Magic Boom – Team X Köln

Im Büro des Professors der Magischen Schule ist ein dunkelmagisches Artefakt aufgetaucht. Und obwohl wir noch nicht einmal den Abschluss zum dritten magischen Grad abgeschlossen haben, wird hierfür unsere Hilfe benötigt. Ob das gut geht?

Das magische Abenteuer beginnt schon an der Eingangstüre zur Agentur für Zeitreisen, Quantenmagie und Abenteuer. Es wird unmittelbar klar, dass die Story hier nicht zum schmückenden Beiwerk verkommt, sondern elementarer Bestandteil des "Magic Booms" wird.

Die liebevolle Detailverliebtheit, die in den gesamten Räumlichkeiten steckt, lässt uns sofort in die Geschichte eintauchen und mich schon nach wenigen Minuten verblüfft da stehen.
Überraschungsmomente gibt es im Laufe der 60 Minuten noch einige - viele davon hängen mit einer magischen Kreatur zusammen, der - ohne zuviel zu verraten - eine "Schlüsselrolle" im "Magic Boom" zukommt. Was für ein Spaß! Haben wir in dieser Form auch noch nicht erlebt!

Die Rätsel sind kreativ, abwechslungsreich, multimedial und mit einem klar erkennbaren roten Faden verbunden. Wenn wir hängen geblieben sind, war das zumeist unser eigenes Verschulden.
Im Raum herrscht eine tolle Lichtstimmung, es gibt feine Effekte und sehr schöne Requisiten.
Dazu vergeht die Zeit wie im Fluge. Zauberhaft - und nachvollziehbar, dass der Raum 2025 für den Escape-Room-"Oscar" TERPECA nominiert wurde.

Es ist jedesmal wieder schwierig, einen Escape-Raum zu bewerten. Was ist wichtiger: Die Raumqualität? Die Kulissen? Die Rätsel? Die Atmosphäre? Jeder hat hier andere Präferenzen und Vorlieben.
Das Thema "Magie" ist nicht unbedingt unser Lieblingsthema - aber "Magic Boom" hat uns wirklich überrascht, amüsiert und abgeholt (O-Ton Tanja: "Der beste magische Raum, den wir bisher gespielt haben!").
Das Team X hat begrenzte räumliche Möglichkeiten (klimatisiert!), aber so viel herausgeholt, dass man dabei nichts vermisst und liefert damit den besten Raum, den wir bisher in Köln gespielt haben!

Ebenfalls eine Mention wert: Der wahnsinnig nette Kontakt mit Marion im Vorfeld sowie André vor Ort!


Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

The Rabbit Hole – Indizio Köln

Bei einem Spaziergang sind wir aus Versehen durch einen Kaninchenbau gerutscht und im Wunderland gelandet. Das mißfällt der gnadenlosen Herzkönigin, die uns unmittelbar verfolgt. Unterschlupf gewährt uns der verrückte Hutmacher. Er kennt einen Weg zurück in die Realität, wenn wir vier Zutaten aus dem Wunderland sammeln...

Das Thema ist fantastisch und bietet alles, was man storytechnisch für einen Escape-Room benötigt.
Leider kann "The Rabbit Hole" das Potenzial nur ansatzweise ausschöpfen. Dies beginnt mit der eher nüchternen Einleitung und endet an einem sehr lückenhaften und teils schwer erkennbaren roten Faden, der uns immer wieder ins Stocken gebracht hat. Das bemühen um kreative Rätsel ist erkennbar, dennoch sind Schlüssel und Zahlenschlösser in der gefühlten Überzahl.

Größtes Manko von "The Rabbit Hole" ist jedoch die Raumqualität: Überall sind Kabel, Kabelkanäle, Heizungen, Rohre oder Elektronik zu sehen, die das Eintauchen in die magische Welt des Wunderlands unmöglich machen. Die Requisiten sind sehr abgenutzt, schlecht gepflegt, lieblos verbaut (Wiese) und teilweise sogar defekt oder kaum zu erkennen (Uhren).

Gemessen am hochwertigen Auftritt der Website und den beeindruckenden Räumlichkeiten des Eingangsbereichs waren die Erwartungen zu Beginn deutlich höher, als das finale Gesamterlebnis.

Schade, denn hier sind viele Möglichkeiten liegen gelassen worden, die das tolle Thema möglich macht. Vielleicht haben wir Pech gehabt und die anderen Räume liefern besser ab? Möglicherweise finden wir es noch heraus...

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 3 von 10.

