Media Aetas

Ein spannendes Plättchenlege-Familienspiel mit einer gelungenen Balance aus Strategie und Spaß 
Als Herr (oder Baronin) eines mittelalterlichen Lehens gilt es zu entscheiden, in welche Richtung sich die Ländereien entwickeln sollen.
Soll die Landwirtschaft mit neuen Feldern oder Mühlen gestärkt werden, neue Kirchen gebaut oder der Palast erweitert werden? Es ist nicht einfach, die richtigen Entscheidungen zu treffen!

„Media Aetas“ läuft über drei mal vier Runden, in denen jeder Mitspielende ein Plättchen auswählt und anschließend in sein Lehen integriert. Je nach Art wird dann ein Effekt ausgelöst und Münzen eingenommen.
Nach jeweils vier Runden gibt es eine Zwischenwertung, in denen man zusätzlich Münzen verdienen kann. Der reichste Mitspielende gewinnt am Ende das Spiel.

Was sich so knapp beschrieben ziemlich langweilig anhört, entpuppt sich schnell als moderat strategisches Spiel mit kniffligen und spannenden Spielelementen.

Der erste Clou: Die Plättchen sind aufsteigend nach Qualität aufgereiht und werden der Reihe nach verteilt. Wer also das schlechteste Plättchen wählt, hat in der nächsten Runde die erste Wahl – und damit die Option auf das Beste! Eine permanente Gratwanderung aus Risiko und Belohnung ist also vorprogrammiert – und andauernde Interaktion ebenfalls.
Diese wird durch diverse Effekte noch verstärkt: Manche Plättchen können den Mitspielenden finanziell schaden, Strukturen zerstören oder schlichtweg deren Pläne durcheinanderbringen.

Unterm Strich ist „Media Aetas“ ein elegantes, zugängliches Familienspiel mit ganz leichtem Kennerspiel-Anstrich, dessen tolles Spielmaterial mich sehr an Oltree erinnert.

Plus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kellerbier

Haggard – „And Thou Shall Trust The Seer“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-5

ca. 40 Minuten

ab 10 Jahren

Topp die Torte

Ein Legespiel, in dem Augenmaß, Taktik und Mut zum zuckersüßen Erfolg führen!
Kinderspiel des Jahres 2025!
Im großen Backwettbewerb überbieten sich die teilnehmenden Zuckerbäcker:innen mit ihren süßen Kreationen gegenseitig. Eine Torte leckerer als die nächste! Wer hat  am Ende wohl die köstlichste Gaumenfreude gebacken?

Runde für Runde bauen die Mitspielenden eine (von zwei möglichen) neue Tortenschicht auf die vorherige. Wenn bei der folgenden Kontrolle (vorher probieren geht nicht!) die verschiedenen Füllungen übereinander passen, bekommt man dafür wertvolle Zuckersteine, die in Gläsern gesammelt dann in noch wertvollere Punktechips getauscht werden. Wer toppt mit seiner Torte am Ende alle anderen?

Um erfolgreich die leckerste Torte zu backen, benötigt es das richtige Rezept aus Augenmaß und Taktik, mit einer Prise Mut und Risikobereitschaft – ein bisschen wie man es auch von Wolfgang Warschs anderen Spielen „Die Quacksalber von Quedlinburg“ oder jüngst „Große kleine Edelsteine“ kennt.

„Topp die Torte“ spielt sich kinderleicht – besitzt aber genug Kniff und Spannung, um auch auf Dauer zu begeistern. Es hat sich den Titel „Kinderspiel des Jahres 2025“ also wirklich verdient!

Plus

  • Schönes Spielmaterial

Minus

  • Inlay etwas locker

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Limonade

Cake – „Showroom of Compassion“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8.5 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

25 Minuten

ab 6

Pups Parade

Ein einfaches Kinderspiel mit Gimmick
Die Entenküken veranstalten ein Wettrennen rund um den Teich und versuchen dabei den Pupsen von Papa Ente auszuweichen.

Jeder Mitspielende übernimmt drei Küken. Wer zuerst alle davon ins Ziel gebracht hat, gewinnt das Rennen. Wer an der Reihe ist, würfelt, darf ein beliebiges Küken bewegen, dreht anschließend Papa Ente und lässt ihn fest pupsen. Auf Steinfeldern sind die Entenküken sicher, wer jedoch auf einem Matsch-Feld hinter Papa Ente steht, wird von dessen Darmwinden weggefegt und muss von vorn beginnen. Das war es auch schon.

