Ultraviolett

Ultraviolett ist ein herrlich chaotisches Partyspiel, das sofort für Gelächter sorgt. Das zentrale Gimmick: Man zeichnet mit spezieller Tinte, die erst unter UV-Licht sichtbar wird. Während des Zeichnens hat man also keine Ahnung, was man eigentlich aufs Papier bringt. Allein das sorgt schon für großartige Ergebnisse.
Zu Beginn des Spiels werden vier Reihen mit Begriffen ausgelegt. Anschließend wird verdeckt ausgewürfelt, welcher Begriff aus jeder Reihe gezeichnet werden muss. Insgesamt also vier Begriffe. Diese kann man entweder einzeln darstellen oder zu einer zusammenhängenden Szene verbinden, was mit Bonuspunkten belohnt wird. So entstehen wunderbar absurde Kunstwerke wie zum Beispiel:
„Batman sucht die lange Schleimspur.“

Nachdem alle fertig sind, präsentieren die Spielenden nacheinander ihre Gemälde mithilfe der beiliegenden UV-Lampen. Die anderen versuchen dann zu erraten, welche vier Begriffe dargestellt wurden. Stimmen alle vier, gibt es sowohl für die zeichnende Person als auch für die Ratenden Punkte.
Das Spiel ist insgesamt extrem spaßig, sehr zugänglich und eignet sich perfekt als Absacker oder spontanes Highlight auf jeder Spiele-Runde. Regeln sind schnell erklärt, der Einstieg ist unkompliziert, und jede Runde liefert neue, unerwartete Momente.

Ein kleiner Kritikpunkt ist die etwas schwammige Regel, wann genau eine Zeichnung als „zusammenhängende Szene“ gilt. Das kann zu Diskussionen führen. Wir haben das für uns pragmatisch gelöst, indem wir immer zusammenhängend gezeichnet haben und dafür maximal einen Bonuspunkt vergeben haben.
Unterm Strich ist Ultraviolett ein kreatives, sehr lustiges Partyspiel, das man jederzeit auf den Tisch bringen kann und das fast garantiert für gute Stimmung sorgt. Herausgegeben wird es vom Kampfhummel Verlag, der hier ein wirklich originelles Spielerlebnis abliefert.

Das Spiel kommt standardmäßig als 4-Spieler:innen-Variante, kann aber mit Erweiterung bis zu 6. Gespielt werden. Weiterhin gibt es einen Zusatzpack mit neuen nicht jugendfreien Begriffen, die teilweise auch derben Humor fordern.

Plus

  • Leichter Einstieg
  • Kreatives Malspiel
  • Neue Idee
  • Verrückter Stil

Minus

  • Benötigt Spezialmaterial
  • Leichte Definitionsschwierigkeiten

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Gin Tonic (+ UV Licht)

Spiritbox – Ultraviolet

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Kampfhummel

2-4 (+2)

30-60 Minuten

ab 12

Der geheimnisvolle Brunnen

Ein stimmungsvolles Kinder- und Familienspiel mit gewohnt spannend-innovativem Spielmechanismus

Für ihre bevorstehende Prüfung müssen die Nachwuchs-Zauberer den geheimnisvollen Brunnen erkunden, der seit Jahrhunderten mitten im Wald steht. Doch in der Tiefe ist nichts zu erkennen. Plötzlich sind aber Farben zu sehen - und je länger sie hineinschauen, desto mehr offenbart der mystische Brunnen! Das müssen die verzauberten Wasserwichtel se

Wie immer ist das Spiel der „Drei Magier“ rund um einen außergewöhnlichen Mechanismus aufgebaut. Dieses Mal steht der magische Brunnen im Zentrum, der mit jedem Kurbeln mehr Sicht auf seinen Inhalt freigibt.
Eine zuvor verdeckt eingelegte Wichtelscheibe wird nach und nach nach oben geschoben, wodurch Stück für Stück Farben und Konturen erkennbar werden, während die Mitspielenden ihre Frösche auf die Seerosen setzen, um zu tippen, welcher Wichtel sich im Brunnen verbirgt. Das reizvolle Spannungsfeld entsteht aus der Entscheidung, ob man früh einen mutigen Tipp abgibt und im Erfolgsfall mit mehr Goldtalern belohnt wird oder lieber abwartet, bis das Bild klarer ist – dann aber mit geringerer Ausbeute leben muss. So verbindet das Spiel Beobachtungsgabe, ein wenig Deduktion und eine ordentliche Prise Risiko in einer Form, die schon Vorschulkinder verstehen, ohne Erwachsene komplett zu unterfordern.

