20000 Meilen unter dem Meer – Paraplex, Zell am Main

Wir sind an Bord der sagenumwobenen Nautilus - auf Mission vom nicht weniger sagenumwobenen Captain Nemo höchstpersönlich.
Tief unter dem Meer drohr uns jedoch die Luft knapp zu werden - wir dürfen also nicht allzu viel Zeit verlieren!

Dank der gut gemachten Kulissen fühlt man sich schnell in die Situation an Bord des legendären U-Boots versetzt. Einige coole und überraschende Effekte sowie die sinnig und passend integrierten Rätsel verstärken den Eindruck noch. Multimedial, abwechslungsreich und logisch hangelt man sich durch die Story und taucht sprichwörtlich immer tiefer 20000 Meilen unter das Meer. Einzig im letzten Drittel verliert der Raum etwas an Immersion - hier hätte man auf räumlicher Ebene deutlich mehr herausholen können.

Mit etwas Erfahrung sollten die Rätsel auch keine große Schwierigkeit darstellen, weshalb die angegebene Zeit von 75 Minuten wirklich sehr hoch angesetzt ist. Wir haben zu dritt auf Anhieb den Raumrekord geknackt und waren nach 35:52 Minuten schon fertig - überraschend für alle beteiligten und fast etwas enttäuschend, denn wir hätten gern noch etwas weiter gerätselt...

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Ort

MitspielerInnen: Escape Maniac


Es wird mal wieder Zeit für eines unserer beliebten MitspielerInnen-Interviews! Wir fühlen uns sehr geehrt, dass niemand Geringeres als die Escape-Room-Koryphäe Sebastian sich die Zeit genommen hat, unsere Fragen zu beantworten!


Zuerstmal: Ich bin „Tim“ Michael vom Bretthart.blog aus Klingenberg. Wer bist du und woher kommst du?

Ich bin Sebastian, Gründer von Escape-Maniac.com und Co-Host des Escape Maniac Podcasts. Gemeinsam mit meiner Frau Maria und unserem Freund Malte berichten wir seit mehr als 10 Jahren über Escape Rooms, Rätselspiele und immersive Erlebnisse. Zuhause bin ich in Berlin.

Während wir unsere Escape-Room-Liste erst ganz langsam aufbauen, ist deine Homepage "Escape-Maniac.com" DIE Anlaufstelle für Escape Room-Fans. Wie ist deine Leidenschaft dafür entstanden?

Unser erstes Escape-Room-Erlebnis hatten wir 2014 bei The Room in Berlin. Gespielt haben wir “Beast of Berlin”. Ehrlich gesagt wusste ich vorher gar nicht so genau, was mich erwartet. Ich hatte mit ein paar Rätseln in einem abgeschlossenen Raum gerechnet.

Dann kam alles anders. Plötzlich öffnete sich eine verborgene Tür und standen auf einmal in einem völlig neuen Raum. Diese typischen “Das gibt’s doch nicht!”-Momente, die jeder Escape-Room-Spieler von seinem ersten Erlebnis kennt, haben mich sofort verzaubert. Auf einmal war ich Teil einer Geschichte und nicht mehr nur Zuschauer. Diese Mischung aus Rätseln, Teamwork und dem Gefühl, für eine Stunde komplett in eine andere Welt einzutauchen, hat mich sofort gepackt.

Von da an wollten wir immer mehr Räume spielen und erleben, wie unterschiedlich dieses Hobby sein kann. Daraus wurde erst eine Leidenschaft, dann ein Blog und schließlich mit Escape-Maniac.com und unserem Podcast ein großer Teil meiner Freizeit. Auch heute, nach mehreren hundert gespielten Räumen, freue ich mich immer noch über diese kleinen magischen Momente, wenn sich ein Bücherregal dreht, ein geheimer Durchgang erscheint oder ein Raum etwas schafft, womit man einfach nicht gerechnet hat.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen! So ging es mir auch. Welches Räume sollte man in Deutschland definitiv gesehen/gespielt haben?

