Calupum – Im Banne des Wolfes

Ein taktisches Kinder- und Familienspiel mit Biss
„Calupum – Im Banne des Wolfes“ ist ein taktisches Familienspiel, in dem ihr eure Schafe vor hungrigen Wölfen schützt und dabei möglichst viele Punkte über clevere Positionierung und Aufträge sammelt.

„Calupum“ ist ein kleiner Wolf im Schafspelz. Die süßen Artworks von Sonja Müller wirken wie ein lebendig gewordenes Kinderbuch und täuschen ein buntes Kinderspiel an (und ja, im leichteren Winter-Spielmodus ist das Spiel ab 8 Jahren gut spielbar), entfaltet aber erstaunlich viel Biss, sobald die Wölfe um die Wiese kreisen, die ersten Lebenspunkte purzeln und die Hecken nach und nach vom Plan verschwinden...

Doch wie funktioniert „Calupum“?

Jeder Mitspielende platziert drei Schafe auf dem modularen 6x6 Felder großen Spielfeld und erhält 5 Karten. Jede Runde wird eine Karte davon ausgespielt, die die Bewegung eines der Schafe ermöglicht. Landet man dabei auf einem bereits belegten Feld, muss das andere Schaf auf ein angrenzendes Feld ausweichen. Anschließend bewegen sich die Wölfe (die zuvor in den Ecken platziert wurden) rundum auf den äußeren Feldern. Steht danach ein Schaf in der Sichtlinie der Wölfe, wird es gebissen und verliert einen seiner drei Lebenspunkte. Hecken schützen vor den Blicken der Wölfe, werden jedoch von Runde zu Runde weniger und machen aus dem zu Beginn ziemlich sicheren Weideland zusehends ein Wolfsbuffet.
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Auf der anspruchsvolleren Sommerseite kommen durch Hundekarten, weitere Spielfiguren und Aufgaben zusätzliche taktische Elemente ins Spiel, die „Calupum“ einen gehörigen Kniff verleihen.

Adrian Dinus (Northgard) „Calupum“ trifft genau die Mitte aus Familien- und Kinderspiel, setzt aber voraus, dass man konfrontative Spiele mag, denn egal ob Sommer oder Winter: Man kann schon ziemlich gemein zueinander sein.

Was bereits beim in die Hand nehmen der Packung klar ist: Das Spielmaterial ist absolutes Top Notch! Foliendruck auf der Außenseite, bedruckte Klapp-Inlays im Inneren, mehrere Stoffbeutel zum verstauen der ebenfalls bedruckten Holz-Figuren. Außerdem sind sowohl das Spielfeld als auch -elemente mit Magneten versehen, damit sie nicht verrutschen. Wow! Für den Preis von 45,- € ein gigantisches Preis-/Leistungsverhältnis!

Plus
– Unglaublich tolles Spielmaterial

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

The Vision Bleak – „The Wolves Go Hunt Their Prey“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 8.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-4

ca. 40 Minuten

ab 8 Jahren

Media Aetas

Ein spannendes Plättchenlege-Familienspiel mit einer gelungenen Balance aus Strategie und Spaß 
Als Herr (oder Baronin) eines mittelalterlichen Lehens gilt es zu entscheiden, in welche Richtung sich die Ländereien entwickeln sollen.
Soll die Landwirtschaft mit neuen Feldern oder Mühlen gestärkt werden, neue Kirchen gebaut oder der Palast erweitert werden? Es ist nicht einfach, die richtigen Entscheidungen zu treffen!

„Media Aetas“ läuft über drei mal vier Runden, in denen jeder Mitspielende ein Plättchen auswählt und anschließend in sein Lehen integriert. Je nach Art wird dann ein Effekt ausgelöst und Münzen eingenommen.
Nach jeweils vier Runden gibt es eine Zwischenwertung, in denen man zusätzlich Münzen verdienen kann. Der reichste Mitspielende gewinnt am Ende das Spiel.

Was sich so knapp beschrieben ziemlich langweilig anhört, entpuppt sich schnell als moderat strategisches Spiel mit kniffligen und spannenden Spielelementen.

Der erste Clou: Die Plättchen sind aufsteigend nach Qualität aufgereiht und werden der Reihe nach verteilt. Wer also das schlechteste Plättchen wählt, hat in der nächsten Runde die erste Wahl – und damit die Option auf das Beste! Eine permanente Gratwanderung aus Risiko und Belohnung ist also vorprogrammiert – und andauernde Interaktion ebenfalls.
Diese wird durch diverse Effekte noch verstärkt: Manche Plättchen können den Mitspielenden finanziell schaden, Strukturen zerstören oder schlichtweg deren Pläne durcheinanderbringen.

Unterm Strich ist „Media Aetas“ ein elegantes, zugängliches Familienspiel mit ganz leichtem Kennerspiel-Anstrich, dessen tolles Spielmaterial mich sehr an Oltree erinnert.