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 3 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Das Rätsel der Illuminati – Team Breakout Hamburg

Wer die Räume der Code Agency aus Düsseldorf kennt, weiß, dass man dort absolute High-End-Erlebnisse erwarten kann. Bei Team Break Out Hamburg handelt es sich um den in der Hansestadt ansässigen "Bruder" der Code Agency, der dort u.A. mit "Casa Moretta", Poltergeist" oder "Der Bunker" einige Doppelgänger der Räume aus der Stadt am Rhein aufbieten kann.

Entsprechend hoch waren unsere Erwartungen an " Das Rätsel der Illuminati".

Auf den Ersten Blick macht der Escape Room, um den plötzlichen Tod des Papstes auch alles richtig. Thema, Stimmung, Raumqualität - alles auf hohem Niveau. Und dennoch konnte uns das Gesamterlebnis nicht ganz abholen. Trotz einiger spannender Momente und netter Effekte war es vor allem die Qualität der Rätsel, die hinter dem Rest des Erlebnisses zurückblieb. Nicht schwer, aber mühsam, nicht schlecht aber unspektakulär, immersiv aber konstruiert - so richtiger Spielfluss kam einfach nicht auf. Spaßig aber dennoch etwas enttäuschend - gemessen an den hohen Erwartungen, die wir aufgrund der Vorerfahrungen hatten.

Für uns steht aber trotzdem fest: Wir kommen wieder: Dann für "Cabin In The Woods" und "Insomnia".

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Der Spielzeugmacher – Big Break Hamburg

Als begeisterte Rätsel- und Spieleliebhaber erhalten wir eine Audienz beim Besitzer eines berühmten Spielzeugladens in Hamburg. Dort angekommen, stellen wir leider fest, dass der Besitzer kurz zuvor verstorben und das Geschäft verschlossen ist. Doch plötzlich springt die Türe auf. Wir treten ein und sind unmittelbar gefangen in den mysteriösen Räumen des Spielzeugmachers...

Was sollen wir sagen? "Der Spielzeugmacher" ist ein absolutes Musterbeispiel für einen Escape-Room der Superlative! Das Thema ist genial, die Story ist bis zum Ende konsequent umgesetzt. Sämtliche der überaus kreativen Rätsel sind zu 100% ins Thema eingebettet und mit einem klar erkennbaren roten Faden zu einem unglaublich flüssigen Spielerlebnis verwoben. Spektakuläre Überraschungen und Effekte sorgen bis zum Schluss zu reihenweise Wow-Momenten ohne jede Frustration. "Der Spielzeugmacher" ist schlichtweg einer der besten Räume, die wir bis zu diesem Zeitpunkt gespielt haben!

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Die geheime Kapelle unter dem Hamburger Michel – Escape Diem Hamburg

In den Katakomben des Hamburger Michels wurde eine vergessene Kapelle entdeckt. Als Journalisten des Morgenblatts wittern wir natürlich eine große Story und haben das Glück (?) als Erste in die Tiefen der Gewölbe hinabsteigen zu dürfen. Doch wir haben dafür nur 60 Minuten Zeit. Und unsere Entdeckung stellt sich schnell als das heraus, was wir nicht erwartet haben...

Schon der erste Moment, in dem wir die alte Kapelle betreten, ist an Stimmung und Atmosphäre kaum zu überbieten. Bedrückend uns unheilvoll schimmern die Kerzen im Dunkel der sakralen Gewölbe. Schnell wird klar, dass hier auch andere Mächte als die des Himmels zu Werke sind...

In der ersten Hälfte des Escape-Rooms zieht uns vor allem die Atmosphäre in ihren Bann. Es ist düster, manchmal fast etwas zu düster, um die passend verwobenen Rätsel zu lösen. Dadurch hat uns der ein oder andere "Hänger" etwas aus dem Spielfluss gerissen. Die zweite Hälfte wartet mit einigen tollen Überraschungen auf, hat uns allerdings an einigen Stellen gebremst, als wir den Roten Faden verloren und mehrmals nach den als nächstes anstehenden Rätseln gesucht haben. Mit ein paar Tipps der netten Spielleitung haben wir den Anschluss zwar wieder gefunden, konnten aber nicht ganz so in der Storyline versinken, wie zuvor im Büro des Hamburger Hafenkapitäns.

Dennoch ist auch hier der Hamburg-Bezug ein Alleinstellungsmerkmal und die Dichte der Immersion (vor allem zu Beginn) den Besuch wert!

