Ein Stichspiel-Deckbuilder
Wir befinden uns auf Lumora, einer mysteriösen Insel, und führen eine Expedition an, um die dort lebenden seltsamen Wesen zu erkunden, deren Geheimnisse zu studieren und auf Briefmarken zu verewigen.
Jeder Mitspielende erhält zwei Münzen und 5 Startkarten, von denen eine als Stich ausgespielt wird. Wer den Stich gewinnt erhält eine Briefmarke (Siegpunkte). Alle anderen können den Effekt auf ihrer Karte aktivieren und erhalten so z.B. Münzen. Wer die niedrigste Karte ausgespielt hat darf eine der ausliegenden Kreaturen kaufen und auf die Hand nehmen. Dies geht so lange, bis eine Person keine Karten mehr auf der Hand hat. Nach vier gespielten Runden endet das Spiel. Wer dann am meisten Briefmarken besitzt, gewinnt das Spiel.
Was im Prinzip einfach klingt, zeigt auf dem Tisch mehr Spieltiefe als man vermutet. Ein ständiges Abwägen beginnt: Spielt man eine hohe Karte um sich die wichtigen Briefmarken zu sichern oder lieber eine niedrigere, um den Effekt der Karte zu erhalten? Oder gar eine ganz niedrige, um eine der ausliegenden Kreaturen zu erhalten. Deren Fähigkeiten sind besser als die der ersten Startkarten - verlängern aber die Spielrunde, da die "Hand" größer wird.
Wie in allen Deckbuildern gilt es, ein effizientes Deck zu bauen, das jedoch immer schlagkräftig (und groß genug) sein muss, um an Punkte zu kommen. Wer diese Balance am besten meistert, hat gute Chancen zu gewinnen.
Mit nur 30 Minuten Spielzeit ist "Strange Creatures" perfekt für eine Partie Zwischendurch geeignet und dürfte Fans von Stichspielen und Deckbuildern gleichermaßen begeistern. Tolles Spiel!
Plus
Minus
Getränkevorschlag
Musikvorschlag
Seltsame Mischungen
Baest – „Creature“
Design/Ausstattung
Spielspaß
Spielkonzept
Gesamtschnitt
Verlag
Mitspielende
Spieldauer
Alter





