Syllaba

Ein traumhaft schönes, edukatives Kinderspiel
Erinnerst du dich an deinen Traum von letzter Nacht?
Die Astronautentiere leider nicht! All ihre Träume sind verschwunden! Dabei würden sie dir so gern von ihren Träumen erzählen. Zum Glück können ihnen die Sterne dabei helfen die Träume Stück für Stück wieder zu finden.

Jeder Mitspielende schlüpft in die Rolle eines der super-niedlichen Astronautentiere um mit Hilfe der Sterne Bild für Bild seinen Traum wieder zu finden.

Hierzu werden Bildkarten in einem 5x5-Raster ausgelegt, der Mond, alle Spielfiguren und die dazugehörigen, farbigen Sterne an die auf den Übersichtskarten angegebenen Stellen platziert – und dann kann es auch schon losgehen!
Wer an der Reihe ist schaut, auf welchem Bild seine Figur steht und denkt sich ein dazu passendes Wort aus. Die Silbenanzahl dieses Wortes legt fest, wie weit man im Anschluss ziehen darf. Landet man auf einer Karte, auf der einer der eigenen Sterne liegt, darf man diesen behalten.

Wer zuerst alle seine Sterne eingesammelt hat und anschließend zum Mond gezogen ist, gewinnt die Runde.

Syllaba als Lern-Spiel zu bezeichnen ist zwar grundsätzlich richtig, hinterlässt aber immer den Eindruck eines erhobenen Zeigefingers. Denn Syllaba ist in erster Linie ein wunderschön gestaltetes Kinderspiel, in dem es um (sprachliche) Kreativität geht. Dass hierbei zusätzlich edukative Inhalte vermittelt werden ist ein schöner Nebeneffekt.
Syllaba ist kurzweilig, fantasievoll und für Kids im Alter von 4-7 Jahren eine echte Empfehlung

Plus

  • TollesSpielmaterial
  • Kurze Spieldauer

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Schlummertrunk

Versengold – „Schlaflied“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2-4

ca. 15 Minuten

ab 4 Jahren

Luminos

Plättchen legen im Sternenhimmel
Das Spielprinzip von Luminos ist denkbar einfach: Plättchen ziehen, anlegen – und wenn man ein Quadrat aus vier Plättchen gelegt hat, bekommt man Punkte.

Der Clou: Punkte bekommt man nur für das Symbol, das am wenigsten zu sehen ist. Es gilt also gu zu überlegen, wo man wie viele Sonnen, Monde und Sterne anlegt, um möglichst viele Punkte zu erhalten.
Doch es reicht nicht alleine, sich auf ein bestimmtes Symbol einzuschießen – denn in der Endabrechnung ist entscheidend, dass man möglichst häufig alle bei allen drei Symbolen gepunktet hat.

Da der schnellste Spieler das Spielende auslöst, entwickelt sich Luminos schnell zu einem taktischen und spannenden Schlagabtausch, bei dem es jedoch nicht alleine um Geschwindigkeit, sondern vor allem um Punkte-Balance geht.

Man kann Luminos bis zu vier Personen spielen, für uns hat es aber zu zweit beinahe am besten funktioniert.
Schönes Spiel, bei dem einzig das Artwork etwas blass geworden ist.

Plus

  • Kaum Aufbauzeit
  • Super für zwei!
  • Einfache Regeln – trotzdem anspruchsvoll!

Minus

  • Artwork sehr blass

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Sternfrucht-Saft

Amorphis – „The Moon“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

ca. 30 Minuten

ab 8

Festival

Ein einfaches Wettstreit-Legespiel mit Musik-Thema
Ein fettes Festival hat begonnen. Auf gleich vier Bühnen gibt es coole Musik zu hören und die Zuschauer strömen auf das Gelände, um sich die besten Plätze zu sichern…

