Context

Ein anspruchsvolles Wort-Assoziationsspiel
Was einst mit „Codenames“, „Just One“ und „So Kleever“ begann, hat inzwischen eine Vielzahl von „Nachahmern“ gefunden. Wort-Assoziationsspiele in Hülle und Fülle.
Sei es „Perfect Words“, „Crazy Wordz“, „Landmarks“, „ito“ oder „One Round“ - jedes davon versucht sich mit einem eigenen Kniff und Dreh vom Rest abzusetzen – was mal mehr und mal weniger gelingt.

Bei „Context“ von der Edition Spielwiese / Hutter Trade fällt natürlich zuerst das vergleichsweise große Spielfeld auf, das ein 7x7 Felder großes Koordiantengitter in einer Meereslandschaft zeigt.
Vor Spielbeginn werden vier Ankerpunkte (Begriffe) von den Mitspielenden frei festgelegt. Anschließend zieht jeder eine Inselkarte. Diese zeigt eine Koordinate, die irgendwo zwischen den Ankerpunkten liegt. Nun gilt es, einen Begriff auf die Karte zu schreiben, den alle anderen Mitspielenden möglichst genau der Koordinate auf dem Spielfeld zuordnen können. Je genauer, desto mehr Punkte gibt es. Einzige Orientierung ist dabei der Kontext zwischen den ausliegenden Begriffe.

Klingt kompliziert? Nun, „Context“ ist kein Schnellstarter - es braucht definitiv eine Partie zum eingrooven bis man den Dreh heraus hat – dann aber läuft das Spielprinzip überraschend gut.
Der Schwierigkeitsgrad liegt aber konstant über einem partytauglichen „Just One“ oder spaßorientiertem „Crazy Wordz“.
Das abstrakte Koordinatensystem ist nicht für jeden Intuitiv nachvollziehbar und sorgt gerade bei jüngeren Mitspielenden für viele Fragezeichen in den Augen.

Wer aber auf der Suche nach einem „erwachsenerem“ Wort-Assoziationsspiel ist, der sollte „Context“ auf jeden Fall mal antesten!

Plus

  • Offene Spielwelt – ohne vorgegebene Begriffe
  • Gutes Spielmaterial
  • Wählbarer Schwierigkeitsgrad

Minus

  • Abstraktes Koordinatensystem nicht für jeden Intuitiv

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Rum

Islnds – „History Of Robots“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Edition Spielwiese / Hutter Trade

3-8

45 Minuten

ab 10

Odin

Ein kompaktes, schnelles Kartenspiel mit einfachen Regeln und Wikinger-starker Spannung
Schickt eure besten Krieger in den Kampf! Nur die stärksten Wikinger erlangen den nötigen Ruhm für den Einzug nach Walhalla!

Jeder Mitspielende beginnt mit 9 Handkarten (in 6 verschiedenen Farben mit Punktwerten von 1 bis 9). Eine Karte liegt offen aus.

Wer an der Reihe ist, muss mindestens so viele gleichfarbige oder Karten mit gleichen Zahlen ausspielen wie bereits ausliegen oder eine mehr.
UND: Der Wert muss höher sein als der, der bereits ausliegt. Die Zahlen werden hierbei höchstmöglich kombiniert. So ergibt z.B. eine 3 und eine 7 die Zahl 73.
Danach muss eine der zuvor ausliegenden Karten auf die eigene Hand genommen werden, der Rest der zuvor ausliegenden Karten wird abgeworfen.
So bleiben immer nur die Karten liegen, die zuvor gelegt wurden.
Passen alle, beginnt die Runde neu.

Sobald jemand alle seine Karten losgeworden ist, wird gewertet. Jede Karte, die man noch auf der Hand hat zählt einen Punkt. Erreicht jemand nach mehreren Runden 15 Punkte, endet das Spiel und es gewinnt, wer am wenigsten Punkte hat.

„Odin“ wurde im Februar mit dem As d’Or – Spiel des Jahres 2025 ausgezeichnet, der höchsten Spiele-Ehrung Frankreichs. Hohe Weihen für so ein kompaktes Kartenspiel. Aber ja – das kleine Spiel macht Spaß und kann in vielen verschiedenen Konstellationen überzeugen. Vielleicht nicht so sehr wie das unschlagbare „Sea Salt & Paper“ - doch hinter den schmalen Karten mit den witzigen Illustrationen von Crocotame steckt tatsächlich ein spaßiges Kartenspiel mit einfachen Regeln und mehr Wiederspielreiz als man vermutet.

