Greif Zu!


Ein Reaktionsspiel für Kids ab 4 Jahren
Kurz vor Weihnachten noch ein schnelles, einfaches Kinderspiel zum mitbringen oder verschenken gesucht? Dann ist "Greif zu!" möglicherweise eine gute Idee!

In diesem süßen Kinderspiel werden 24 Plättchen mit verschiedenen Motiven auf dem Tisch verteilt. Wer an der Reihe ist würfelt alle vier Holzwürfel. Alle Motive, die dann auf den Würfeln zu sehen sind, müssen dann so schnell wie möglich gegriffen werden. Außer einer der Würfel zeigt das Feuer. Dann darf nichts berührt werden!

In "Greif zu!" sind ein gutes Auge und schnelle Reaktion gefragt. Eine Kombination, die in Kinderspielen immer gut funktioniert und ankommt. Das gute Spielmaterial (bedruckte Holzwürfel) und die kinderfreundliche, knappe Spieldauer haben sich eine Empfehlung für junge Spielefans bis zu ca. 8 Jahren verdient.

Plus

  • Schnell und einfach

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Multivitaminsaft

Kindermusik

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

5 bis 10 Minuten

ab 4

Ziggurat


Ein spannendes und abenteuerliches, kooperatives Legacy-Spiel für Kinder und Familien
Ein warmer Wind trägt den Duft von Sand und altem Stein. Vor uns erhebt sich der Ziggurat – eine gewaltige Stufenpyramide, die in der Abendsonne glüht. Sie ist seit Jahrhunderten verlassen – doch zuletzt sind dort flammende Lichter zu sehen. Etwas regt sich im Schatten der Ziggurat...

Die Mitspielenden schlüpfen ganz im Stil eines Pen & Paper-Abenteuers in die Rolle einer/-s mutigen Heldin/-en, um das Geheimnis der Ziggurat zu lüften.
In sechs Kapiteln wird nicht nur die Geschichte Stück für Stück fortgeführt, sondern auch das Regelwerk sowie die Fähigkeiten der tapferen AbenteurerInnen.
„Ziggurat“ ist also ein klassiches Legacy-Spiel – was beim Schöpfer-Duo Matt Leacock und Rob Daviau (die beiden haben Pandemie erfunden) nicht verwunderlich ist. Doch Ziggurat richtet sich ganz klar an Kinder und Familien. Der Schwierigkeitsgrad bleibt durchgehend in einem moderatem Bereich und der Fokus auf der Story, den coolen Fortschritten (die allesamt mit Stickern eingeklebt werden) und dem gemeinsamen Spielerlebnis. Aktionen müssen koordiniert, Ressourcen geteilt und Gefahren clever umgangen werden. Jüngere MitspielerInnen (ab 8 Jahre) können leicht mitmachen, ohne überfordert zu werden.

Einziger Wermutstropfen: Nach Abschluss der Kampagne sinkt der Wiederspielreiz natürlich extrem. Doch für Familien, die ein gemeinsames Abenteuer suchen, ist „Ziggurat“ ein Volltreffer – kooperativ, charmant und mit genau dem richtigen Hauch Magie.

Im Juni 2025 wurde „Ziggurat“ deswegen auch völlig verdient im Rahmen des Österreichischen Spielepreises als „Spiele-Hit Familie“ prämiert.

Plus

  • Schönes Spielmaterial

Minus

  • Kein Wiederspielreiz nach Ende

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Multivitaminsaft

Ziggurat- „Zigguratn“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

40 Minuten

ab 8

Ehrlich Brothers – Escape The House Of Magic

Ein magisches Escape-Game für Fans der Magier und Escape-Einsteiger
Wir wurden Backstage im House Of Magic der Ehrlich Brothers eingeschlossen. Der einzige Ausweg ist deren magische Treppe...

Das Spiel ist in sechs Kapitel unterteilt, in denen jeweils vier Rätsel gelöst werden müssen. Nach einer kurzen Einführung – inklusive eines kleinen Videos der Magier selbst – beginnt das Abenteuer. Für jedes gelöste Rätsel darf sich die Spielfigur auf der Treppe bewegen. Anschließend werden bestimmte Stufen „verbrannt“ (entfernt), sodass sich der Weg stetig verändert. Ziel ist es, nach allen vier Rätseln eines Kapitels auf der letzten verbliebenen Stufe zu stehen – eine charmante Idee, die Spannung und spielerischen Nervenkitzel kombiniert.
Die Rätsel selbst sind abwechslungsreich gestaltet: Eine Mischung aus optischen Täuschungen, Logikaufgaben und magischen Denkspielen sorgt für kurzweilige Unterhaltung. Allerdings richtet sich der Schwierigkeitsgrad eher an Einsteiger oder Familien – erfahrene Escape-Game-Spieler werden hier nicht mal ansatzwesie ins Schwitzen geraten.