Da gibt es mittlerweile einige. Wenn ich eine kleine Auswahl treffen müsste, wären das “Die Legende des herzlosen Piraten” und “Metropolis 2099” von Dream Labs in Bad Steben, “Der Spielzeugmacher” von BigBreak oder die Ernie Hudson Räume von Skurrilum in Hamburg, “Der König der Träume” von Miraculum in Berlin sowie “Brandon Darkmoor” von The Room Berlin. Wer es besonders gruselig mag der sollte natürlich auch bei Horror Stories Wuppertal vorbei schauen und sich in den „Dark Forest“ begeben. Alle stehen für unterschiedliche Stärken, zeigen aber sehr gut, wie kreativ und hochwertig die deutsche Szene inzwischen geworden ist.

"Der Spielzeugmacher" hat uns ebenfalls völlig abgeholt! Welcher Raum hat dich am meisten geprägt/beeindruckt?

Das sind tatsächlich zwei verschiedene Antworten. Richtig weggelassen hatte mich wahrscheinlich “The Dome” von Mama Bazooka in den Niederlanden. Das war mein erster 10/10-Raum und der Moment, in dem ich gemerkt habe, welches Potenzial dieses Hobby eigentlich hat.

Wenn ich heute einen Raum nennen müsste, der mich am meisten beeindruckt hat, wäre es aber “Die Legende des herzlosen Piraten” von Dream Labs in Bad Steben. Der Raum verbindet eine unterhaltsame Geschichte mit fantastischer Kulisse, tollen Charakteren und einer Atmosphäre, die mich komplett abgeholt hat. Das war einer dieser seltenen Momente, in denen man vergisst, dass man eigentlich in einem Escape Room steht.

Was ist dir in einem Escape Room wichtiger: Atmosphäre & Immersion oder Raum- und Rätselqualität?

Atmosphäre und Immersion. Gute Rätsel sind wichtig, aber sie sollten die Geschichte unterstützen. Ich erinnere mich Jahre später selten an einzelne Rätsel. Ich erinnere mich an Momente, Emotionen, Charaktere und Szenen. Wenn ein Raum das schafft, hat er bei mir schon sehr viel richtig gemacht.

Womit kann dich ein Raum auf die Palme treiben?

Wenn Rätsel völlig losgelöst vom Thema wirken oder man einfach nur von Schloss zu Schloss geschickt wird. Noch schlimmer wird es, wenn die Geschichte behauptet, man sei ein Archäologe, Detektiv oder Pirat, man sich aber die ganze Zeit wie ein Teilnehmer eines Rätselhefts fühlt.

Das kann ich nachvollziehen. Davon gibt es leider auch einige. In welchen Raum würdest du deinen Erzfeind schicken?

Ganz ehrlich? Das ist schwieriger als gedacht. Selbst wenn ich mir einen besonders fiesen Raum aussuchen würde, hätte mein Erzfeind wahrscheinlich trotzdem jede Menge Spaß. Dafür sind gute Escape Rooms einfach zu unterhaltsam. Ich gönne jedem ein tolles Spielerlebnis, sogar meinem Erzfeind.

Wenn du einen Raum nach deinen eigenen Wünschen gestalten dürftest - wie würde dieser aussehen?

Ich würde ein klassisches Abenteuer im Stil von Indiana Jones und Die Goonies bauen. Keine Weltrettung, sondern eine Schatzsuche mit einer kleinen Gruppe von Freunden. Der Weg führt durch einen vergessenen Tempel, alte Katakomben und unterirdische Höhlen. Man trifft einzigartige Charaktere, klettert, entdeckt geheime Durchgänge, setzt uralte Mechanismen in Bewegung und hat immer das Gefühl, wirklich Neuland zu betreten.

Die Rätsel würden sich aus der Umgebung ergeben und niemals wie aufgesetzte Denkaufgaben wirken. Im Mittelpunkt stünden das gemeinsame Entdecken und das Gefühl, Teil eines großen Abenteuers zu sein. Und natürlich dürfte am Ende ein Moment nicht fehlen, bei dem sich plötzlich eine riesige verborgene Schatzkammer öffnet und man einfach nur staunend dasteht. Genau dieses kindliche Gefühl von Entdecken und Abenteuer ist für mich das, was Escape Rooms am besten können.