Plus

  • Cooles Kartenformat
  • Einfache Regeln, kurze Spielzeit

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Met aus dem Trinkhorn

Amon Amarth – With Oden On Our Side

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Helvetiq / Hutter Trade

2-6

15 Minuten

ab 7

Decktective – Spuren Im Sand

Ein neuer Fall des kooperativen Krimi-Kartenspiels

Eine archäologische Ausgrabungsstätte wurde überfallen und Grabräuber haben die wertvollen Artefakte gestohlen. Zu allem Unglück wird auch noch eine Leiche im Sand gefunden. Wer sind die Diebe und wie ist das Opfer gestorben?
Die Ermittler haben viel Arbeit vor sich!

„Spuren Im Sand“ folgt dem bekannten Spielprinzip der Decktective-Reihe: Zuerst wird der Tatort ird mit den ersten Karten aufgebaut, der Rest liegt als Stapel bereit. Reihum werden dann Karten mit Hinweisen und Informationen verteilt. Anschließend muss reihum jeder für sich selbst entscheiden, ob die eigene Handkarte offen ausgelegt und vorgelesen wird (sofern möglich), oder ob die Karte verdeckt und geheim ins Archiv wandert.
Stück für Stück erschließt sich so der Fall und es gilt am Ende aus allen vorhandenen Informationen, Indizien und Spekulationen die richtigen Schlüsse zu ziehen um alle abschließenden Fragen zu beantworten.

Wie auch bei den anderen Teilen der Reihe, macht „Decktective – Spuren Im Sand“ am meisten Spaß mit mehreren Personen.
Denn gerade die Diskussionen, Vermutungen und Theorien, die gemeinsam aufgestellt werden, machen das kleine Kartenspiel zum Ereignis am Tisch.

Die Storyline ist abermals gut geschrieben und lässt schnell in das Geschehen eintauchen.

In der Decktective-Reihe sind neben „Decktective – Spuren Im Sand“ bis jetzt erschienen:

- Albtraum im Spiegel
- Der letzte Wille
- Das gespenstische Gemälde
- Blutrote Rosen
- Findet Sherlock Holmes
- Den Tod kann man nicht betrügen

Plus

  • Auch Solo spielbar

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Nile – „In Their Darkened Shrines“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

1-6

ca. 60 Minuten

ab 12

Up Or Down?

Ein strategisches Kartenspiel, das (nicht) aus der Reihe tanzt

"Up Or Down?" ist ein leicht zugängliches, aber überraschend taktisches Kartenspiel . Ziel des Spiels ist es, eigene Kartenreihen entweder auf- oder absteigend zu bilden und dabei möglichst viele Karten einer Farbe in einer Reihe zu sammeln, um am Spielende die meisten Punkte zu erzielen.Zu Beginn erhält jeder Spieler drei Handkarten, in der Tischmitte liegen sechs offene Karten in geordneter Reihenfolge aus. Wer am Zug ist, legt eine Karte aus seiner Hand an den entsprechenden Platz in die Auslage. Danach nimmt man eine Karte aus der Auslage, die direkt neben der gerade gelegten Karte liegt, und fügt sie seiner eigenen Auslage hinzu, um damit Kartenreihen (auf- oder absteigend) zu bilden. Klingt einfach? Jetzt kommt der Kniff! Jeder Mitspielende hat maximal drei eigene Reihen vor sich liegen. In jeder Reihe darf man nur auf- oder nur absteigend anlegen – ein Wechsel ist nicht erlaubt. Falls keine passende Karte angelegt werden kann oder möchte, muss man eine seiner Reihen abwerfen und neu beginnen. Fies, denn man muss also gut überlegen, ob man an einer Reihe festhält oder ob es besser ist, neu zu starten.

Das Spiel endet, wenn keine Karten mehr nachgezogen werden können. Für die Wertung zählt in jeder Reihe die Anzahl der Karten der häufigsten Farbe, multipliziert mit der Gesamtzahl der Karten in dieser Reihe. Abgeworfene Karten geben zumindes einen Punkt pro Karte. So entstehen interessante Überlegungen, ob man lieber lange Reihen mit vielen Karten baut oder gezielt auf Farbkombinationen setzt.