Plus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kellerbier

Haggard – „And Thou Shall Trust The Seer“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-5

ca. 40 Minuten

ab 10 Jahren

Treetopia

Ein kleines, taktisches Kartenspiel mit Öko-Thema
In "Treetopia" versucht jeder Mitspielende Bäume vor dem Aussterben zu retten und in einem gemeinsamen Sanktuarium anzupflanzen.

Wer an der Reihe ist, zieht einen der offen ausliegenden Bäume (oder einen zufälligen vom Stapel), legt diesen zu den drei Karten in der eigenen Auslage und prüft, ob einer der vier Bäume gerettet werden kann. Dies geschieht, wenn die auf der Karte angegebene Bedingungen erfüllt sind.
Für den geretteten Baum gibt es dann Punkte (Keime der Hoffnung) – abhängig vom Baum selbst, dem Platz im Sanktuarium und möglichen Symbiosen zu anderen Bäumen.
Alternativ kann der eigene Zug auch übersprungen und stattdessen eine wertvolle Zaubermarke genommen werden, die im weiteren Spielverlauf Vorteile bringen kann.

Sobald das Sanktuarium vollgepflanzt ist, endet das Spiel. Wer am meisten Keime der Hoffnung erreicht hat, gewinnt.

„Treetopia“ könnte mit der Vielzahl an Symbolen und 48 verschiedenen Karten abschreckend-komplex wirken, läuft aber spätestens ab der zweiten oder dritten Partie ganz sicher ziemlich rund.

Das Spielprinzip ist clever und taktisch. Alle Kartenwerte (Umgebung, Lichtbedarf, Keime der Hoffnung,...) der 48 einzigartigen Bäume können gleichzeitig Bedingung und Erfüllungskriterien zum Retten sein – was mehr Spieltiefe schafft, als man dem kleinen Kartenspiel zutraut.
Auch das gemeinsame füllen des Sanktuariums entpuppt sich als Clou für reichlich Unberechenbarkeit und Spielspaß!

„Treetopia“ ist hervorragend (vielleicht sogar am besten) für zwei Mitspielende geeignet und für 15,- € ein echtes Schnäppchen!

Plus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

The Old Dead Tree – „The Water Fields“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-4

ca. 20 Minuten

ab 10 Jahren

Virtual Revolution

Ein interaktives Kennerspiel mit Cyberpunk-Thematik
Als alteingesessener Fan von Shadowrun, übt alles was mit Cyberpunk zu tun hat einen gewissen Reiz auf mich aus.
So hat mich „Virtual Revolution“ bereits letztes Jahr zur Veröffentlichung sehr angesprochen und neugierig gemacht! Jetzt habe ich endlich mal Gelegenheit gehabt, mich mit dem Kennerspiel gebührend auseinanderzusetzen.

Schon das auspacken des tollen Spielmaterials macht Spaß! Das Gamedesign ist stimmig und strahlt bereits optisch feinstes Cyberpunk-Flair aus. Und nach den ersten Partien ist klar: „Virtual Revolution“ ist teilweise (und insbesondere zu Beginn) etwas sperrig, gewinnt aber ganz im Stile eines „Growers“ immer mehr an Reiz, je stärker man die Spielmechaniken verinnerlicht hat.

Worum geht es?

Neo Paris im Jahr 2047. Die technologische Revolution hat dafür gesorgt, dass die Bewohner der Metropole mehr Zeit in virtuellen Realitäten (sogenannten Verses) verbringen als in der echten Welt – geschweige denn, diese realistischen Abbilder noch von der Wirklichkeit unterscheiden können...

Jeder Mitspielende übernimmt die Leitung eines multinationalen Konzerns, der virtuelle Realitäten kreiert und muss sich gegen seine Konkurrenz durchsetzen, um den Verse-Markt in Neo Paris zu dominieren. Dabei sind alle Mittel recht – zumindest so lange, bis euch Interpol auf den Fersen ist oder Cyberterroristen (Necromancer) in die Quere kommen.

Über 5 Runden verzahnt „Virtual Revolution“ Worker-Placement, Area Control und Set-Collection mit Engine- und Aktionsbuildings-Elementen – nicht unbedingt auf revolutionäre Art und Weise, aber dennoch gut funktionierend und sehr interaktiv. Man kommt eigentlich mit jedem Spielzug einem seiner Konkurrenten in die Quere. Nett gibt’s hier nicht. Nur ein schonungsloses gegeneinander. Und dann ist da ja auch noch Interpol jedweder Korruption auf der Spur und die Cyberterroristen, die den erfolgreichsten Konzern am stärksten ins Visier nehmen und reichlich Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen können. Jede Aktion sollte also gut durchdacht sein!

„Virtual Revolution“ basiert auf dem gleichnamigen Independent-Cyberpunk-Film von 2016. Zudem gibt es eine Graphic Novel und einen Roman mit denen man tiefer in die Spielwelt eintauchen kann – aber nicht muss! Man kann das Spiel auch ohne Vorwissen problemlos spielen.