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Das Büro des Hamburger Hafenkapitäns – Escape Diem Hamburg

Als chronisch erfolgloses Polizei-Team stehen wir auf der Abschussliste und bekommen eine letzte Chance unseren Job zu retten: Wir sollen das Verschwinden des Hamburger Hafenkapitäns lüften. Unser Chef hat uns eine Stunde Zeit gegeben und würde sich aus vielen Gründen darüber freuen, wenn wir erfolglos bleiben... Können wir ihm beweisen, dass wir doch nicht so schlecht sind und den Hafenkapitän finden?

Unsere Spurensuche beginnt im Büro des Hamburger Hafenkapitäns und lässt uns schnell in die Geschichte eintauchen. Die (moderat schwierigen) Rätsel sind stimmig in die Storyline verwoben und setzen neben schöner Abwechslung auch auf tolle Licht- und überraschende Spezialeffekte mit dem ein oder anderen Wow-Moment. 

Der Spielablauf ist flüssig und mach in den sehr hochwertigen Kulissen sehr viel Spaß! Zudem ist der Hamburg-Bezug Klasse und macht den Raum einzigartig in der Hansestadt. Ein tolles Spielerlebnis!

Atmosphäre & Immersion

Story & Dramaturgie

Rätseldesign

Raumqualität

Technik & Effekte

Originalität

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verborgen im Museum

Escape-Game in handlichem Reiseformat
Hinweise in den Briefen einer Bekannten deuten darauf hin, dass sich in einem Museum ein längst verloren geglaubter Schatz verbirgt. Die Ausstellungsstücke im Museum sollen auf den Ort hinweisen. Können die Mitspielenden die Rätsel lösen und den Schatz finden, bevor er in die falschen Hände gerät"Verborgen im Museum" ist ein kompaktes, kartenbasiertes Escape-Spiel aus dem Moses-Verlag, in dessen Reihe bereits „Mysterium im Kloster“, „Das Geheimnis von San Marco“, „Der rätselhafte Zauberwald“, „Seefahrt ins Ungewisse“ und „Die verlassene Bibliothek“ erschienen sind.

Der Ausflug ins Museum ist unser erster Kontakt mit der Reihe und hinterlässt einen ganz guten Eindruck!
Das Knobel-Abenteuer besticht durch seine clevere Mischung aus Rätselfreude und thematischer Einbettung, die durch die kleinen Briefe klasse vermittelt wird. Die Rätsel sind gut durchdacht und fordern heraus, ohne zu frustrieren (bis auf – in unserem Fall - eine Ausnahme).
Mit einem Preis von knapp 13 € bietet „Verborgen im Museum“ ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis für einen spannenden Rätselspaß. Dank wenig Platzbedarf ist es auch perfekt für unterwegs geeignet!

Plus

  • Tolle Idee mit dem Transparentpapier

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kaffee

ELP – „Pictures Of An Exhibition“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Moses Verlag

1-X

75 Minuten

ab 10

Flucht aus der Finsternis

Könnt ihr dem Fluch entkommen? Ein Grusel-Escape-Spiel
Als ErmittlerInnen werden wir in ein abgelegenes Dorf gerufen. Dort verschwinden immer wieder Menschen. Ob dies etwas mit dem unheimlichen Schloss zu tun hat? 

„Flucht aus der Finsternis“ ist ein Escape-Spiel mit düsterem Grusel-Setting, das vom ersten Moment an eine spannende, mitreißende Storyline (mit kurzen, knappen Texten) entwickelt und in 2x90 Minuten eine grandiose Mischung aus Rätseln und Abenteuer-/Entdeckungsspiel ausbreitet.
Die Rätsel sind extrem abwechslungsreich, perfekt in die Story eingebettet und vom Schwierigkeitsgrad perfekt ausbalanciert!
Das Spielmaterial ist, wie bei den Moses-Escape-Spielen üblich, sehr gut und bietet nicht nur einige echte Überraschungen, sondern auch unerwartete Einsatzzwecke.
Mit den passenden Vorlagen lässt sich das Spiel auch ohne Beschädigungen spielen – was beim tollen Spielerlebnis sonst auch echt schade wäre.

Denn „Flucht aus der Finsternis“ ist vermutlich das stimmigste und beste Escape-Spiel, das ich bis jetzt auf dem Tisch hatte!
Eine echte Empfehlung für Escape-Fans!