In „Festival“ steuert jeder Mitspielende einen Teil des Publikums, indem unterschiedliche Plättchen (in klassischen Tetris-Formen) auf das Spielfeld gelegt oder verschoben werden.
In jeder Runde gilt es dabei ein bestimmtes Ziel zu erreichen. z.B. möglichst viele Besucher an Merchandise-Ständen zu platzieren, frisches Bier zu holen oder Plätze in der ersten Reihe einer Bühne zu ergattern.
Die drei nächsten Ziele liegen immer aus, so dass es manchmal cleverer ist, ein Rundenziel zu übergehen, um beim nächsten die Nase vorn zu haben. Wer das Ziel am besten erfüllt, erhält dafür am meisten Punkte.
Zusätzlich liegen immer drei optionale Ziele aus, bei deren Erfüllen man zusätzlich punkten kann.
Im Spiel zu zweit ist auf dem Spielfeld noch relativ viel Platz, zu viert kann es dann aber wirklich knifflig werden, seine Plättchen zu platzieren, was den Spielspaß deutlich erhöht, denn ansonsten ist „Festival“ eher ein spielerisches Leichtgewicht und anspruchsvolleren Spielern sicherlich zu einfach gestrickt.
Die grafische Umsetzung ist okay – entlockt aber ebenfalls kein großes „Wow“ und echte Festival-Stimmung will auch nicht so richtig aufkommen. Denn das Thema wirkt relativ austauschbar.

Wer auf der Suche nach einem einfachen Legespiel mit etwas Wettstreit ist, der kann für die ca. 15,- € wenig falsch machen.

Plus

  • Einfache Regeln
  • Schneller Spielaufbau

Minus

  • Thema austauschbar
  • Geringe Spieltiefe

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Bier

„Best-Of“ Wacken

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

GDM Games

1-4

25 Minuten

ab 8

Wonder Book

Ein kooperatives Fantasy-Abenteuerspiel für Kids & Familien mit spektakulärem „Spielbrett“
Oniria, die Welt der Drachen ist in Gefahr! Eine alte, zerstörerische Macht droht das einst wundervolle Paradies mit Dunkelheit zu überschatten. Nur ein einziges magisches Portal ist verblieben, um nach Oniria zu gelangen. Doch wer soll den letzten verbliebenen Drachen dort helfen?

Die Mitspielenden schlüpfen in die Rollen von bis zu vier Jugendlichen, die möglicherweise der ausschlaggebende Faktor im Kampf zwischen Gut und Böse sein könnten.
Sind die Charaktere verteilt, geht es auch schon in die erste von mehreren Episoden dieses wirklich ungewöhnlichen Spiels. Es ist nicht ganz einfach, etwas über das „Wonder Book“ zu schreiben, ohne zu viel zu verraten, denn „Wonder Book“ ist deutlich mehr als ein Brettspiel. Es ist ein interaktives Buch, eine lebendig werdende Geschichte, die die Mitspielenden mit ihren Entscheidungen maßgeblich beeinflussen. Teils gilt es wirklich harte und schwere Entscheidungen zu treffen, die am Ende des letzten Kapitels zu völlig verschiedenen Spielausgängen führen.

Die Spielregeln sind einfach zu verstehen und werden im Laufe der Geschichte und in einzelnen Episoden um zusätzliche/ergänzende Regeln ergänzt ohne dabei zu komplex zu werden. Nur in ganz seltenen Momenten entsteht mal durch viele ausliegende Karten etwas durcheinander. Mit etwas Hilfe ist „Wonder Book“ locker auch für 8/9-jährige spielbar.
Der Star des Spiels ist natürlich das wirklich innovative „Spielbrett“, das im Laufe der Kampagne so viele Wow-Momente bietet wie wohl nur wenige andere Spiele! (Das Finale hat mich echt erwischt! Aber auch hier keine Spoiler, sorry!).
Die Storyline ist fesselnd und enorm gut mit dem Spielplan verwoben, so dass man die Geschichte wirklich klasse miterleben (und beeinflussen!) kann. Und selbst an echter Action mit den coolen Miniaturen mangelt es nicht.

Das „Wonder Book“ ist ein wirklich außergewöhnliches Spiel! Eine Art Tabletop-Geschichte für Abenteuer-Fans.
Die 75,- € Kaufpreis sind nicht wenig – aber sie sind es wert!

Plus

  • innovatives „Spielbrett“
  • Viele Wow-Momente!
  • Mehrfach spielbar

Minus

  • Manchmal etwas unübersichtlich

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Drachenfrucht-Smoothie

Seventh Wonder – „The Testament“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Abacus Spiele

1-4

je nach Mission zwischen 60 und 90 Minuten

ab ca 9

Puzzle X Crime

Hervorragender Mix aus Krimispiel und Puzzle
Den Versuch, Escape- oder Krimispiele mit Puzzles zu verknüpfen, gab es bereits häufig – mit sehr unterschiedlichem Ergebnis. Teils hat uns die Kombination nur sehr wenig überzeugt – teils richtig umgehauen. Die „Puzzle X Crime“-Reihe von Ravensburger gehört auf jeden Fall zu den wirklich guten Vertretern dieser Art.