Der große Karton mit dem imposanten Treppenaufbau sorgt zunächst für beeindruckte Gesichter, doch genau betrachtet besteht „Escape The House Of Magic“ nur aus „nur“ 24 Rätseln. Dennoch passt dieser inszenatorische Effekt wunderbar zum Stil der Ehrlich Brothers: viel Show, eine Prise Magie und ein Hauch Illusion.
Unterm Strich ist Escape The House Of Magic kein besonders forderndes Rätselspiel, sondern ein charmant gestaltetes Familien-Event mit Unterhaltungswert. Für Fans der Ehrlich Brothers ist es ein nett gemachtes Sammlerstück, und auch als Spiel für den weihnachtlichen Familientisch geht „Escape The House Of Magic“ in Ordnung.

Plus

  • Mehrfach Spielbar

Minus

  • Etwas „aufgeblasen“

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Zaubertrank

Ehlrich Brothers – „Flash – The Magic Album“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ravensburger

1-X

6x ca. 20 Minuten

ab 8

Keksekästchen

Die knusprig-süße Neu-Umsetzung des beliebten All-Time-Klassikers als Roll & Write
Wer kennt es nicht? Käsekästchen!
„Keksekästchen“ ist eine moderne Umsetzung des beliebten Klassikers als Roll & Write.

Alle Mitspielenden starten mit einem Stift und einem Tableau, auf dem Zahlenchips von 2 bis 12 verteilt sind.
Dann spielen alle gleichzeitig. Es wird gewürfelt. Anschließend darf am passenden Chip einen (oder mehrere) Strich machen und falls gewünscht auch einen Chip an eine andere Stelle legen. So füllen sich Würfelwurf für Würfelwurf die Linien um die niedlichen Keks-Varianten. Hat man einen davon umrahmt, darf man ihn ankreuzen. Für mehrere Kekse der gleichen Sorte kann man einen seiner Chips „ausgeben“, um dafür Punkte zu erhalten. Wer eine bestimmte Punkteschwelle erreicht hat, gewinnt das Spiel.

„Keksekästchen“ ist einfach zu lernen und schnell zu spielen. Die zwei Schwierigkeitsgrade sorgen für zusätzlich Abwechslung.
Was etwas stört, ist die Unübersichtlichkeit, die durch die vielen Chips, Linien, Kreuze und unterschiedlichen Keksbilder entsteht. Gerade jüngere Mitspielende verlieren hier schnell den Überblick – und damit die Lust am Spiel.
Für unterwegs ist „Keksekästchen“ etwas zu groß (und verrutscht zu schhnell) – aber für eine kleine Partie zwischen Kaffee und Kuchen ist das Spiel allemal gut!

Plus

  • Zwei Spielmodi

Minus

  • Wird schnell unübersichtlich

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kaffee

Cake – „Showroom of Compassion“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 5.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ravensburger

2-5

25 Minuten

ab 8

Topp die Torte

Ein Legespiel, in dem Augenmaß, Taktik und Mut zum zuckersüßen Erfolg führen!
Kinderspiel des Jahres 2025!
Im großen Backwettbewerb überbieten sich die teilnehmenden Zuckerbäcker:innen mit ihren süßen Kreationen gegenseitig. Eine Torte leckerer als die nächste! Wer hat  am Ende wohl die köstlichste Gaumenfreude gebacken?

Runde für Runde bauen die Mitspielenden eine (von zwei möglichen) neue Tortenschicht auf die vorherige. Wenn bei der folgenden Kontrolle (vorher probieren geht nicht!) die verschiedenen Füllungen übereinander passen, bekommt man dafür wertvolle Zuckersteine, die in Gläsern gesammelt dann in noch wertvollere Punktechips getauscht werden. Wer toppt mit seiner Torte am Ende alle anderen?

Um erfolgreich die leckerste Torte zu backen, benötigt es das richtige Rezept aus Augenmaß und Taktik, mit einer Prise Mut und Risikobereitschaft – ein bisschen wie man es auch von Wolfgang Warschs anderen Spielen „Die Quacksalber von Quedlinburg“ oder jüngst „Große kleine Edelsteine“ kennt.

„Topp die Torte“ spielt sich kinderleicht – besitzt aber genug Kniff und Spannung, um auch auf Dauer zu begeistern. Es hat sich den Titel „Kinderspiel des Jahres 2025“ also wirklich verdient!

Plus

  • Schönes Spielmaterial

Minus

  • Inlay etwas locker

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Limonade

Cake – „Showroom of Compassion“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8.5 von 10.