Wie viele andere Kennerspiele teilt auch „Virtual Revolution“ das Schicksal, dass es nicht direkt nach der ersten Partie voll zündet.
Wer vor der bis ins kleinste Detail reichenden Cyberpunk-Thematik und einem sperrigen Start nicht zurückschreckt, der findet hier ein ausgefeiltes, gut verzahntes Spiel mit immersiver Atmosphäre vor!

Plus

  • Geniales Spielmaterial
  • Thema klasse eingebunden!

Minus

  • Holpriger Start

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser oder Champgner – Je nach Erfolg des Konzerns…

Long Distance Calling – „How Do We Want to Live?

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-4

ca. 90 Minuten

ab 12 Jahren

Syllaba

Ein traumhaft schönes, edukatives Kinderspiel
Erinnerst du dich an deinen Traum von letzter Nacht?
Die Astronautentiere leider nicht! All ihre Träume sind verschwunden! Dabei würden sie dir so gern von ihren Träumen erzählen. Zum Glück können ihnen die Sterne dabei helfen die Träume Stück für Stück wieder zu finden.

Jeder Mitspielende schlüpft in die Rolle eines der super-niedlichen Astronautentiere um mit Hilfe der Sterne Bild für Bild seinen Traum wieder zu finden.

Hierzu werden Bildkarten in einem 5x5-Raster ausgelegt, der Mond, alle Spielfiguren und die dazugehörigen, farbigen Sterne an die auf den Übersichtskarten angegebenen Stellen platziert – und dann kann es auch schon losgehen!
Wer an der Reihe ist schaut, auf welchem Bild seine Figur steht und denkt sich ein dazu passendes Wort aus. Die Silbenanzahl dieses Wortes legt fest, wie weit man im Anschluss ziehen darf. Landet man auf einer Karte, auf der einer der eigenen Sterne liegt, darf man diesen behalten.

Wer zuerst alle seine Sterne eingesammelt hat und anschließend zum Mond gezogen ist, gewinnt die Runde.

Syllaba als Lern-Spiel zu bezeichnen ist zwar grundsätzlich richtig, hinterlässt aber immer den Eindruck eines erhobenen Zeigefingers. Denn Syllaba ist in erster Linie ein wunderschön gestaltetes Kinderspiel, in dem es um (sprachliche) Kreativität geht. Dass hierbei zusätzlich edukative Inhalte vermittelt werden ist ein schöner Nebeneffekt.
Syllaba ist kurzweilig, fantasievoll und für Kids im Alter von 4-7 Jahren eine echte Empfehlung

Plus

  • TollesSpielmaterial
  • Kurze Spieldauer

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Schlummertrunk

Versengold – „Schlaflied“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-4

ca. 15 Minuten

ab 4 Jahren

Arkeis

Steampunk meets Archäologie. Ein kooperatives Legacy-Abenteuerspiel in der ägyptischen Wüste.
Bei Ausgrabungen in Ägypten wurden mysteriöse Artefakte gefunden. Eine Gruppe Abenteurer geht den Spuren in der Wüste nach und macht dabei spektakuläre Entdeckungen…

Als Teil dieser Gruppe übernimmt jeder Mitspielende die Rolle einer der fünf Charaktere (mit Erweiterung sogar sechs), die sich in ihren individuellen Eigenschaften sehr deutlich voneinander unterscheiden. Die Episode 0 – ein Tutorial, in dem alle nötigen Regeln anschaulich erklärt werden - lässt sofort in die Geschichte eintauchen.
Schnell ist klar: „Arkeis“ baut auf sehr einfachen Grundregeln auf! Jeder Mitspielende kann pro Runde zwei von vier möglichen Aktionen durchführen.
Gegenstände, Türen, Truhen (oder auch Leichen!) sind mit Symbolen versehen. Möchte man mit diesen interagieren, zieht man einfach die entsprechende Karte und liest den beschreibenden Text. So geht es reihum weiter.
Das schlanke Regelwerk ist sehr intuitiv und dadurch maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich „Arkeis“ schnell und dynamisch spielt. Ein großer Pluspunkt!
Durch das hohe Spieltempo kommt nie Langeweile auf. Ständig passiert etwas – Fallen werden ausgelöst, mysteriöse Artefakte entdeckt oder die Gruppe trifft auf übel gesinnte Feinde.

Mit jeder Episode schreitet nicht nur die spannende Story weiter voran, sondern auch die Charktere entwickeln sich immer weiter. Sie erhalten neue Fähigkeiten, neue Waffen und Gegenstände oder lassen sich auf ein Spiel mit dem Schicksal ein. Selbst das Camp/Lager (das zwischen den Episoden eine wichtige Rolle spielt), wird zunehmend größer. Immer stark davon abhängig, wie gut (oder schlecht) eine Episode für das Team läuft.