Du spielst auch gerne Escape-Games Brettspiele - Welche kannst du unseren Lesern empfehlen?

Bei den klassischen Reihen gehören die Unlock!-Spiele für mich weiterhin zur Spitze, weil sie immer wieder mit kreativen Mechaniken überraschen. Wer es etwas kniffliger mag, ist bei den Exit-Spielen von Kosmos bestens aufgehoben. Für Familien finde ich die Unlock! Kids-Reihe besonders gelungen.

Mein persönlicher Geheimtipp ist aber “The Light in the Mist”. Das Spiel erzählt seine Geschichte über ein wunderschön gestaltetes Tarot-Deck und verbindet außergewöhnlich kreative Rätsel mit einer emotionalen, erwachsenen Handlung. Es fühlt sich eher wie eine interaktive Geschichte als ein klassisches Escape-Spiel an. Voraussetzung ist allerdings, dass man mit englischen Begriffen keine Berührungsängste hat, da die Rätsellösungen trotz deutscher Ausgabe auf Englisch sind.

Wir sind begeisterte Metal-Fans, die auch das regionale Webzine www.Metal-Aschaffenburg.de betreiben. Welche Musik begeistert dich?

Mein Musikgeschmack ist tatsächlich etwas ambivalent. Auf der einen Seite höre ich unglaublich gerne Film- und Musical-Soundtracks. Hans Zimmer und John Williams gehören zu meinen Dauerbegleitern, weil ihre Musik genau wie ein guter Escape Room Geschichten erzählt und Emotionen transportiert.

Auf der anderen Seite darf es aber auch deutlich gitarrenlastiger werden. Rockbands wie Snow Patrol oder auch Linkin Park laufen bei mir immer wieder. Aber auch schnulzigen Musical-Melodien bin ich nicht abgeneigt.

Meine einzige kurze Metal-Phase liegt schon eine ganze Weile zurück. Anfang der 2000er habe ich als Jugendlicher Blind Guardian für mich entdeckt und die Alben “Imaginations from the Other Side” sowie später “A Night at the Opera” mit dem epischen “And Then There Was Silence” rauf und runter gehört. Das war zwar eher ein kurzer Abstecher in die Metal-Welt, aber diese Songs sind mir bis heute im Gedächtnis geblieben.

Vielen Dank für deine Zeit! Wir sehen uns ganz bestimmt mal irgendwo!

Magic Boom – Team X Köln

Im Büro des Professors der Magischen Schule ist ein dunkelmagisches Artefakt aufgetaucht. Und obwohl wir noch nicht einmal den Abschluss zum dritten magischen Grad abgeschlossen haben, wird hierfür unsere Hilfe benötigt. Ob das gut geht?

Das magische Abenteuer beginnt schon an der Eingangstüre zur Agentur für Zeitreisen, Quantenmagie und Abenteuer. Es wird unmittelbar klar, dass die Story hier nicht zum schmückenden Beiwerk verkommt, sondern elementarer Bestandteil des "Magic Booms" wird.

Die liebevolle Detailverliebtheit, die in den gesamten Räumlichkeiten steckt, lässt uns sofort in die Geschichte eintauchen und mich schon nach wenigen Minuten verblüfft da stehen.
Überraschungsmomente gibt es im Laufe der 60 Minuten noch einige - viele davon hängen mit einer magischen Kreatur zusammen, der - ohne zuviel zu verraten - eine "Schlüsselrolle" im "Magic Boom" zukommt. Was für ein Spaß! Haben wir in dieser Form auch noch nicht erlebt!

