Runde für Runde bauen die Mitspielenden eine (von zwei möglichen) neue Tortenschicht auf die vorherige. Wenn bei der folgenden Kontrolle (vorher probieren geht nicht!) die verschiedenen Füllungen übereinander passen, bekommt man dafür wertvolle Zuckersteine, die in Gläsern gesammelt dann in noch wertvollere Punktechips getauscht werden. Wer toppt mit seiner Torte am Ende alle anderen?

Um erfolgreich die leckerste Torte zu backen, benötigt es das richtige Rezept aus Augenmaß und Taktik, mit einer Prise Mut und Risikobereitschaft – ein bisschen wie man es auch von Wolfgang Warschs anderen Spielen „Die Quacksalber von Quedlinburg“ oder jüngst „Große kleine Edelsteine“ kennt.

„Topp die Torte“ spielt sich kinderleicht – besitzt aber genug Kniff und Spannung, um auch auf Dauer zu begeistern. Es hat sich den Titel „Kinderspiel des Jahres 2025“ also wirklich verdient!

Plus

  • Schönes Spielmaterial

Minus

  • Inlay etwas locker

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Limonade

Cake – „Showroom of Compassion“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8.5 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

25 Minuten

ab 6

Pups Parade

Ein einfaches Kinderspiel mit Gimmick
Die Entenküken veranstalten ein Wettrennen rund um den Teich und versuchen dabei den Pupsen von Papa Ente auszuweichen.

Jeder Mitspielende übernimmt drei Küken. Wer zuerst alle davon ins Ziel gebracht hat, gewinnt das Rennen. Wer an der Reihe ist, würfelt, darf ein beliebiges Küken bewegen, dreht anschließend Papa Ente und lässt ihn fest pupsen. Auf Steinfeldern sind die Entenküken sicher, wer jedoch auf einem Matsch-Feld hinter Papa Ente steht, wird von dessen Darmwinden weggefegt und muss von vorn beginnen. Das war es auch schon.

Klar, die "Pups Parade" lebt vom Wow-Effekt der großen Papa-Ente-Quietschfigur in der Mitte. Das Spielprinzip sonst ist völlig nebensächlich. Junge Kids bis 4 oder 5 Jahre werden hier ihren Spaß haben - für etwas ältere Spielbegeisterte gibt es jedoch wesentlich gehaltvollere Kinderspiele.

Plus

  • Schönes Gimmick

Minus

  • Spielbrett wackelt etwas
  • Nur für junge SpielerInnen

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

(See)Wasser

Alle meine Entchen

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 3 von 10.

Bewertung: 1 von 10.

Bewertung: 3 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

15 Minuten

ab 4

Atua

Ein Karten-Legespiel bei dem es auf die richtige Harmonie ankommt!
Genau wie das gerade n den Kinos laufende Vaiana, spielt auch „Atua“ in  Polynesien – einer großen Inselregion im Pazifik, zu der neben Hawaii auch Neuseeland, Samoa oder die Cook-Inseln gehören.

Die bis zu sechs Mitspielenden haben nun selbst die Aufgabe eine Insel zu erschaffen – und dabei ganz im Sinne der Götter Polynesiens auf Einklang und Harmonie zwischen Mensch und Natur zu achten.
Reihum werden hierzu Inselkarten erworben und (beinahe völlig frei) so an das eigene Eiland angelegt, dass nicht nur viele Symbole so sehen sind, sondern diese auch in möglichst ausgewogenem Verhältnis. Hat man beispielsweise mehr Fischer als Fische, erhält man hierfür keine Punkte. Zudem können die als Zahlungsmittel fungierenden Kokosnüsse oder die Abstände des Dorf zu den Vulkanen als weitere Punkt-Quellen gewertet werden. Aber – und hier liegt der Clou des Spiels: Jede Quelle/jedes Symbol kann im Spiel innerhalb der drei Wertungsrunden nur einmal gewertet werden.
Man muss also gut überlegen, welche Symbole man zu welchem Zeitpunkt werten möchte...

Durch Einsatz der Schicksals- und Bewohner-Kärtchen kann der Schwierigkeitsgrad skaliert und dem Spiel eine kleine taktische Komponente hinzugefügt werden.

Das Thema des Spiels ist grafisch sehr schön umgesetzt und liebevoll integriert und die Artworks sowie die kleinen Kokosnüsse fangen die polynesische Stimmung gut ein. Einzig störend ist es, wenn die liebevoll gebauten Inseln auf glatten Spieltischen zu schnell verrutschen.

„Atua“ von Scott Almes („Beer & Bread“) ist ein familientaugliches Karten-Legespiel, das sich durch den Harmonie/Balance-Kniff und sein vertraut wirkend aber unverbrauchtes Thema von seinen Konkurrenten abhebt.

Plus

  • Schönes Spielmaterial
  • Solo-Modus integriert

Minus

  • Karten verrutschen schnell

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kokosmilch

Alien Weaponry – „Tangaroa“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

1-6

30 Minuten

ab 8

One Round?

Wort-Assoziation im Kartenkreis
Man könnte meinen, dass Wort-Assoziationsspiele im Trend liegen, denn nachdem wir erst vor kurzem „Perfect Words“ unter die Lupe nehmen durften, liegt uns nun „One Round?“ von Schmidt Spiele vor.

Das Spielprinzip ist einfach und partytauglich.
Es geht darum, gemeinsam einen Kreis aus Wörtern in die richtige Reihenfolge zu bringen. Drei der Wörter liegen zu Spielbeginn aus und sind durch die Zahlen 33, 66 und 100 gekennzeichnet.
Wer an der Reihe ist, zieht eine der 12 in der Mitte ausliegenden Karten, sieht sich die Zahl an und schreibt ein Wort darauf, der die beiden Begriffe der Lücke, in die die Karte gehört passt. Dann hat der Rest der Spielrunde 20 Sekunden Zeit, die entsprechende Lücke zu finden. Gelingt dies nicht, dann geht eines der drei Leben verloren. Sind alle Karten richtig einsortiert bevor das dritte Leben versiegt, ist das Spiel gewonnen!

Was Anfangs noch einfach ist, wird im Spielverlauf immer schwieriger, denn die notierten Begriffe rücken immer näher zusammen. So kann man z.B. zwischen „Wein“ und „Wald“ noch etwas wie „Rebe“ unterbekommen. Doch zwischen „Rebe“ und „Wald“ wird es dann schon knifflig...

Damit die Ideen nicht ausgehen, stehen in der Anleitung verschiedene Missionen (mit vorgegebenen Anfangswörtern) bereit, an denen die Zähne ausgebissen werden können.

Da in „One Round?“ alle Mitspielenden gemeinsam raten, eignet sich das Wort-Assoziations-Spiel vor allem für größere Gruppen.

Plus

  • Zusätzlicher Schwierigkeitsgrad enthalten
  • Super für große Gruppen

Minus

  • So cool die Karten aussehen, so unpraktisch sind diese zu mischen.

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Eine Runde … !

Waltari – „Radium Round

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-12

15 Minuten

ab 9

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