Bei insgesamt locker 50 Spielstunden ist es unmöglich ins Detail zu gehen - aber: Die große Stärke von "Arkeis" liegt im hervorragenden Storytelling! Ich habe selten ein Spiel gespielt, in dem die Geschichte so einnehmend ist, das Geschehen so greifbar und immersiv und Bedrohungen so wirklich und realistisch erscheinen.

Natürlich gibt es auch einige Stolpersteine im Wüstensand.
So haben uns vor allem einige Kartentexte immer wieder in die Irre geführt. Nicht immer ist uns 100%ig klar gewesen, wie Texte auf Karten zu interpretieren sind (z.B. wenn eine Türe geöffnet wird und auf der dazugehörigen Karte Dinge im Raum beschrieben werden, der jedoch noch nicht betreten wurde).
Auch in Verbindung mit Schicksalsmarken war nicht immer alles klar. Oder heißt „lege den Gegenstand ab“, ablegen in den Rucksack oder ablegen für immer?
Über die meisten dieser Schwierigkeiten kann man jedoch hinweg sehen, wenn man sich vor Augen führt, dass "Arkeis" eben ein narratives Spiel und kein bis ins Detail technisch ausgeklügeltes Eurogame ist. Lösungen haben wir immer gefunden. Als Pen & Paper-Routiniers haben wir uns oft einfach für den Spielfluss - und gegen großes Regel-wühlen - entschieden. Funktioniert auch!

Zwei Sachen halten wir jedoch für sehr wichtig:
Erstens: Die Auswahl der Charaktere ist sehr einflussreichenauf den Spielverlauf.
Unserer Meinung nach ist ein Erfolg ohne die Kern-Figuren Rhiat und Franck kaum möglich. Oder wie seht ihr das?
Zweitens: Wer „Arkeis“ mit den Erweiterungen ("Das Juwel des Kults", "Die Falle der Sphinx" und "Die Gefahr unter den Dünen") spielen möchte, muss diese vorher kaufen, denn diese sind in die Kampagne eingebunden und können nicht nachträglich gespielt werden!

Zum Fazit: „Arkeis“ ist ein Abenteuer von epischen Ausmaßen, bietet dutzende grandiose Illustrationen, sensationelle und aufwändige Miniaturen, ein schlankes Regelwerk und ein cooles modulares Spielfeld.
Kurzum: In seiner Klasse ist Arkeis eine Macht!

Plus

  • Geniales Spielmaterial
  • Coole Erweiterungen
  • Viele Spielstunden Spielspaß
  • Auch Solo spielbar

Minus

  • Stolpersteine in den Texten

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Karl Sanders – „Saurian Apocalypse“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

1-5

Je nach Episode zwischen 45 und 120 Minuten

ab 8 Jahren

Dragon Parks

Etabliert euren eigenen Drachen-Park - aber lasst euch nicht fressen!
Als Eigentümer eines Drachenparks hat man es nicht so einfach. Die Besucher wollen möglichst tolle und seltene Exemplare sehen – oder ganz süße Drachenbabys. Den Drachen wiederum geht es hauptsächlich um leckeres Futter. Ist davon nicht genug vorhanden, dienen die Besucher als Mahlzeit…

„Dragon Parks“ verläuft in drei Runden (Saisons). Jeder Mitspielende erhält drei Inseln (die Drachenparks), auf die er (sehr coole!) transparenten Karten auslegen kann.
Dies geschieht per klassischem Draft-Mechanismus: Jeder Mitspielende erhält in hierfür vier Handkarten, von denen er eine ausspielt und den Rest weitergibt. Nach drei gelegten Karten wird die Vierte abgeworfen und die Runde gewertet.
Auf jeder Ecke (und der Mitte) sind verschiedene Drachen, Eier oder Futter abgebildet, die sich dann übereinandergelegt ergänzen oder überdecken lassen. Je nachdem wie sie ausgelegt werden, treten dann bestimmt Effekte ein. Besonderes Augenmerk muss dabei auf schlecht gelaunte oder je nach Saison beliebte Drachen geachtet werden, die die Wertung stark beeinflussen!
Nach drei Runden gewinnt der Mitspielende, der am meisten Besucher in seinen Park gelockt hat.


"Dragon Parks" kommt (bis auf die sehr coolen, transparenten Karten!) zwar ohne spielerischen Wow-Effekt oder innovativen Kniff aus, überquert die Ziellinie aber dennoch als schönes und empfehlenswertes Spiel für alle Drachen-Fans!

Plus

  • Kurze Spielzeit
  • Coole Karten!
  • Drachen!!

Minus

  • Oben und Unten der Karten teils schlecht zu erkennen

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Drachenfrucht-Smoothie

Dragonforce – „Inhuman Rampage“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-5

ca. 20 Minuten

ab 8 Jahren

Jurassic Snack

Spannender Spaß für kleine Dino-Fans!
Auf der großen Weide suchen die die jungen Diplodocus-Kinder nach den schmackhaftesten Gräsern. Doch Vorsicht! Hinter den Büschen könnte auch ein T-Rex darauf warten, Angst und Schrecken unter den süßen Langhälsen zu verbreiten!