Die Rätsel sind kreativ, abwechslungsreich, multimedial und mit einem klar erkennbaren roten Faden verbunden. Wenn wir hängen geblieben sind, war das zumeist unser eigenes Verschulden.
Im Raum herrscht eine tolle Lichtstimmung, es gibt feine Effekte und sehr schöne Requisiten.
Dazu vergeht die Zeit wie im Fluge. Zauberhaft - und nachvollziehbar, dass der Raum 2025 für den Escape-Room-"Oscar" TERPECA nominiert wurde.

Es ist jedesmal wieder schwierig, einen Escape-Raum zu bewerten. Was ist wichtiger: Die Raumqualität? Die Kulissen? Die Rätsel? Die Atmosphäre? Jeder hat hier andere Präferenzen und Vorlieben.
Das Thema "Magie" ist nicht unbedingt unser Lieblingsthema - aber "Magic Boom" hat uns wirklich überrascht, amüsiert und abgeholt (O-Ton Tanja: "Der beste magische Raum, den wir bisher gespielt haben!").
Das Team X hat begrenzte räumliche Möglichkeiten (klimatisiert!), aber so viel herausgeholt, dass man dabei nichts vermisst und liefert damit den besten Raum, den wir bisher in Köln gespielt haben!

Ebenfalls eine Mention wert: Der wahnsinnig nette Kontakt mit Marion im Vorfeld sowie André vor Ort!


Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

The Rabbit Hole – Indizio Köln

Bei einem Spaziergang sind wir aus Versehen durch einen Kaninchenbau gerutscht und im Wunderland gelandet. Das mißfällt der gnadenlosen Herzkönigin, die uns unmittelbar verfolgt. Unterschlupf gewährt uns der verrückte Hutmacher. Er kennt einen Weg zurück in die Realität, wenn wir vier Zutaten aus dem Wunderland sammeln...

Das Thema ist fantastisch und bietet alles, was man storytechnisch für einen Escape-Room benötigt.
Leider kann "The Rabbit Hole" das Potenzial nur ansatzweise ausschöpfen. Dies beginnt mit der eher nüchternen Einleitung und endet an einem sehr lückenhaften und teils schwer erkennbaren roten Faden, der uns immer wieder ins Stocken gebracht hat. Das bemühen um kreative Rätsel ist erkennbar, dennoch sind Schlüssel und Zahlenschlösser in der gefühlten Überzahl.

Größtes Manko von "The Rabbit Hole" ist jedoch die Raumqualität: Überall sind Kabel, Kabelkanäle, Heizungen, Rohre oder Elektronik zu sehen, die das Eintauchen in die magische Welt des Wunderlands unmöglich machen. Die Requisiten sind sehr abgenutzt, schlecht gepflegt, lieblos verbaut (Wiese) und teilweise sogar defekt oder kaum zu erkennen (Uhren).

Gemessen am hochwertigen Auftritt der Website und den beeindruckenden Räumlichkeiten des Eingangsbereichs waren die Erwartungen zu Beginn deutlich höher, als das finale Gesamterlebnis.

Schade, denn hier sind viele Möglichkeiten liegen gelassen worden, die das tolle Thema möglich macht. Vielleicht haben wir Pech gehabt und die anderen Räume liefern besser ab? Möglicherweise finden wir es noch heraus...

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 3 von 10.

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 3 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Das Rätsel der Illuminati – Team Breakout Hamburg

Wer die Räume der Code Agency aus Düsseldorf kennt, weiß, dass man dort absolute High-End-Erlebnisse erwarten kann. Bei Team Break Out Hamburg handelt es sich um den in der Hansestadt ansässigen "Bruder" der Code Agency, der dort u.A. mit "Casa Moretta", Poltergeist" oder "Der Bunker" einige Doppelgänger der Räume aus der Stadt am Rhein aufbieten kann.

Entsprechend hoch waren unsere Erwartungen an " Das Rätsel der Illuminati".