Klar, die "Pups Parade" lebt vom Wow-Effekt der großen Papa-Ente-Quietschfigur in der Mitte. Das Spielprinzip sonst ist völlig nebensächlich. Junge Kids bis 4 oder 5 Jahre werden hier ihren Spaß haben - für etwas ältere Spielbegeisterte gibt es jedoch wesentlich gehaltvollere Kinderspiele.

Plus

  • Schönes Gimmick

Minus

  • Spielbrett wackelt etwas
  • Nur für junge SpielerInnen

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

(See)Wasser

Alle meine Entchen

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 3 von 10.

Bewertung: 1 von 10.

Bewertung: 3 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

15 Minuten

ab 4

Pfad der Elemente

Ein kompetitives Lege- und Memoryspiel
"Pfad der Elemente" ist in zwei Spielhälften aufgeteilt. In Hälfte Eins gilt es für jeden Mitspielenden 12 Hexfelder (mit je einem von vier Elementen) möglichst punktebringend aneinander zu legen. Vier davon sind festgelegt, die restlichen acht werden reihum gedraftet. 

Hat jeder Mitspielende seine Felder platziert geht es in die zweite Hälfte des Spiels. In der Spielmitte liegen verdeckte Elementargeist-Plättchen. Wer an der Reihe ist, deckt zwei davon auf. Sind beide gleich, darf man eines davon auf einem eigenen Feld platzieren (am besten das passende, dann gibt es Punkte) und das andere bei dem Mitspielenden mit den bisher wenigsten Geistern (am besten auf ein unpassendes Feld). Zudem wird je nach aufgedecktem Pärchen ein Effekt ausgelöst. Durch "Gaben", die im Besitz jedes Mitspielenden sind, können eigene und fremde Geister dann noch bewegt oder "gesichert" werden.
Sind alle Geisterplättchen aufgedeckt, werden Hexfelder und Plättchen gewertet. Wer am meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt.

"Pfad der Elemente" sieht cool aus. Die reduzierte Optik fällt auf und hebt sich ab – spielerisch konnte uns das Game jedoch nicht abholen. Die zwei Spielhälften wollen nicht richtig ineinander greifen und die als innovativ beworbene Spielmechanik ist letztendlich nicht mehr als ein Memory-Spiel mit Karteneffekten und trotz mehreren Spielvarianten fehlt uns schon nach wenigen Partien der Wiederspielanreiz. Schade irgendwie. Ich hätte es gerne mehr gemocht...

Plus

  • Cooles Design
  • Wählbarer Schwierigkeitsgrad

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Stratovarius – „Elements“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Magellan / Hutter Trade

2-4

45 Minuten

ab 10

Gloomies

Ein blumiges Strategie-Spiel mit Puzzle- und Deckbuilding-Elementen.
Lasst euch vom „kindlichen“ Artwork nicht täuschen!
Die Gloomies sind kleine Wesen aus einer anderen Galaxie, die bunte Blumen lieben.
Alle Mitspielenden schlüpfen in die Rolle solcher Gloomies, bauen schicken Blumen an und ernten diese dann.
Was sich wie ein gemächliches Kinderspiel anhört (und auch so aussieht), entpuppt sich als Puzzle- und Deckbuilding-Spiel mit ordentlich taktischem Tiefgang.
Es geht um Farben, Reihen, clevere Kombinationen und vor allem: gute Planung. Wer am Ende die meisten Punkte aus Sternenstaub, Aufträgen und Blumenernte holt, gewinnt.

Die erste Spielhälfte ist ein Farbenpuzzle: Wer wo welche Farbe legt, will gut überlegt sein. Die letzte Karte in einer Spalte bringt einen Bonus – und hier wird’s spannend. Kriege ich noch rechtzeitig den gelben Farbtropfen? Oder nehme ich lieber das Helferplättchen mit der Spezialfähigkeit?
Nach dem Anbauen folgt das Ernten – und plötzlich wird aus deinem bisher ausgespielten Kartendeck dein neues Deck. Was für ein cooler Twist! Damit sammelst du die Blumen ein und erfüllst Aufträge. Klingt simpel, ist aber ganz schön verkopft – im besten Sinne. Denn: Dein eigenes Deck „baust“ du dir in der ersten Hälfte selbst zusammen, und wie stark es ist, zeigt sich erst in Phase 2.