Abwechselnd bewegen die Mitspielenden einen ihrer Diplos so weit in gerader Linie, bis dieser auf ein Grasfeld, einen anderen Dino oder den Spielfeldrand stößt.
Landet der Dino auf einem Grasfeld, darf dieses umgedreht werden. Unter den Grasplättchen verbirgt sich dann entweder leckeres Gras oder überraschende Ereignisse wie z.B. ein Vulkanausbruch, Dino-Nachwuchs - oder aber es versteckt sich dort ein gefürchteter T-Rex.
Dieser kleine gefräßige Geselle darf von den Mitspielenden ebenfalls bewegt werden, um damit die armen Diplos zu erschrecken und vom Spielfeld zu jagen. Es sollte also gut überlegt werden, wo genau man seine Dinos grasen lässt…
Am Ende gewinnt, wer am meisten Punkte gesammelt hat.

Jurassic Snack ist ein schnell gespieltes Duell, dessen größter Reiz natürlich von den obercoolen Spielfiguren ausgeht. Welches (innere) Kind kann diesen Dinos denn nicht widerstehen?
Damit es nicht allzu schnell langweilig wird, bringt der modulare Spielaufbau Abwechslung in die Partien, und die kurze Spieldauer halten auch jüngste SpielerInnen im Geschehen. Schönes Spiel!

Richtig cool auch: „Jurassic Snack“ kann mit „Jurassic Brunch“ (Rezi folgt demnächst…) kombiniert werden. Dann lässt es sich sogar zu viert spielen!

Plus

  • Kurze Spielzeit
  • Kombinierbar mit Jurassic Brunch

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Cola – aber nur wenn der Mama-Saurier nicht schaut!

T. Rex – „Electric Warrior“ oder natürlich Heavysaurus!

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2

ca. 15 Minuten

ab 7 Jahren

Mein erstes Abenteuer

Wundervolle, interaktive Abenteuerbücher für Kinder
Unter dem Namen „Mein erstes Abenteuer“ erscheint bei der Board Game Box eine Reihe interaktiver Abenteuerbücher für Kinder, in denen der Ausgang der Geschichte vom Leser/der Leserin selbst bestimmt wird.
Stück für Stück, Seite für Seite müssen Entscheidungen getroffen werden, die den weiteren Verlauf der Story maßgeblich beeinflussen und zu völlig verschiedenen Enden führen können – ähnlich den „Das schwarze Auge“-Solo-Abenteuern aus den Neunzigern bzw. diversen Escape-Spielen und -büchern, die diese Idee ebenfalls aufgreifen.

„Mein erstes Abenteuer“ geht dabei einen einfachen, kindgerechten Weg und begeistert mit seiner liebevollen Umsetzung und dem cleveren Drehscheibenmechanismus, den auch jüngste Kids von ganz alleine bedienen können – selbst wenn sie die Texte noch nicht alleine lesen können.
Doch ganz egal, ob vor- oder selbst gelesen: Im Nu werden die Kids in den spannenden Geschichten versinken und nicht mehr genug von den Abenteuern bekommen können.

Und jetzt ganz im Sinne der Bücher: Entscheidet selbst, wie es an dieser Stelle weitergehen soll!

(1)
Willst du weitere Informationen über „Mein erstes Abenteuer“? Dann lies bei Abschnitt (2) weiter.
Bist du wegen anderen Rezensionen hier? Vielleicht für Draftosaurus? Dann lies bei Abschnitt (15) weiter.


(2)
Willst du direkt Abenteuer bestellen? Gute Wahl! Gehe zu Abschnitt (8) und folge den Wegweisern (Links).
Willst du lieber noch genauere Angaben zu den einzelnen Abenteuern, die wir bereits gelesen/gespielt haben? Dann lies bei Abschnitt (3) weiter.


(3)

Willst du wissen, wie uns „Reise durch Ockerland“ gefallen hat? Dann gehe zu Abschnitt (11).
Willst du wissen, wie uns das Abenteuer „Mit Karacho zum Ziel!“ gefallen hat? Dann gehe zu Abschnitt (7).
Willst du wissen, wie uns „Fang den Eierdieb!“ gefallen hat? Dann gehe zu Abschnitt (6).
Willst du wissen, wie uns „Die Königin des Wiesentals“ gefallen hat? Dann gehe zu Abschnitt (9).
Willst du wissen, ob wir den Drachen in „Finde deinen Drachen!“ gefunden haben? Dann gehe zu Abschnitt (5).
Willst du wissen, wie uns das Abenteuer „Der Schatz von Atlantis!“ gefallen hat? Dann gehe zu Abschnitt (4).
Willst du wissen, wie uns „Die Odyssee der Oneiros“ gefallen hat? Dann gehe zu Abschnitt (10).
Willst du wissen, wie uns "Argonuts" gefallen hat? Dann gehe zu Abschnitt



(4)



In „Der Schatz von Atlantis!“ tauchst du mit deinem U-Boot bis zum Grund des Ozeans, um dort den Schatz des sagenumwobenen Atlantis zu finden. Doch aufgepasst! Der Schatz wird von einem riesigen Ungeheuer bewacht!