Auf den Ersten Blick macht der Escape Room, um den plötzlichen Tod des Papstes auch alles richtig. Thema, Stimmung, Raumqualität - alles auf hohem Niveau. Und dennoch konnte uns das Gesamterlebnis nicht ganz abholen. Trotz einiger spannender Momente und netter Effekte war es vor allem die Qualität der Rätsel, die hinter dem Rest des Erlebnisses zurückblieb. Nicht schwer, aber mühsam, nicht schlecht aber unspektakulär, immersiv aber konstruiert - so richtiger Spielfluss kam einfach nicht auf. Spaßig aber dennoch etwas enttäuschend - gemessen an den hohen Erwartungen, die wir aufgrund der Vorerfahrungen hatten.

Für uns steht aber trotzdem fest: Wir kommen wieder: Dann für "Cabin In The Woods" und "Insomnia".

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Der Spielzeugmacher – Big Break Hamburg

Als begeisterte Rätsel- und Spieleliebhaber erhalten wir eine Audienz beim Besitzer eines berühmten Spielzeugladens in Hamburg. Dort angekommen, stellen wir leider fest, dass der Besitzer kurz zuvor verstorben und das Geschäft verschlossen ist. Doch plötzlich springt die Türe auf. Wir treten ein und sind unmittelbar gefangen in den mysteriösen Räumen des Spielzeugmachers...

Was sollen wir sagen? "Der Spielzeugmacher" ist ein absolutes Musterbeispiel für einen Escape-Room der Superlative! Das Thema ist genial, die Story ist bis zum Ende konsequent umgesetzt. Sämtliche der überaus kreativen Rätsel sind zu 100% ins Thema eingebettet und mit einem klar erkennbaren roten Faden zu einem unglaublich flüssigen Spielerlebnis verwoben. Spektakuläre Überraschungen und Effekte sorgen bis zum Schluss zu reihenweise Wow-Momenten ohne jede Frustration. "Der Spielzeugmacher" ist schlichtweg einer der besten Räume, die wir bis zu diesem Zeitpunkt gespielt haben!

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Die geheime Kapelle unter dem Hamburger Michel – Escape Diem Hamburg

In den Katakomben des Hamburger Michels wurde eine vergessene Kapelle entdeckt. Als Journalisten des Morgenblatts wittern wir natürlich eine große Story und haben das Glück (?) als Erste in die Tiefen der Gewölbe hinabsteigen zu dürfen. Doch wir haben dafür nur 60 Minuten Zeit. Und unsere Entdeckung stellt sich schnell als das heraus, was wir nicht erwartet haben...

Schon der erste Moment, in dem wir die alte Kapelle betreten, ist an Stimmung und Atmosphäre kaum zu überbieten. Bedrückend uns unheilvoll schimmern die Kerzen im Dunkel der sakralen Gewölbe. Schnell wird klar, dass hier auch andere Mächte als die des Himmels zu Werke sind...

In der ersten Hälfte des Escape-Rooms zieht uns vor allem die Atmosphäre in ihren Bann. Es ist düster, manchmal fast etwas zu düster, um die passend verwobenen Rätsel zu lösen. Dadurch hat uns der ein oder andere "Hänger" etwas aus dem Spielfluss gerissen. Die zweite Hälfte wartet mit einigen tollen Überraschungen auf, hat uns allerdings an einigen Stellen gebremst, als wir den Roten Faden verloren und mehrmals nach den als nächstes anstehenden Rätseln gesucht haben. Mit ein paar Tipps der netten Spielleitung haben wir den Anschluss zwar wieder gefunden, konnten aber nicht ganz so in der Storyline versinken, wie zuvor im Büro des Hamburger Hafenkapitäns.

Dennoch ist auch hier der Hamburg-Bezug ein Alleinstellungsmerkmal und die Dichte der Immersion (vor allem zu Beginn) den Besuch wert!

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Das Büro des Hamburger Hafenkapitäns – Escape Diem Hamburg

Als chronisch erfolgloses Polizei-Team stehen wir auf der Abschussliste und bekommen eine letzte Chance unseren Job zu retten: Wir sollen das Verschwinden des Hamburger Hafenkapitäns lüften. Unser Chef hat uns eine Stunde Zeit gegeben und würde sich aus vielen Gründen darüber freuen, wenn wir erfolglos bleiben... Können wir ihm beweisen, dass wir doch nicht so schlecht sind und den Hafenkapitän finden?