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 9 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

25 Minuten

ab 6

Pups Parade

Ein einfaches Kinderspiel mit Gimmick
Die Entenküken veranstalten ein Wettrennen rund um den Teich und versuchen dabei den Pupsen von Papa Ente auszuweichen.

Jeder Mitspielende übernimmt drei Küken. Wer zuerst alle davon ins Ziel gebracht hat, gewinnt das Rennen. Wer an der Reihe ist, würfelt, darf ein beliebiges Küken bewegen, dreht anschließend Papa Ente und lässt ihn fest pupsen. Auf Steinfeldern sind die Entenküken sicher, wer jedoch auf einem Matsch-Feld hinter Papa Ente steht, wird von dessen Darmwinden weggefegt und muss von vorn beginnen. Das war es auch schon.

Klar, die "Pups Parade" lebt vom Wow-Effekt der großen Papa-Ente-Quietschfigur in der Mitte. Das Spielprinzip sonst ist völlig nebensächlich. Junge Kids bis 4 oder 5 Jahre werden hier ihren Spaß haben - für etwas ältere Spielbegeisterte gibt es jedoch wesentlich gehaltvollere Kinderspiele.

Plus

  • Schönes Gimmick

Minus

  • Spielbrett wackelt etwas
  • Nur für junge SpielerInnen

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

(See)Wasser

Alle meine Entchen

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 3 von 10.

Bewertung: 1 von 10.

Bewertung: 3 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-4

15 Minuten

ab 4

Pfad der Elemente

Ein kompetitives Lege- und Memoryspiel
"Pfad der Elemente" ist in zwei Spielhälften aufgeteilt. In Hälfte Eins gilt es für jeden Mitspielenden 12 Hexfelder (mit je einem von vier Elementen) möglichst punktebringend aneinander zu legen. Vier davon sind festgelegt, die restlichen acht werden reihum gedraftet. 

Hat jeder Mitspielende seine Felder platziert geht es in die zweite Hälfte des Spiels. In der Spielmitte liegen verdeckte Elementargeist-Plättchen. Wer an der Reihe ist, deckt zwei davon auf. Sind beide gleich, darf man eines davon auf einem eigenen Feld platzieren (am besten das passende, dann gibt es Punkte) und das andere bei dem Mitspielenden mit den bisher wenigsten Geistern (am besten auf ein unpassendes Feld). Zudem wird je nach aufgedecktem Pärchen ein Effekt ausgelöst. Durch "Gaben", die im Besitz jedes Mitspielenden sind, können eigene und fremde Geister dann noch bewegt oder "gesichert" werden.
Sind alle Geisterplättchen aufgedeckt, werden Hexfelder und Plättchen gewertet. Wer am meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt.

"Pfad der Elemente" sieht cool aus. Die reduzierte Optik fällt auf und hebt sich ab – spielerisch konnte uns das Game jedoch nicht abholen. Die zwei Spielhälften wollen nicht richtig ineinander greifen und die als innovativ beworbene Spielmechanik ist letztendlich nicht mehr als ein Memory-Spiel mit Karteneffekten und trotz mehreren Spielvarianten fehlt uns schon nach wenigen Partien der Wiederspielanreiz. Schade irgendwie. Ich hätte es gerne mehr gemocht...

Plus

  • Cooles Design
  • Wählbarer Schwierigkeitsgrad

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Stratovarius – „Elements“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Magellan / Hutter Trade

2-4

45 Minuten

ab 10

Gloomies

Ein blumiges Strategie-Spiel mit Puzzle- und Deckbuilding-Elementen.
Lasst euch vom „kindlichen“ Artwork nicht täuschen!
Die Gloomies sind kleine Wesen aus einer anderen Galaxie, die bunte Blumen lieben.
Alle Mitspielenden schlüpfen in die Rolle solcher Gloomies, bauen schicken Blumen an und ernten diese dann.
Was sich wie ein gemächliches Kinderspiel anhört (und auch so aussieht), entpuppt sich als Puzzle- und Deckbuilding-Spiel mit ordentlich taktischem Tiefgang.
Es geht um Farben, Reihen, clevere Kombinationen und vor allem: gute Planung. Wer am Ende die meisten Punkte aus Sternenstaub, Aufträgen und Blumenernte holt, gewinnt.

Die erste Spielhälfte ist ein Farbenpuzzle: Wer wo welche Farbe legt, will gut überlegt sein. Die letzte Karte in einer Spalte bringt einen Bonus – und hier wird’s spannend. Kriege ich noch rechtzeitig den gelben Farbtropfen? Oder nehme ich lieber das Helferplättchen mit der Spezialfähigkeit?
Nach dem Anbauen folgt das Ernten – und plötzlich wird aus deinem bisher ausgespielten Kartendeck dein neues Deck. Was für ein cooler Twist! Damit sammelst du die Blumen ein und erfüllst Aufträge. Klingt simpel, ist aber ganz schön verkopft – im besten Sinne. Denn: Dein eigenes Deck „baust“ du dir in der ersten Hälfte selbst zusammen, und wie stark es ist, zeigt sich erst in Phase 2.