In der Reihe sind bisher vier Teile erschienen: Zwei Kinderpuzzles („Die geraubte Zeit“, „Das verlorene Feuer“) mit je 264 Teilen und zwei Puzzles für Erwachsene („Der geschenkte Mord“, „Ein mörderischer Geburtstag“) mit je 408 Teilen.

Das Prinzip ist bei allen Teilen das gleiche. Zuerst muss das Puzzle vollständig aufgebaut werden, um einen Überblick über die Szenerie zu erhalten. Anschließend gilt es ganz im Sinne von echten Ermittlern den zuvor gepuzzelten Tatort zu untersuchen. Verdächtige Teile löst man mittels eines kleinen Saugnapfes aus dem Puzzle heraus und prüft, ob es zur auf der Rückseite gedruckten Zahl eine entsprechende Karte oder einen Umschlag mit neuen Hinweisen, Indizien oder Gegenständen gibt, die einen der Lösung des Falles näher bringen. Stück für Stück verfestigt man so seine Theorie, die sich dann mit dem finalen Umschlag überprüfen lässt.

Der Mix aus Krimispiel und Puzzle ist in der Die „Puzzle X Crime“-Reihe hervorragend gelungen. Die Storys werden vom Spielmaterial gut transportiert und lassen schnell ins Geschehen eintauchen. So macht das Spaß! Der kleine Saugnapf funktioniert zwar nicht immer gut, aber die Teile lassen sich zur Not ja auch mit den Fingern herauslösen.
Spielmaterial wird dabei nicht zerstört, so dass „Puzzle X Crime“ jederzeit erneut gespielt werden kann.

Plus

  • Zerstörungsfrei
  • Hervorragender Mix aus Krimispiel und Puzzle

Minus

  • Saugnapf funktioniert nicht so gut

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Englischer Tee

Biffy Clyro – „Puzzle“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ravensburger

1-X

ca. 60 Minuten

ab 8

Die verdrehte Spuknacht

Schafft ihr es, das alte Schloss zu erkunden, bevor sich die Tore schließen und die Geister euch erwischen?
Mutig betreten die drei Magier das alte Schloss, um herauszufinden, ob es dort wirklich spukt. Die Gemäuer müssen jedoch schnell erkundet werden, denn wenn sich die Tore bei Vollmond wieder schließen, sind die drei im alten Schloss gefangen…

Wer die Spiele der drei Magier kennt, der weiß, dass man jedes Mal auf einen einfallreichen Spielmechanismus freuen darf. So natürlich auch bei „Die verdrehte Spuknacht“. Hier werden drei Geister durch das bewegen einer Drehscheibe wie von… nunja, Geisterhand - über das Spielfeld bewegt.
Der Reihe nach versuchen alle Mitspielenden die drei Magier gemeinsam (!) zuerst zu bestimmten Orten im Schloss und am Ende zu einem der Ausgänge zu führen.
Dabei dürfen die Drei jedoch nicht von einem Geist erwischt werden! Gar nicht so einfach – aber sehr spannend, denn man kann nur schwer einschätzen, wohin sich die Geister im Schloss bewegen werden…

Plus

  • Kurze Spielzeit
  • Toller Spielmechanismus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Besser nichts – keine Zeit!

Ghost

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Drei Magier / Schmidt Spiele

1-4

20 Minuten

ab 5

Große kleine Edelsteine

Ein glitzerndes Suchspiel für kleine Schatzjäger
Eure Hilfe wird benötigt! Denn an der Krone des Koboldkönigs fehlen wertvolle Edelsteine
Jetzt gilt es nur die richtigen zu finden, denn die glitzernden Steine sehen sich ganz schön ähnlich! Wen gelingt es, die passenden zu finden?

In der Tischmitte liegen drei Karten aus, die allen mitspielenden Koboldkindern zeigen welche Edelsteine für die Krone gesucht werden. Drumherum liegen ganz viele Edelsteine in allen möglichen Formen und Größen – allerdings verkehrt herum. Gleichzeitig versuchen alle mit scharfem Auge und dem richtigen Gespür, die richtigen Steine aufs eigene Tableau zu legen. Haben alle Kobolde ihre Wahl getroffen, wird aufgelöst. Ist ein Stein genau richtig, erhält man die Punkte der Karte, liegt man knapp daneben, bekommt man für das scharfe Auge immerhin ein Stück Glas für seine Lupe. Hat man drei Lupenteile gesammelt, erhält man dafür dann eine zufällige Karte.
Wer am ende von sechs Runden die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

„Große kleine Edelsteine“ ist ein sehr süß illustriertes Suchspiel für Kinder, das durch seinen schnellen Spielaufbau, das gleichzeitige Spielen und die kurze Spielzeit punktet.
Die Spannung beim umdrehen der ausgewählten Edelsteine ist natürlich das Highlight – auch wenn man mal knapp daneben gegriffen hat. Und Hey, es ist gar nicht immer so einfach, die richtige Größe zu finden! Probiert´s mal aus!