"Up Or Down?" überzeugt durch seine einfache Regelstruktur, die einen schnellen Einstieg ermöglicht. Trotzdem bietet das Spiel durch die Auswahl der Karten und das geschickte Anlegen eine angenehme strategische Tiefe. Glück spielt durch die Kartenauslage zwar eine Rolle, aber vorausschauendes Planen und das Beobachten der Mitspieler werden belohnt. Besonders schön ist, dass das Spiel in jeder Besetzung gut funktioniert – auch zu zweit macht es viel Spaß und bleibt spannend.

Das Design der Karten ist etwas ungewöhnlich aber funktional, der Ablauf bleibt jederzeit übersichtlich.

"Up Or Down?" eignet sich perfekt für Familien, Gelegenheitsspieler und alle, die ein unkompliziertes, aber dennoch taktisches Spiel suchen. Wer abstrakte Kartenspiele mag, sollte "Up Or Down?" unbedingt ausprobieren!

Plus

  • Einfache Regeln
  • für bis zu 6 Spieler!

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Sinawe – „Down And Up

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

2-6

ca. 30 Minuten

ab 8

Treetopia

Ein kleines, taktisches Kartenspiel mit Öko-Thema
In "Treetopia" versucht jeder Mitspielende Bäume vor dem Aussterben zu retten und in einem gemeinsamen Sanktuarium anzupflanzen.

Wer an der Reihe ist, zieht einen der offen ausliegenden Bäume (oder einen zufälligen vom Stapel), legt diesen zu den drei Karten in der eigenen Auslage und prüft, ob einer der vier Bäume gerettet werden kann. Dies geschieht, wenn die auf der Karte angegebene Bedingungen erfüllt sind.
Für den geretteten Baum gibt es dann Punkte (Keime der Hoffnung) – abhängig vom Baum selbst, dem Platz im Sanktuarium und möglichen Symbiosen zu anderen Bäumen.
Alternativ kann der eigene Zug auch übersprungen und stattdessen eine wertvolle Zaubermarke genommen werden, die im weiteren Spielverlauf Vorteile bringen kann.

Sobald das Sanktuarium vollgepflanzt ist, endet das Spiel. Wer am meisten Keime der Hoffnung erreicht hat, gewinnt.

„Treetopia“ könnte mit der Vielzahl an Symbolen und 48 verschiedenen Karten abschreckend-komplex wirken, läuft aber spätestens ab der zweiten oder dritten Partie ganz sicher ziemlich rund.

Das Spielprinzip ist clever und taktisch. Alle Kartenwerte (Umgebung, Lichtbedarf, Keime der Hoffnung,...) der 48 einzigartigen Bäume können gleichzeitig Bedingung und Erfüllungskriterien zum Retten sein – was mehr Spieltiefe schafft, als man dem kleinen Kartenspiel zutraut.
Auch das gemeinsame füllen des Sanktuariums entpuppt sich als Clou für reichlich Unberechenbarkeit und Spielspaß!

„Treetopia“ ist hervorragend (vielleicht sogar am besten) für zwei Mitspielende geeignet und für 15,- € ein echtes Schnäppchen!

Plus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

The Old Dead Tree – „The Water Fields“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-4

ca. 20 Minuten

ab 10 Jahren

Hof-Verrat

Ein kleines, gemeines Kartenspiel
Die Königin lädt zum großen Bankett und die Adelsfamilien schicken ihre Gesandten an den Hof. Dort beginnt schnell der Kampf darum, sich die Gunst der Königin zu sichern oder in deren Ungnade zu fallen...

In der Mitte des Tisches liegt das Bankett der Königin mit Platz für die sechs Adelsfamilien. Dort können Karten oberhalb (Gunst) und unterhalb (Ungnade) angelegt werden.
Jeder Mitspielende erhält drei Karten auf die Hand und muss diese allesamt ausspielen. Eine Karte kommt in die eigene Auslage, eine Karte in die Auslage eines Konkurrenten und eine Karte kommt an die Tafel der Königin. Die Karten in der eigenen Auslage fließen in die Punktwertung ein. Die Karten an der Tafel entscheiden darüber, ob man dafür Minuspunkte oder Pluspunkte erhält.