„Der geheimnisvolle Brunnen“ von Drei Magier ist ein stimmungsvolles Kinder- und Familienspiel.
Der plastische Brunnen mit seinem drehbarem „Strudel“, die Seerosen mit Fröschen und die farbenfrohen Wichtelscheiben ergeben zusammen ein sehr attraktives Gesamtbild, das die typische Drei-Magier-Handschrift trägt und qualitativ deutlich über dem Durchschnitt klassischer Kinderspiele liegt – auch wenn „Der verzauberte Turm“ oder „Das magische Labyrinth“ im Gesamterlebnis die Nase noch weiter vorne haben. 

Plus

  • Kurze Spielzeit
  • Toller Spielmechanismus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

(Brunnen) Wasser

Auri

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 5.5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Drei Magier / Schmidt Spiele

2-4

20 Minuten

ab 5

Die verdrehte Spuknacht

Schafft ihr es, das alte Schloss zu erkunden, bevor sich die Tore schließen und die Geister euch erwischen?
Mutig betreten die drei Magier das alte Schloss, um herauszufinden, ob es dort wirklich spukt. Die Gemäuer müssen jedoch schnell erkundet werden, denn wenn sich die Tore bei Vollmond wieder schließen, sind die drei im alten Schloss gefangen…

Wer die Spiele der drei Magier kennt, der weiß, dass man jedes Mal auf einen einfallreichen Spielmechanismus freuen darf. So natürlich auch bei „Die verdrehte Spuknacht“. Hier werden drei Geister durch das bewegen einer Drehscheibe wie von… nunja, Geisterhand - über das Spielfeld bewegt.
Der Reihe nach versuchen alle Mitspielenden die drei Magier gemeinsam (!) zuerst zu bestimmten Orten im Schloss und am Ende zu einem der Ausgänge zu führen.
Dabei dürfen die Drei jedoch nicht von einem Geist erwischt werden! Gar nicht so einfach – aber sehr spannend, denn man kann nur schwer einschätzen, wohin sich die Geister im Schloss bewegen werden…

Plus

  • Kurze Spielzeit
  • Toller Spielmechanismus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Besser nichts – keine Zeit!

Ghost

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Drei Magier / Schmidt Spiele

1-4

20 Minuten

ab 5

Der Perfekte Plan – wie gut könnt ihr einbrechen?

Ein kooperatives Krimi-Spiel für Hobby-Ganoven!
Im Berliner Kunstmuseum hängt das Objekt der Begierde: Der „Lotusblütenteich“, ein wertvolles Gemälde von Claude Monet.
Als Teil einer Diebesbande werden die Mitspielenden von ihrem Boss beauftragt, dieses Gemälde zu stehlen. Zur Verfügung steht dem Team ein Summe von 2000,- € in bar und jede Menge kriminelle Energie. Aber Vosicht! Die Polizei ist wachsam!

Anfangs sind viele Fragen offen: Wie kommt man unbemerkt ins Museum? Was ist der sicherste Fluchtweg?
Gemeinsam schmieden die Mitspielenden den perfekten Plan, um das Bild zu stehlen. Dabei arbeiten sie sich Stück für Stück von Karte zu Karte und entscheiden sich für verschiedene Optionen, die sie mit dem vorhandenen Geld finanzieren.
Die dadurch gewonnenen Informationen helfen dabei, den Plan zu perfektionieren.
Das Spiel ist zuende, sobald entweder der finale Plan steht, das Geld vollständig ausgegeben ist oder das Team von der Polizei gefasst wurde.
Man muss sich also wirklich in die Rolle der Ganoven versetzen und darauf achten, dass die gewählten Aktionen im Vorfeld nicht allzu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

"Der Perfekte Plan – wie gut könnt ihr einbrechen?" erinnert von seinem Spielprinzip ein bisschen an die "Crime Stories" und ist ein wirklich cooles, kooperatives Krimi-Spiel, das durch gutes Storytelling und (wie bei Moses.-Spielen üblich) klasse Spielmaterial schnell in die Geschichte eintauchen lässt.
Die Idee mit dem Bargeld als "Timer" ist hervorragend und gestaltet die Spielidee noch realistischer.
Perfekt, um seiner kriminellen Energie mal freien Lauf zu gewähren!

Plus

  • Tolles Spielmaterial
  • Wiederspielbar

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kaffee

Jag Panzer – „Shadow Thief“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Moses.