Plus

  • Tolles Spielmaterial
  • Starkes Storytelling
  • Immersive Story

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Blut (orangensaft)

The Vision Bleak – „Capathia“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Moses Verlag

1-X

2×90 Minuten

ab 12

Escape Room – Das Spiel. Puzzle Abenteuer – Mission Mayday

Teil drei der Puzzle Abenteuer von „Escape Room – Das Spiel“
Im dritten Teil der tollen Reihe verschlägt es die Mitspielenden ins Weltall. Als Teil einer Space-Crew erhaltet ihr ein Signal von einem in Not geratenen Raumschiff. Und ihr seid die einzigen, die noch helfen können… Hoffentlich kommt die Hilfe nicht zu spät!


Schon die ersten beiden Teile „Escape Room – Das Spiel. Puzzle Abenteuer: Secret Of The Scientist“ und „Escape Room – Das Spiel. Puzzle Abenteuer: The Baron, The Witch & The Thief“ haben uns gut gefallen.
Mit dem dritten Teil konnten die Erfinder nochmals eine Schippe drauflegen!

Das Papier einiger Rätsel-Teile ist immer noch auf ziemlich dünnes Papier gedruckt und die Puzzleteile nicht optimal gestanzt – aber für den Preis von rund 19,- € ist das Escape-Puzzle konkurrenzlos stark!
Für uns hat „Mission Mayday“ die beste Rätsel-Schwierigkeitsbalance aller drei Teile, die variabelsten Puzzles (wie immer: trotz der vermeintlich geringen Teileanzahl echt anspruchsvoll!) und bietet sogar über das Ende hinaus weiteren Rätselspaß (lasst euch überraschen!).
Die Sci-Fi-Story ist als Thema natürlich Geschmackssache, ist aber stimmig erzählt und unaufdringlich. Die Knobeleien und Aufgaben stehen immer im Vordergrund und bieten sowohl für routinierte Escape-Fans als auch für für Neulinge tolle Ideen und Abwechslung.

Wer in die „Escape Room – Das Spiel. Puzzle Abenteuer“-Reihe einsteigen möchte: Das hier ist die neue Messlatte - und eine perfekte Balance aus Puzzle und Escape-Abenteuern.

Plus

  • Gut ausgewählte/ausgewogene Rätsel
  • Gute Kombination aus Puzzle und Rätsel
  • Zerstörungsfrei

Minus

  • Qualität des Spielmaterials nicht optimal (dafür aber preiswert)

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Space Juice

Star One – „Space Metal“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Noris Spiele

1-X

90-120 Minuten

ab 12

Flucht aus dem Starline-Express

Ein hochwertiges, EinsteigerInnen-freundliches Escape-Spiel mit abwechslungsreichen Rätseln..
Nach dem "Grand Hotel"  und „Das Geheimnis von Holborn Hall“  vollenden wir mit „Flucht aus dem Starline-Express“ dieses Escape-Trio aus dem Hause moses.

„Flucht aus dem Starline-Express“ ist dabei dem „Geheimnis von Holborn Hall“ qualitativ gleichzusetzen und reiht sich gemeinsam mit diesem hinter dem "Grand Hotel" ein – welches unser klarer Favorit der Reihe ist.

Wie gehabt, ist das Spielmaterial (teils doppelt für gleichzeitiges Rätseln!) in einer herausragenden Qualität und die mittelschweren Rätsel vielseitig, abwechslungsreich und für einsteigertauglich.
Was „Flucht aus dem Starline-Express“ – wie auch die anderen beiden Teile – am meisten auszeichnet, ist die toll eingeflochtene Story. Nachvollziehbar erzählt, spannend aufgebaut und hervorragend mit den Rätseln verwoben.

Warum sich dieser Teil ebenfalls hinter dem herausragenden "Grand Hotel" einreiht, liegt zum einen an kleinen Rätsel-Details, die sehr unklar gestaltet wurden (ACHTUNG SPOILER: Die Grafiken der Schlüssel sind alles andere als eindeutig) und dass die Rätsel zum Ende hin sehr Mathe-lastig werden, hat uns ebenfalls weniger gut gefallen. Denn eigentlich wollen wir keinen Taschenrechner für abendliche Unterhaltung auspacken (ACHTUNG SPOILER: Was im Falles des Uhren-Rätsels aber gar nicht anders geht).

In der Summe gehört „Flucht aus dem Starline-Express“ aber ganz klar zu den besseren Escape-Spielen und ist für Anfänger wie leicht erfahrene Escape-Fans durchaus eine Empfehlung.

Plus

  • Tolles Spielmaterial
  • Starkes Storytelling
  • Zerstörungsfrei

Minus

  • Mathe-Rätsel sind Geschmackssache.

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kaffee aus dem Bordrestaurant

Starlight Express

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Moses Verlag

1-X

100 Minuten

ab 12

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