Gloomies sieht wirklich hübsch aus! Das doppellagige Spielfeld mit eingelassenen Blumenslots, dazu liebevoll gestaltete Karten und Holzteile – haptisch top.
Der Einstieg ist jedoch... naja. Die Anleitung ist nicht besonders elegant aufgebaut und nötigt Geduld ab – beim Aufbau wie beim Regelverständnis. Außerdem: Wer viel direkte Interaktion sucht, wird hier nicht glücklich. Es ist eher ein Nebeneinander als ein Miteinander – dafür mit ordentlich Grübelei.
Das „kindliche“ Artwork täuscht also wirklich! Bei Gloomies kommen eher Fans von cleveren Kombospielen, Puzzler mit Hang zu Strategie oder Familien mit Taktik-Vorliebe auf ihre Kosten.
Ein kleiner Bienenwolf im Hummelpelz!

Plus

  • Tolles Spuielmaterial
  • Taktisch vielschichtig

Minus

  • Holpriger Spieleinstieg

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Hibiskus-Schorle

Tribulation – „Where The Gloom Becomes Sound“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ravensburger

2-4

45 Minuten

ab 12

Context

Ein anspruchsvolles Wort-Assoziationsspiel
Was einst mit „Codenames“, „Just One“ und „So Kleever“ begann, hat inzwischen eine Vielzahl von „Nachahmern“ gefunden. Wort-Assoziationsspiele in Hülle und Fülle.
Sei es „Perfect Words“, „Crazy Wordz“, „Landmarks“, „ito“ oder „One Round“ - jedes davon versucht sich mit einem eigenen Kniff und Dreh vom Rest abzusetzen – was mal mehr und mal weniger gelingt.

Bei „Context“ von der Edition Spielwiese / Hutter Trade fällt natürlich zuerst das vergleichsweise große Spielfeld auf, das ein 7x7 Felder großes Koordiantengitter in einer Meereslandschaft zeigt.
Vor Spielbeginn werden vier Ankerpunkte (Begriffe) von den Mitspielenden frei festgelegt. Anschließend zieht jeder eine Inselkarte. Diese zeigt eine Koordinate, die irgendwo zwischen den Ankerpunkten liegt. Nun gilt es, einen Begriff auf die Karte zu schreiben, den alle anderen Mitspielenden möglichst genau der Koordinate auf dem Spielfeld zuordnen können. Je genauer, desto mehr Punkte gibt es. Einzige Orientierung ist dabei der Kontext zwischen den ausliegenden Begriffe.

Klingt kompliziert? Nun, „Context“ ist kein Schnellstarter - es braucht definitiv eine Partie zum eingrooven bis man den Dreh heraus hat – dann aber läuft das Spielprinzip überraschend gut.
Der Schwierigkeitsgrad liegt aber konstant über einem partytauglichen „Just One“ oder spaßorientiertem „Crazy Wordz“.
Das abstrakte Koordinatensystem ist nicht für jeden Intuitiv nachvollziehbar und sorgt gerade bei jüngeren Mitspielenden für viele Fragezeichen in den Augen.

Wer aber auf der Suche nach einem „erwachsenerem“ Wort-Assoziationsspiel ist, der sollte „Context“ auf jeden Fall mal antesten!

Plus

  • Offene Spielwelt – ohne vorgegebene Begriffe
  • Gutes Spielmaterial
  • Wählbarer Schwierigkeitsgrad

Minus

  • Abstraktes Koordinatensystem nicht für jeden Intuitiv

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Rum

Islnds – „History Of Robots“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Edition Spielwiese / Hutter Trade

3-8

45 Minuten

ab 10

Odin

Ein kompaktes, schnelles Kartenspiel mit einfachen Regeln und Wikinger-starker Spannung
Schickt eure besten Krieger in den Kampf! Nur die stärksten Wikinger erlangen den nötigen Ruhm für den Einzug nach Walhalla!

Jeder Mitspielende beginnt mit 9 Handkarten (in 6 verschiedenen Farben mit Punktwerten von 1 bis 9). Eine Karte liegt offen aus.