Das niedliche Artwork mit den grünen Kobolden erinnert mich fatal an die „Yomis“ – die Kobolde im Europa Park. Dort wird im Frühsommer die Zauberschlucht der Diamanten wiedereröffnet – ein Zufall? Ich kann mir gut vorstellen, dass „Große kleine Edelsteine“ mit kleinen Anpassungen dort in den Shops landen wird…

Plus

  • Kurze Spielzeit
  • Auch für ganz junge SpielerInnen geeignet

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Bunte Säfte

Thin Lizzy – „Emerald“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

15 Minuten

ab 5

New York Zoo

Ein familientaugliches Zoo-Puzzle-Spiel.
In „New York Zoo“ errichtet man einen Tierpark und versucht diesen möglichst schnell und effektiv mit verschiedenen Tierarten, Tierbabys, Snack-Ständen und coolen Attraktionen zu füllen.

Jeder Mitspielende erhält hierfür ein eigenes Zoo-Tableau. Wer an der Reihe ist, entscheidet, ob er die Figur auf dem zentralen Spielplan so bewegt, dass man dafür bestimmte Tiere für bestehende Gehege/Tierhäuser oder ein neues Gehege erhält, in das dann direkt neue Tiere einziehen müssen…
Der Zug kann dabei eine Tiervermehrung auslösen, die man natürlich nicht verpassen möchte. Denn süße neue Tierbabys mögen doch alle, oder?
Sobald ein Gehege komplett mit Tieren der gleichen Art gefüllt ist, darf man sich dafür ein Sonderplättchen nehmen (z.B. Getränkestände, Souvenirläden oder sogar ein Karussell oder eine Achterbahn), welches man ebenfalls auf seinem Tableau platziert. Der erste Zoo, der vollständig gefüllt ist, gewinnt das Spiel!

„New York Zoo“ ist ein solides Familienspiel, das als „kleiner Bruder“ des großen „Arche Nova“ auch für ungeübtere Gelegenheitsspieler und jüngere Brettspiel-Fans geeignet ist. Die Stars des Spiels von Uwe Rosenberg (Autor von u.A. auch Bohnanza, Agricola, Atiwa oder Nova Luna) sind natürlich die 127 süßen Holztiere, die sich einfach prächtig machen!
Das gemeinsame um-die-Wette-puzzeln und Zoo-befüllen macht Spaß, auch wenn der Spielaufbau mit den vielen zu füllenden Bereichen und sehr ähnlichen Gehege-Puzzle-Teilen des zentralen Spielplans etwas nervig ist.
Der Wettlauf um den ersten fertigen Zoo ist aber wirklich spannend und geht häufig nur sehr knapp aus!

Plus

  • Kurze Spielzeit
  • Schön abwechslungreich

Minus

  • Der Spielaufbau kann mit seinen vielen Plättchen, die verteilt werden müssen, etwas nervig sein.
  • Zudem sind die grünen Farbabstufungen schwierig auseinanderzuhalten…

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Capri Zoo-nne

Scorpions – „The Zoo“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Feuerland

1-5

40 Minuten

ab 10

Kuhfstein

Ein kuhles Plättchen-Lege-Familienspiel mit ländlichem Thema
In „Kuhfstein“ von Erfolgsautorin Rita Modl legt jeder Mitspielende eine Landschaft, bestehend aus Feldern, Wäldern, Bauernhöfen oder Seen vor sich aus, um darauf seine Kuhherde grasen zu lassen.

In der Tischmitte liegen hierzu immer verschiedene Landschaftsplättchen aus, auf die nacheinander zugegriffen werden kann. Ebenfalls liegen dort Auftragskarten, die eine bestimmte Anordnung der Landschaften darstellen. Gelingt es einem Mitspielenden, diese Anordnung vor sich nachzubauen, werden auf den angezeigten Plättchen Kühe platziert und dafür wertvolle Punkte kassiert.
Da die Größe der Kuhherde jedoch begrenzt ist, ist es wichtig, seine Tiere immer wieder zurück in den Stall zu holen. Das gelingt am besten, wenn die Herde nicht allzu verstreut ist.
Wer zuerst die magische Schwelle von 65 Punkten erreicht (oder überbietet), gewinnt das Spiel.