Im Vergleich mit den anderen Abenteuern fällt „Der Schatz von Atlantis!“ etwas düsterer und erwachsener aus. Doch die stimmungsvolle (und wundervoll illustrierte) Tauchfahrt in die Tiefen des Ozeans ist so spannend und mitreißend umgesetzt, dass sie schnell zu einem unserer Favoriten geworden ist.

„Der Schatz von Atlantis!“ erhält unsere Empfehlung für Kids ab 8 Jahren, die an Abenteuergeschichten interessiert sind und nicht so schnell Angst vor Dunkelheit oder kleineren und größeren Ungeheuern bekommen.

Willst du nun noch genauere Angaben zu den Abenteuern, die wir bereits gelesen/gespielt haben? Dann lies bei Abschnitt (3) weiter.
Oder möchtest du direkt welche bestellen? Dann gehe zu Abschnitt (8) und folge den Wegweisern (Links).


(5)



„Finde deinen Drachen!“. In der Rolle von Lina, der Kriegerin, dem Zauberer Timon oder Kralle, dem Schurken gilt es einen echten Drachen zu finden und zu adoptieren. Ein gar nicht so einfaches Unterfangen, auf dem bereits der Weg zur Drachenhöhle voller Gefahren ist…

In dieser relativ klassischen Fantasy-Story ist es besonders witzig zu beobachten, wie viel Spaß die Kids haben, speziell in die Rolle von Kalle zu schlüpfen. Wann darf man denn sonst mal einen kleinen Halunken spielen?
Trotz aller Gefahren, denen der Leser/die Leserin begegnet, bleibt „Finde deinen Drachen!“ immer kinderfreundlich. Und wenn doch einmal etwas schief geht, hilft eines der „Aua-Pflaster“ von den Drehscheiben.

„Finde deinen Drachen!“ erhält unsere Empfehlung für Kids ab 5 Jahren, die Spaß an Rittern, Prinzessinnen, Drachen, Burgen und Abenteuern haben.

Willst du nun noch genauere Angaben zu den anderen Abenteuern, die wir bereits gelesen/gespielt haben? Dann lies bei Abschnitt (3) weiter.
Oder möchtest du direkt welche bestellen? Dann gehe zu Abschnitt (8).


(6)



Frau Schnabeltier ist außer sich! Ihre Eier wurden gestohlen! Der Dieb muss noch in der Nähe sein! Schnell, verliere keine Zeit!
In „Fang den Eierdieb!“ schlüpfst du in die Rolle eines „tierischen“ Detektivs, versuchst den gemeinen Eierdieb zu fassen und Frau Schnabeltier ihren Nachwuchs zurückzubringen.
Es gilt, geschickt den Spuren zu folgen, wichtige Verbündete und Helfer für sich zu gewinnen, um am Ende den Dieb zu überführen. Dies ist gar nicht so einfach und wird wahrscheinlich nicht direkt im ersten Anlauf zu schaffen sein. Doch die Stärke der Bücher liegt ja darin, dass man es wieder und wieder lesen kann – und jedes Mal auf andere Wege und Möglichkeiten stößt. Irgendwann wird der Übeltäter also ganz sicher überführt!

Unsere Empfehlung für: Kids ab 7, die Detektivspiele und „tierische“ Abenteuer mögen und nicht zu sehr sensibel sind, wenn es um Ungerechtigkeiten geht.

Willst du nun noch Infos zu den weiteren Abenteuern, die wir bereits gelesen/gespielt haben? Dann lies bei Abschnitt (3) weiter.
Oder möchtest du direkt welche bestellen? Dann gehe zu Abschnitt (8).


(7)



3…2…1… die Ampel springt auf grün. Dein Motor heult laut auf, du gibst Vollgas und willst „Mit Karacho zum Ziel!“
Doch die Strecke birgt allerlei Gefahren – und die Konkurrenz lässt ebenfalls nicht locker! Wirst du am Ende einen Platz auf dem Podium belegen?

In diesem Renn-Abenteuer gibt es einige knifflige Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Da ist es auch für Eltern spannend, zu beobachten, welchen Weg der Nachwuchs wählt…
Unser Jüngster hat „Mit Karacho zum Ziel!“ verschlungen und gleich mehrfach hintereinander gelesen, um das Rennen am Ende endlich als Erster zu beenden.

Unsere Empfehlung für: Kids ab 5 Jahren, mit Freude an Wettrennen, Autos, Rennautos und allem, was rollt und Räder hat.

Willst du nun noch Infos zu den anderen Abenteuern, die wir bereits gelesen/gespielt haben? Dann lies bei Abschnitt (3) weiter.
Oder möchtest du direkt welche bestellen? Dann gehe zu Abschnitt (8) und folge den Wegweisern (Links).