Wer an der Reihe ist, muss mindestens so viele gleichfarbige oder Karten mit gleichen Zahlen ausspielen wie bereits ausliegen oder eine mehr.
UND: Der Wert muss höher sein als der, der bereits ausliegt. Die Zahlen werden hierbei höchstmöglich kombiniert. So ergibt z.B. eine 3 und eine 7 die Zahl 73.
Danach muss eine der zuvor ausliegenden Karten auf die eigene Hand genommen werden, der Rest der zuvor ausliegenden Karten wird abgeworfen.
So bleiben immer nur die Karten liegen, die zuvor gelegt wurden.
Passen alle, beginnt die Runde neu.

Sobald jemand alle seine Karten losgeworden ist, wird gewertet. Jede Karte, die man noch auf der Hand hat zählt einen Punkt. Erreicht jemand nach mehreren Runden 15 Punkte, endet das Spiel und es gewinnt, wer am wenigsten Punkte hat.

„Odin“ wurde im Februar mit dem As d’Or – Spiel des Jahres 2025 ausgezeichnet, der höchsten Spiele-Ehrung Frankreichs. Hohe Weihen für so ein kompaktes Kartenspiel. Aber ja – das kleine Spiel macht Spaß und kann in vielen verschiedenen Konstellationen überzeugen. Vielleicht nicht so sehr wie das unschlagbare „Sea Salt & Paper“ - doch hinter den schmalen Karten mit den witzigen Illustrationen von Crocotame steckt tatsächlich ein spaßiges Kartenspiel mit einfachen Regeln und mehr Wiederspielreiz als man vermutet.

Plus

  • Cooles Kartenformat
  • Einfache Regeln, kurze Spielzeit

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Met aus dem Trinkhorn

Amon Amarth – With Oden On Our Side

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Helvetiq / Hutter Trade

2-6

15 Minuten

ab 7

Decktective – Spuren Im Sand

Ein neuer Fall des kooperativen Krimi-Kartenspiels

Eine archäologische Ausgrabungsstätte wurde überfallen und Grabräuber haben die wertvollen Artefakte gestohlen. Zu allem Unglück wird auch noch eine Leiche im Sand gefunden. Wer sind die Diebe und wie ist das Opfer gestorben?
Die Ermittler haben viel Arbeit vor sich!

„Spuren Im Sand“ folgt dem bekannten Spielprinzip der Decktective-Reihe: Zuerst wird der Tatort ird mit den ersten Karten aufgebaut, der Rest liegt als Stapel bereit. Reihum werden dann Karten mit Hinweisen und Informationen verteilt. Anschließend muss reihum jeder für sich selbst entscheiden, ob die eigene Handkarte offen ausgelegt und vorgelesen wird (sofern möglich), oder ob die Karte verdeckt und geheim ins Archiv wandert.
Stück für Stück erschließt sich so der Fall und es gilt am Ende aus allen vorhandenen Informationen, Indizien und Spekulationen die richtigen Schlüsse zu ziehen um alle abschließenden Fragen zu beantworten.

Wie auch bei den anderen Teilen der Reihe, macht „Decktective – Spuren Im Sand“ am meisten Spaß mit mehreren Personen.
Denn gerade die Diskussionen, Vermutungen und Theorien, die gemeinsam aufgestellt werden, machen das kleine Kartenspiel zum Ereignis am Tisch.

Die Storyline ist abermals gut geschrieben und lässt schnell in das Geschehen eintauchen.

In der Decktective-Reihe sind neben „Decktective – Spuren Im Sand“ bis jetzt erschienen:

- Albtraum im Spiegel
- Der letzte Wille
- Das gespenstische Gemälde
- Blutrote Rosen
- Findet Sherlock Holmes
- Den Tod kann man nicht betrügen

Plus

  • Auch Solo spielbar

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Nile – „In Their Darkened Shrines“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

1-6

ca. 60 Minuten

ab 12

Up Or Down?