1-X

ca. 60-90 Minuten

ab 12 Jahren

Lecker Lava

Ein Lava-heißes Kinderspiel!
Achtung! Der Vulkan bricht aus! Wo wir Menschen zu flüchten beginnen, freuen sich die kleinen Feuerdrachen!
Für diese gibt es nämlich nichts leckereres zu futtern als frische Lava. Schnell sucht sich jeder den besten Platz, um möglichst frische Lava zu bekommen. Denn wer will schon kalte Lavabrocken essen?

Zu Beginn des Spiel, sucht sich jeder Mitspielende einen der fünf süßen Drachen aus, den es anschließend zu füttern gilt.
Wer an der Reihe ist, platziert seinen Drachen am vielversprechendsten Lavastrom. Reihum folgen die Mitspielenden. Dann wird gewürfelt, wie viele Lava-Chips aus dem Beutel genommen und beliebig in die noch freien Lavaströme geschoben werden. Dadurch fallen an anderen Stellen Lavabrocken unterschiedlicher Qualität heraus (gelb ist frisch und am besten, grau ist alt und schlecht) – im besten Fall direkt ins Maul des eigenen Drachen! Lecker!
Danach werden alle Drachen wieder zurückgenommen und es geht nach gleichem Prinzip weiter, bis am Ende nicht mehr genug Chips im Beutel sind. Wer dann in der Summe die leckersten Lava-Chips gefuttert hat, gewinnt das Spiel.

Wie bei den drei Magiern üblich, ist das Spiel rund um ein tolles Grundelement aufgebaut. In diesem Fall ist das der Vulkan mit seinen acht unberechenbaren Lavaströmen.

Die Spannung und der Spaß am Tisch ist groß, wenn der eigene Drache zwar einen tollen Platz ergattert hat, am Ende aber doch leer ausgeht, weil die Chips einfach an anderen Stellen herauspurzeln – oder gar in anderen Drachenmäulern landen.

Plus

  • Kreatives Spielprinzip
  • Überraschender Mechanismus

Minus

  • Manchmal etwas „hakelig“

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Drachenfrucht-Smoothie

Dragonforce – „Inhuman Rampage“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele / Drei Magier

2-4

ca. 20 Minuten

ab 5 Jahren

Irrgarten der Magier

Ein Spiel für jüngere Kids – in klassischer Drei-Magier-Tradition!
Wer die Spiele von Drei Magier kennt, der weiß, dass man hier stets kindergerechte Spieleunterhaltung und innovative Mechanismen erwarten kann.

So ist auch bei „Irrgarten der Magier“ Spieleschachtel und -aufbau der Star. Die gut bekannten Drei-Magier-Artworks verzieren diesmal ein Labyrinth mit einem hoch darüber thronenden Nachthimmel...

Zauberlehrling Linus muss für seine anstehende Prüfung in diesem Irrgarten 13 magische Dinge finden. Doch wie? Es ist ja schließlich stockfinster.
Um den richtigen Weg zu erkennen, lässt Linus einen hellen Stern über sich leuchten. Damit sollte es doch ein Leichtes sein, oder?

Gespielt wird gemeinsam – immer zu zweit miteinander. Ein Kind bewegt Linus durch das Labyrinth, das zweite bewegt den Stern, der magisch über dem Zauberlehrling schwebt. Doch Vorsicht: Die feine Verbindung darf auf der Suche nach den Gegenständen und Tieren nicht abbrechen! In welcher Reihenfolge diese eingesammelt werden müssen, wird durch eine zuvor gezogene Karte festgelegt. Ein mit stimmungsvoller Geräuschkulisse ausgestatteter Timer legt fest, wie viel Zeit die Mitspielenden dafür haben. Gelingt es diesen, alle 13 davon einzusammeln, bevor alle Karten aufgedeckt sind, hat Linus seine Prüfung bestanden und die Mitspielenden gewinnen das Spiel!

Man könnte den „Irrgarten der Magier“ als typisches Drei-Magier-Spiel kategorisieren. Der Spielaufbau ist ein Hingucker, der Spielablauf einfach und schnell erklärt. Für ältere Kinder wird das Spiel selbst bei höchstem Schwierigkeitsgrad auf Dauer zu einfach sein, doch Kids im Alter von ca. 4 bis 8 dürften hier viel Freude haben!

Plus

  • Schwierigkeitsgrad anpassbar
  • Toller Spielaufbau

Minus

  • Für ältere SpielerInnen zu einfach

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Bunte Säfte

Soundtrack zu „Labyrinth“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7.5 von 10.

Bewertung: 5.5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Drei Magier / Schmidt Spiele

2-4

15-20 Minuten

ab 6

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