(8)
Bisher sind neun verschiedene Abenteuer erschienen. Du kannst jedes davon (oder am besten gleich alle) im Shop der Board Game Box bestellen! Folge einfach den jeweiligen Links. Viel Spaß!

- Fang den Eierdieb!

- Finde deinen Drachen!

- Mit Karacho zum Ziel!

- Reise durch Ockerland

- Der Schatz von Atlantis

- Die Königin des Wiesentals

- Die Odyssee der Oneiros

- Dem Dahu auf der Spur

- Argonuts


(9)



Der gemütliche Winterschlaf ist vorbei und eine wichtige Aufgabe wartet auf dich! Es ist Zeit, den Bienenstock zu verlassen um als Königin einen neuen Platz für das eigene Bienenvolk zu finden. Doch nicht nur die Suche hierfür ist schwieriger als gedacht. Auch süßer Nektar muss nebenbei noch gesammelt werden.

Mit dieser Nektar-Sammel-Funktion bietet „Die Königin des Wiesentals“ eine kleine Abwandlung des bekannten Systems. Coole Sache!
Das Buch ist mit seinem süßen Bienen-Thema und den ebenso süßen Zeichnungen auch schon für die Jüngsten perfekt geeignet und erhält unsere (Vorlese)Empfehlung für alle Kids ab 5 Jahren, die auch schon Freude an Biene Maja & Co. haben.

Willst du nun noch Infos zu den anderen Abenteuern, die wir bereits gelesen/gespielt haben? Dann lies bei Abschnitt (3) weiter.
Oder möchtest du direkt welche bestellen? Dann gehe zu Abschnitt (8) und folge den Wegweisern (Links).



(10)



Biep-0-11 hatte einen Unfall und ist mit seinem Raumschiff irgendwo im Weltall gestrandet. Zum Glück erhalten wir gerade noch rechtzeitig den Notruf unseres Roboter-Freundes! Es gilt keine Zeit zu verschwenden! Los geht´s auf Rettungsmission!

„Die Odyssee der Oneiros“ richtet sich mit seinem Weltall- und Raumschiff-Thema an alle diejenigen, die Freude an etwas „erwachseneren“ Themen haben und schlägt damit in eine ähnliche Kerbe wie „Der Schatz von Atlantis!“.

Unsere Empfehlung für: Kids ab 8 Jahren, mit Freude an Sci-Fi- Abenteuergeschichten, die keine Angst davor haben ins ungewisse Weltall vorzudringen.

Willst du nun noch Infos zu den anderen Abenteuern, die wir bereits gelesen/gespielt haben? Dann lies bei Abschnitt (3) weiter.
Oder möchtest du direkt welche bestellen? Dann gehe zu Abschnitt (8) und folge den Wegweisern (Links).


(11)




Die Blätter des großen Baobab-Baums in deinem afrikanischen Heimatdorf verfärben sich gelb. Das ist noch nie passiert! Mutig machst du dich auf eine Reise, um herauszufinden was hier passiert und hast dabei einige überraschende Begegnungen.

„Reise durch Ockerland“ hat von allen „Mein erstes Abenteuer“-Bänden das wahrscheinlich ungewöhnlichste Setting. Mit seiner irgendwo zwischen Abenteuer, Natur und afrikanischer Spiritualität angesiedelten Geschichte hebt sich das Buch aber auch bemerkenswert ab und bietet die vielleicht interessanteste und am wenigsten abschätzbare Geschichte der Reihe. Toll!

Unsere Empfehlung für: Kids ab 7 Jahren, mit Freude an Abenteuer- und Naturgeschichten.

Willst du nun noch Infos zu den anderen Abenteuern, die wir bereits gelesen/gespielt haben? Dann lies bei Abschnitt (3) weiter.
Oder möchtest du direkt welche bestellen? Dann gehe zu Abschnitt (8) und folge den Wegweisern (Links).

(12)




„Argonuts“ basiert auf dem Kinofilm „Die wilden Mäuse“, der 2024 in den Kinos lief und greift die Figuren des animierten Abenteuers auf.
Es benötigt jedoch keine Kenntnisse des Films, um mit dem Buch Spaß zu haben.

„Mein erstes Abenteuer – Argonuts“ ist als Theaterstück konzipiert, in dem es nicht nur darum geht, mit dem legendären Schiff Argo den verlorenen Helm von Iason wiederzufinden, sondern dazu auch noch die Gunst der Götter zu erwerben. Gar nicht so einfach – vor allem, wenn dann auch noch das ein oder andere mythische Monster sich im Weg befindet...
Ob den Zuschauern des Theaterstücks das Schauspiel gefällt?

„Argonuts“ erhält unsere Empfehlung für Kids ab 8 Jahren, die an Abenteuergeschichten interessiert sind und nicht so schnell Angst vor Ungeheuern bekommen.

Willst du nun noch Infos zu den anderen Abenteuern, die wir bereits gelesen/gespielt haben? Dann lies bei Abschnitt (3) weiter.
Oder möchtest du direkt welche bestellen? Dann gehe zu Abschnitt (8) und folge den Wegweisern (Links).