Ein strategisches Kartenspiel, das (nicht) aus der Reihe tanzt

"Up Or Down?" ist ein leicht zugängliches, aber überraschend taktisches Kartenspiel . Ziel des Spiels ist es, eigene Kartenreihen entweder auf- oder absteigend zu bilden und dabei möglichst viele Karten einer Farbe in einer Reihe zu sammeln, um am Spielende die meisten Punkte zu erzielen.Zu Beginn erhält jeder Spieler drei Handkarten, in der Tischmitte liegen sechs offene Karten in geordneter Reihenfolge aus. Wer am Zug ist, legt eine Karte aus seiner Hand an den entsprechenden Platz in die Auslage. Danach nimmt man eine Karte aus der Auslage, die direkt neben der gerade gelegten Karte liegt, und fügt sie seiner eigenen Auslage hinzu, um damit Kartenreihen (auf- oder absteigend) zu bilden. Klingt einfach? Jetzt kommt der Kniff! Jeder Mitspielende hat maximal drei eigene Reihen vor sich liegen. In jeder Reihe darf man nur auf- oder nur absteigend anlegen – ein Wechsel ist nicht erlaubt. Falls keine passende Karte angelegt werden kann oder möchte, muss man eine seiner Reihen abwerfen und neu beginnen. Fies, denn man muss also gut überlegen, ob man an einer Reihe festhält oder ob es besser ist, neu zu starten.

Das Spiel endet, wenn keine Karten mehr nachgezogen werden können. Für die Wertung zählt in jeder Reihe die Anzahl der Karten der häufigsten Farbe, multipliziert mit der Gesamtzahl der Karten in dieser Reihe. Abgeworfene Karten geben zumindes einen Punkt pro Karte. So entstehen interessante Überlegungen, ob man lieber lange Reihen mit vielen Karten baut oder gezielt auf Farbkombinationen setzt.

"Up Or Down?" überzeugt durch seine einfache Regelstruktur, die einen schnellen Einstieg ermöglicht. Trotzdem bietet das Spiel durch die Auswahl der Karten und das geschickte Anlegen eine angenehme strategische Tiefe. Glück spielt durch die Kartenauslage zwar eine Rolle, aber vorausschauendes Planen und das Beobachten der Mitspieler werden belohnt. Besonders schön ist, dass das Spiel in jeder Besetzung gut funktioniert – auch zu zweit macht es viel Spaß und bleibt spannend.

Das Design der Karten ist etwas ungewöhnlich aber funktional, der Ablauf bleibt jederzeit übersichtlich.

"Up Or Down?" eignet sich perfekt für Familien, Gelegenheitsspieler und alle, die ein unkompliziertes, aber dennoch taktisches Spiel suchen. Wer abstrakte Kartenspiele mag, sollte "Up Or Down?" unbedingt ausprobieren!

Plus

  • Einfache Regeln
  • für bis zu 6 Spieler!

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Sinawe – „Down And Up

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacusspiele

2-6

ca. 30 Minuten

ab 8

Treetopia

Ein kleines, taktisches Kartenspiel mit Öko-Thema
In "Treetopia" versucht jeder Mitspielende Bäume vor dem Aussterben zu retten und in einem gemeinsamen Sanktuarium anzupflanzen.

Wer an der Reihe ist, zieht einen der offen ausliegenden Bäume (oder einen zufälligen vom Stapel), legt diesen zu den drei Karten in der eigenen Auslage und prüft, ob einer der vier Bäume gerettet werden kann. Dies geschieht, wenn die auf der Karte angegebene Bedingungen erfüllt sind.
Für den geretteten Baum gibt es dann Punkte (Keime der Hoffnung) – abhängig vom Baum selbst, dem Platz im Sanktuarium und möglichen Symbiosen zu anderen Bäumen.
Alternativ kann der eigene Zug auch übersprungen und stattdessen eine wertvolle Zaubermarke genommen werden, die im weiteren Spielverlauf Vorteile bringen kann.

Sobald das Sanktuarium vollgepflanzt ist, endet das Spiel. Wer am meisten Keime der Hoffnung erreicht hat, gewinnt.

„Treetopia“ könnte mit der Vielzahl an Symbolen und 48 verschiedenen Karten abschreckend-komplex wirken, läuft aber spätestens ab der zweiten oder dritten Partie ganz sicher ziemlich rund.

Das Spielprinzip ist clever und taktisch. Alle Kartenwerte (Umgebung, Lichtbedarf, Keime der Hoffnung,...) der 48 einzigartigen Bäume können gleichzeitig Bedingung und Erfüllungskriterien zum Retten sein – was mehr Spieltiefe schafft, als man dem kleinen Kartenspiel zutraut.
Auch das gemeinsame füllen des Sanktuariums entpuppt sich als Clou für reichlich Unberechenbarkeit und Spielspaß!

„Treetopia“ ist hervorragend (vielleicht sogar am besten) für zwei Mitspielende geeignet und für 15,- € ein echtes Schnäppchen!

Plus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

The Old Dead Tree – „The Water Fields“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-4

ca. 20 Minuten

ab 10 Jahren

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