„Kuhfstein“ ist auf den ersten Blick ein schnell erlerntes Plättchen-Legespiel mit gefälligem Thema, das sich ohne großes Nachdenken mit der gesamten Familie spielen lässt.
Bei genauerem Hinsehen stellt man aber schnell fest, dass sich hinter der idyllischen Fassade auch ein fieses Strategiespielchen verbirgt – wenn man mit der richtigen (oder falschen?) Spielern am Tisch sitzt.
Da man die Missionskarten auch drehen darf, um Punkte zu erhalten, kann man bei der Auswahl der ausliegenden Karten bereits ziemlich ins Grübeln kommen, denn ein überlegtes Platzieren der Kühe mit passender Herdenbildung verschafft klare Vorteile.
In Verbindung mit dem vor Spielbeginn gezogenen Endwertungsplättchen und den Bonus-Feldern des Punkte-Spielplans (mit austauschbaren Bonus-Feldern!) ergeben sich eine ganze Menge taktischer Möglichkeiten, die gewiefte SpielerInnen zu laaaangem Nachdenken animieren können...
Aber auch schnell und aus dem Bauch heraus gespielt, macht „Kuhfstein“ Spaß! Man Muuuuhss ja nicht alles zerdenken.

Ein Manko: Die Plättchen sind relativ dunkel gehalten. Hellere, frische Farben hätten dem Spiel ein deutlich fröhlicheres Gesamtbild verliehen. In der gewählten Farbpalette sieht alles etwas nach Gewitterstimmung aus. Schade. (Nachtrag vom 10.03.24: Wie uns Autorin Rita verraten hat, wird die zweite Auflage eine neue, hellere Farbpalette bekommen. Toll!)

Plus

  • Kurze Spielzeit
  • Schön abwechslungreich

Minus

  • Keine schöne Farbpalette

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Ein schöner Schluck Veggie-Milch

Farmer Boys – „Till The Cows Come Home“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5.5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

40 Minuten

ab 8

Der Perfekte Plan – wie gut könnt ihr einbrechen?

Ein kooperatives Krimi-Spiel für Hobby-Ganoven!
Im Berliner Kunstmuseum hängt das Objekt der Begierde: Der „Lotusblütenteich“, ein wertvolles Gemälde von Claude Monet.
Als Teil einer Diebesbande werden die Mitspielenden von ihrem Boss beauftragt, dieses Gemälde zu stehlen. Zur Verfügung steht dem Team ein Summe von 2000,- € in bar und jede Menge kriminelle Energie. Aber Vosicht! Die Polizei ist wachsam!

Anfangs sind viele Fragen offen: Wie kommt man unbemerkt ins Museum? Was ist der sicherste Fluchtweg?
Gemeinsam schmieden die Mitspielenden den perfekten Plan, um das Bild zu stehlen. Dabei arbeiten sie sich Stück für Stück von Karte zu Karte und entscheiden sich für verschiedene Optionen, die sie mit dem vorhandenen Geld finanzieren.
Die dadurch gewonnenen Informationen helfen dabei, den Plan zu perfektionieren.
Das Spiel ist zuende, sobald entweder der finale Plan steht, das Geld vollständig ausgegeben ist oder das Team von der Polizei gefasst wurde.
Man muss sich also wirklich in die Rolle der Ganoven versetzen und darauf achten, dass die gewählten Aktionen im Vorfeld nicht allzu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

"Der Perfekte Plan – wie gut könnt ihr einbrechen?" erinnert von seinem Spielprinzip ein bisschen an die "Crime Stories" und ist ein wirklich cooles, kooperatives Krimi-Spiel, das durch gutes Storytelling und (wie bei Moses.-Spielen üblich) klasse Spielmaterial schnell in die Geschichte eintauchen lässt.
Die Idee mit dem Bargeld als "Timer" ist hervorragend und gestaltet die Spielidee noch realistischer.
Perfekt, um seiner kriminellen Energie mal freien Lauf zu gewähren!

Plus

  • Tolles Spielmaterial
  • Wiederspielbar

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kaffee

Jag Panzer – „Shadow Thief“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Moses.

1-X

ca. 60-90 Minuten

ab 12 Jahren

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