Unsere Spurensuche beginnt im Büro des Hamburger Hafenkapitäns und lässt uns schnell in die Geschichte eintauchen. Die (moderat schwierigen) Rätsel sind stimmig in die Storyline verwoben und setzen neben schöner Abwechslung auch auf tolle Licht- und überraschende Spezialeffekte mit dem ein oder anderen Wow-Moment. 

Der Spielablauf ist flüssig und mach in den sehr hochwertigen Kulissen sehr viel Spaß! Zudem ist der Hamburg-Bezug Klasse und macht den Raum einzigartig in der Hansestadt. Ein tolles Spielerlebnis!

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verborgen im Museum

Escape-Game in handlichem Reiseformat
Hinweise in den Briefen einer Bekannten deuten darauf hin, dass sich in einem Museum ein längst verloren geglaubter Schatz verbirgt. Die Ausstellungsstücke im Museum sollen auf den Ort hinweisen. Können die Mitspielenden die Rätsel lösen und den Schatz finden, bevor er in die falschen Hände gerät"Verborgen im Museum" ist ein kompaktes, kartenbasiertes Escape-Spiel aus dem Moses-Verlag, in dessen Reihe bereits „Mysterium im Kloster“, „Das Geheimnis von San Marco“, „Der rätselhafte Zauberwald“, „Seefahrt ins Ungewisse“ und „Die verlassene Bibliothek“ erschienen sind.

Der Ausflug ins Museum ist unser erster Kontakt mit der Reihe und hinterlässt einen ganz guten Eindruck!
Das Knobel-Abenteuer besticht durch seine clevere Mischung aus Rätselfreude und thematischer Einbettung, die durch die kleinen Briefe klasse vermittelt wird. Die Rätsel sind gut durchdacht und fordern heraus, ohne zu frustrieren (bis auf – in unserem Fall - eine Ausnahme).
Mit einem Preis von knapp 13 € bietet „Verborgen im Museum“ ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis für einen spannenden Rätselspaß. Dank wenig Platzbedarf ist es auch perfekt für unterwegs geeignet!

Plus

  • Tolle Idee mit dem Transparentpapier

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kaffee

ELP – „Pictures Of An Exhibition“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Moses Verlag

1-X

75 Minuten

ab 10

Flucht aus der Finsternis

Könnt ihr dem Fluch entkommen? Ein Grusel-Escape-Spiel
Als ErmittlerInnen werden wir in ein abgelegenes Dorf gerufen. Dort verschwinden immer wieder Menschen. Ob dies etwas mit dem unheimlichen Schloss zu tun hat? 

„Flucht aus der Finsternis“ ist ein Escape-Spiel mit düsterem Grusel-Setting, das vom ersten Moment an eine spannende, mitreißende Storyline (mit kurzen, knappen Texten) entwickelt und in 2x90 Minuten eine grandiose Mischung aus Rätseln und Abenteuer-/Entdeckungsspiel ausbreitet.
Die Rätsel sind extrem abwechslungsreich, perfekt in die Story eingebettet und vom Schwierigkeitsgrad perfekt ausbalanciert!
Das Spielmaterial ist, wie bei den Moses-Escape-Spielen üblich, sehr gut und bietet nicht nur einige echte Überraschungen, sondern auch unerwartete Einsatzzwecke.
Mit den passenden Vorlagen lässt sich das Spiel auch ohne Beschädigungen spielen – was beim tollen Spielerlebnis sonst auch echt schade wäre.

Denn „Flucht aus der Finsternis“ ist vermutlich das stimmigste und beste Escape-Spiel, das ich bis jetzt auf dem Tisch hatte!
Eine echte Empfehlung für Escape-Fans!

Plus

  • Tolles Spielmaterial
  • Starkes Storytelling
  • Immersive Story

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Blut (orangensaft)

The Vision Bleak – „Capathia“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Moses Verlag

1-X

2×90 Minuten

ab 12

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