Es muss also gut überlegt werden, welche Karte man wohin spielt. Die größte Gunst nutzt nichts, wenn man keine passenden Karten in der Auslage hat. Karten in der Auslage geben aber keine Punkte, wenn die entsprechende Familie nicht in der Gunst der Königin steht...
Sonderkarten wie Spione, Assassinen oder Wächter sowie individuelle Aufgabenkarten bringen zusätzlichen Pep ins Spiel – das zu dritt, viert oder fünft deutlich besser funktioniert als im Duell.
Dann aber ist Hof-Verrat ein kleines, gemeines Kartenspiel mit sehr einfachem Regelwerk, das schnell seine fiese Tiefe offenbart. Denn neben dem Versuch, seine eigenen Karten in die Gunst der Königin zu bringen, geht es natürlich auch darum, seinen KonkurrentInnen möglichst ungünstige Karten zuzuschieben...

Lasst den Hof-Verrat beginnen!


Das sensationell tolle Spielmaterial muss nochmal besonders hervorgehoben werden! Die Spielkarten sehen mit ihrem Goldglanz-Effekt sehr edel aus und das Bankett ist auf ein Stofftuch gedruckt. Richtig cool!

Plus

  • Tolles Spielmaterial!
  • Einfache Regeln, kurze Spielzeit

Minus

  • Tuch muss gebügelt werden

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Bankettwein

Haggard – „And Thou Shall Trust… The Seer“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Catch Up Games / Hutter Trade

2-5

20 Minuten

ab 8

Hitster – Music Bingo

Das beliebte Musik-Spiel in neuem Format!

Das Music Bingo sticht aus mehreren Gründen aus dem Hitster-Kosmos heraus: Zum einen ist die Verpackung gleich dreimal so groß wie die bisherigen Teile. Zum anderen wurde das Spielprinzip kräftig aufgepeppt.

In der Spielmitte steht nun nämlich eine drehbare Discokugel, um die ein Spielbrett mit fünf Kategorien (und einem Stapel Hitster-Karten) liegt.
Jeder der bis zu sechs Mitspielenden erhält einen Stift und eine Bingo-Karte. Wer an der Reihe ist, dreht die Kugel, die nach dem Glücksrad-Prinzip eine Kategorie festlegt.
So muss beispielsweise von jedem eingeschätzt werden, ob der gespielte Song vor oder nach 2000 erschienen ist, ob das Stück von einem Solokünstler oder einer Band stammt – oder es muss das Erscheinungsjahr bis auf 4 Jahre genau geschätzt werden.
Immer wenn man eine Aufgabe richtig löst, darf man ein entsprechendes Feld auf seiner Bingo-Karte ankreuzen. Wer zuerst ein Bingo (5 Felder in Reihe) hat, gewinnt das Spiel!

Der Bingo-Modus bringt tatsächlich einen sehr coolen Twist in die Spielereihe, denn durch die neuen Aufgaben geht es plötzlich nicht mehr „nur“ noch um die korrekte zeitliche Einordnung, sondern um ganz neue Einordnungen.
Dass alle Mitspielenden gleichzeitig spielen, ist natürlich richtig cool, denn so kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf – und da das Music Bingo mit allen Teilen kombinierbar ist, ist neben den 225 neuen Karten nahezu unendlich viel weiteres Songmaterial verfügbar.

Kurzum: Das Hitster Music Bingo ist eine partytaugliche Ergänzung für eine Menge mehr Spielspaß im Hitster-Universum!


Neben dem „Basisspiel“ Hitster sind bereits folgende Editionen und Erweiterungen erschienen:

„Guilty Pleasures“
„Schlager Party“
„Summer Party“
„Bayern 1 Expansion Pack“
„Movies & TV-Soundtracks Expansion Pack“




Plus

  • Voll kombinierbar mit allen anderen Teilen
  • Zwei Schwierigkeitsgrade

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Partydrinks

…den braucht man bei Hitster nicht!

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtbewertung

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Jumbo Spiele

1-X

ca. 40 Minuten

ab 7 Jahren

Atua

Ein Karten-Legespiel bei dem es auf die richtige Harmonie ankommt!
Genau wie das gerade n den Kinos laufende Vaiana, spielt auch „Atua“ in  Polynesien – einer großen Inselregion im Pazifik, zu der neben Hawaii auch Neuseeland, Samoa oder die Cook-Inseln gehören.