(15)
Bist du sicher, dass du dir die großartigen Bücher entgehen lassen willst? Dann lies bei Abschnitt (20) weiter. Ansonsten gehe zu Abschnitt (1) zurück.

(20)
Na gut. Du hast es nicht anders gewollt! Du verlierst einen Lebenspunkt durch einen Dino-Biss und liest HIER weiter.



Plus

  • Interaktiv und mehrfach lesbar
  • Tolle Artworks!

Minus

  • Nix

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Ein leckeres Glas Fruchtsaft geht immer!

Für „Fang den Eierdieb!“: Scale The Summit – „V“

Für „Finde deinen Drachen!“: Corvus Corax – „Viator“

Für „Mit Karacho zum Ziel!“: Yello – „The Race“

Für „Reise durch Ockerland“: My Sleeping Karma – „Soma“

Für „Der Schatz von Atlantis“: The Ocean – „Pelagial“

Für „Die Königin des Wiesentals“: Devin Townsend – „Lightwork“

Für „Die Odyssee der Oneiros“: Long Distance Calling – „Boundless“

Für „Argonuts“: Symphony X – „The Odyssey“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

1 – X

ca. 20 Minuten pro Lesedurchgang

ab 5

Monster Slaughter

Ein Must-Have für Fans von klassischen Horrorfilmen
Wer kennt das Szenario nicht? Eine Gruppe Teenager hat sich für ein bierseliges Wochenende in einer einsamen Hütte im Wald einquartiert.
Dort hat es  eine Gruppe furchtbarer Monster auf die Gruppe abgesehen und lässt die Jugendlichen um ihr Leben fürchten…

„Monster Slaughter“ spielt mit sämtlichen Klischees, die man aus diesem klassischen Horrorfilm-Motiv kennt. Doch wo die Horrorfilme immerzu die Blickrichtung der Opfer thematisieren, dreht „Monster Slaughter“ den Spieß um und lässt die Mitspielenden in die Rolle der Monster schlüpfen.

Hierzu wählt jeder Mitspielende eine Monsterfamilie aus (Vampire, Zombies, Werwölfe, Psychopathen oder Außerirdische), legt fest, in welcher Reihenfolge die Teenies gelyncht werden soll – und schon geht es auf die Jagd!

Makaber? Durchaus! Die Altersempfehlung ab 14+ Jahren ist allein deshalb schon sinnvoll. Die vielen blutigen Abbildungen tragen (trotz Comic-Stil) ihr Übriges dazu bei. Wer „Monster Slaughter“ spielt, muss erkennen können, dass es sich um eine überzeichnete Hommage an das Horrorfilm-Genre handelt und die dahinter liegende Ironie, den Sarkasmus und das Augenzwinkern verstehen.

„Monster Slaughter“ ist ein Gruppenspiel. Je mehr Monsterfamilien sich bei der Teenie-Jagd auf dem coolen 3D-Spielplan gegenseitig im Weg stehen, desto besser! Das Regelwerk ist so schlicht und einfach gehalten, dass auch Wenig-Spieler schnell ins Geschehen eintauchen können.
Da natürlich jeder eine andere Todes-Reihenfolge anvisiert, ist das Gerangel um die verängstigten und um ihr Leben fliehenden Teenies groß. Und da auch die nicht-aktiven Spieler ins Geschehen eingreifen können (sie verteidigen die Teens mit allerlei Alltagsgegenständen der Hütte gegen die anderen Monster), bleibt die Spannung permanent hoch.

Es jaulen nicht nur die Vampire, wenn der kräftige Football-Spieler Bob ausgerechnet den Werwolf-Vater mit dem in der Küche gefundenen Silberbesteck böse zusetzt, nur um anschließend von der Alienmutter aufs böseste niedergestreckt zu werden…
Oder sich das schüchterne Nerd-Girl Laika nach dem zweiten Mordversuch der Mumien gerade noch so ins Badezimmer rettet und damit die anvisierte Todesfolge der ägyptischen Monsterfamilie reichlich durcheinander bringt…

In der Neuauflage sind neben der Garten-Erweiterung auch noch fünf Überraschungsgäste mit besonderen Fähigkeiten und passenden Szenarien enthalten. Die 89,- € sind also für die über 30 coolen Miniaturen, über 250 Marker, Münzen und Karten gut angelegt.

Im Shop der Board Game Box ist außerdem die Erweiterung „Underground“ verfügbar, in der es dann in den Keller der Hütte geht…

Plus

  • Tolle Atmosphäre
  • Tolles Spielmaterial
  • Durch Kampagnen und Zusatzfiguren ist für Dauerspielspaß gesorgt

Minus

  • Anleitung vereinzelt mißverständlich

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Monster Energydrink

Monster Magnet – „Powertrip“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2 – 5

ca. 60 Minuten

ab 14 Jahren

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