Die bis zu sechs Mitspielenden haben nun selbst die Aufgabe eine Insel zu erschaffen – und dabei ganz im Sinne der Götter Polynesiens auf Einklang und Harmonie zwischen Mensch und Natur zu achten.
Reihum werden hierzu Inselkarten erworben und (beinahe völlig frei) so an das eigene Eiland angelegt, dass nicht nur viele Symbole so sehen sind, sondern diese auch in möglichst ausgewogenem Verhältnis. Hat man beispielsweise mehr Fischer als Fische, erhält man hierfür keine Punkte. Zudem können die als Zahlungsmittel fungierenden Kokosnüsse oder die Abstände des Dorf zu den Vulkanen als weitere Punkt-Quellen gewertet werden. Aber – und hier liegt der Clou des Spiels: Jede Quelle/jedes Symbol kann im Spiel innerhalb der drei Wertungsrunden nur einmal gewertet werden.
Man muss also gut überlegen, welche Symbole man zu welchem Zeitpunkt werten möchte...

Durch Einsatz der Schicksals- und Bewohner-Kärtchen kann der Schwierigkeitsgrad skaliert und dem Spiel eine kleine taktische Komponente hinzugefügt werden.

Das Thema des Spiels ist grafisch sehr schön umgesetzt und liebevoll integriert und die Artworks sowie die kleinen Kokosnüsse fangen die polynesische Stimmung gut ein. Einzig störend ist es, wenn die liebevoll gebauten Inseln auf glatten Spieltischen zu schnell verrutschen.

„Atua“ von Scott Almes („Beer & Bread“) ist ein familientaugliches Karten-Legespiel, das sich durch den Harmonie/Balance-Kniff und sein vertraut wirkend aber unverbrauchtes Thema von seinen Konkurrenten abhebt.

Plus

  • Schönes Spielmaterial
  • Solo-Modus integriert

Minus

  • Karten verrutschen schnell

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kokosmilch

Alien Weaponry – „Tangaroa“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

1-6

30 Minuten

ab 8

Hitster – Bayern 1 Expansion Pack

Partyspiel meets Radiosender

Bayern 1 ist mit mehr als 3 Millionen täglich Zuhörenden das meistgehörte Radioprogramm Bayerns und damit auch einer der erfolgreichsten Radiosender Deutschlands, dessen Fokus auf den Hits der 70er, 80er und 90er liegen.

Da liegt eine Zusammenarbeit mit Hitster irgendwie Nahe. Und da der musikalische Fundus an Hits ohnehin schier unendlich ist, haben 150 neue Songs den Weg in diese kleine Erweiterung gefunden.
Kaum zu glauben, dass Stücke wie „Narcotic“ von Liquido, Sandras „Maria Magdalena“ oder „Englishman in New York“ bisher in noch keiner anderen Hitster-Box zu finden waren.
Doch da geht das Rätseln doch direkt schon los: Die Melodie hat man sofort im Kopf – Aber war letztgenannter Song von Sting oder The Police? Kam er noch in den 80ern oder bereits in den Neunzigern raus...

Ob man Radio generell oder Bayern 1 im Speziellen mag oder nicht spielt eigentlich keine Rolle. Der Expansion Pack ist durch seine musikalisch breite Aufstellung eine hervorragende Erweiterung für das Grundspiel und/oder bunt durchgemischte Hitster-Gruppen.

Neben dem „Basisspiel“ Hitster sind bereits folgende Editionen und Erweiterungen erschienen:

„Guilty Pleasures“
Schlager Party
„Summer Party“
„Hitster Music Bingo“
Movies & TV-Soundtracks Expansion Pack

In Skandinavien ist bereits Hitster Rock erhältlich...

Plus

  • Voll kombinierbar mit allen anderen Teilen

Minus

  • keine besondere musikalische Ausrichtung

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Partydrinks

…den braucht man bei Hitster nicht!

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtbewertung

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Jumbo Spiele

1-X

ca. 40 Minuten

ab 7 Jahren

Camargue

Ein einfaches Plättchen-Legespiel mit schickem Design

Plus

  • Sehr einfache Regeln
  • für bis zu 6 Spieler!

Minus

  • geringe Spieltiefe

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Rotwein aus der Provence

Lazuli – „Tant que l’herbe est grasse“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

2-6

ca. 45 Minuten

ab 8

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