Gloomies sieht wirklich hübsch aus! Das doppellagige Spielfeld mit eingelassenen Blumenslots, dazu liebevoll gestaltete Karten und Holzteile – haptisch top.
Der Einstieg ist jedoch... naja. Die Anleitung ist nicht besonders elegant aufgebaut und nötigt Geduld ab – beim Aufbau wie beim Regelverständnis. Außerdem: Wer viel direkte Interaktion sucht, wird hier nicht glücklich. Es ist eher ein Nebeneinander als ein Miteinander – dafür mit ordentlich Grübelei.
Das „kindliche“ Artwork täuscht also wirklich! Bei Gloomies kommen eher Fans von cleveren Kombospielen, Puzzler mit Hang zu Strategie oder Familien mit Taktik-Vorliebe auf ihre Kosten.
Ein kleiner Bienenwolf im Hummelpelz!

Plus

  • Tolles Spuielmaterial
  • Taktisch vielschichtig

Minus

  • Holpriger Spieleinstieg

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Hibiskus-Schorle

Tribulation – „Where The Gloom Becomes Sound“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ravensburger

2-4

45 Minuten

ab 12

Context

Ein anspruchsvolles Wort-Assoziationsspiel
Was einst mit „Codenames“, „Just One“ und „So Kleever“ begann, hat inzwischen eine Vielzahl von „Nachahmern“ gefunden. Wort-Assoziationsspiele in Hülle und Fülle.
Sei es „Perfect Words“, „Crazy Wordz“, „Landmarks“, „ito“ oder „One Round“ - jedes davon versucht sich mit einem eigenen Kniff und Dreh vom Rest abzusetzen – was mal mehr und mal weniger gelingt.

Bei „Context“ von der Edition Spielwiese / Hutter Trade fällt natürlich zuerst das vergleichsweise große Spielfeld auf, das ein 7x7 Felder großes Koordiantengitter in einer Meereslandschaft zeigt.
Vor Spielbeginn werden vier Ankerpunkte (Begriffe) von den Mitspielenden frei festgelegt. Anschließend zieht jeder eine Inselkarte. Diese zeigt eine Koordinate, die irgendwo zwischen den Ankerpunkten liegt. Nun gilt es, einen Begriff auf die Karte zu schreiben, den alle anderen Mitspielenden möglichst genau der Koordinate auf dem Spielfeld zuordnen können. Je genauer, desto mehr Punkte gibt es. Einzige Orientierung ist dabei der Kontext zwischen den ausliegenden Begriffe.

Klingt kompliziert? Nun, „Context“ ist kein Schnellstarter - es braucht definitiv eine Partie zum eingrooven bis man den Dreh heraus hat – dann aber läuft das Spielprinzip überraschend gut.
Der Schwierigkeitsgrad liegt aber konstant über einem partytauglichen „Just One“ oder spaßorientiertem „Crazy Wordz“.
Das abstrakte Koordinatensystem ist nicht für jeden Intuitiv nachvollziehbar und sorgt gerade bei jüngeren Mitspielenden für viele Fragezeichen in den Augen.

Wer aber auf der Suche nach einem „erwachsenerem“ Wort-Assoziationsspiel ist, der sollte „Context“ auf jeden Fall mal antesten!

Plus

  • Offene Spielwelt – ohne vorgegebene Begriffe
  • Gutes Spielmaterial
  • Wählbarer Schwierigkeitsgrad

Minus

  • Abstraktes Koordinatensystem nicht für jeden Intuitiv

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Rum

Islnds – „History Of Robots“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Edition Spielwiese / Hutter Trade

3-8

45 Minuten

ab 10

Odin

Ein kompaktes, schnelles Kartenspiel mit einfachen Regeln und Wikinger-starker Spannung
Schickt eure besten Krieger in den Kampf! Nur die stärksten Wikinger erlangen den nötigen Ruhm für den Einzug nach Walhalla!

Jeder Mitspielende beginnt mit 9 Handkarten (in 6 verschiedenen Farben mit Punktwerten von 1 bis 9). Eine Karte liegt offen aus.

Wer an der Reihe ist, muss mindestens so viele gleichfarbige oder Karten mit gleichen Zahlen ausspielen wie bereits ausliegen oder eine mehr.
UND: Der Wert muss höher sein als der, der bereits ausliegt. Die Zahlen werden hierbei höchstmöglich kombiniert. So ergibt z.B. eine 3 und eine 7 die Zahl 73.
Danach muss eine der zuvor ausliegenden Karten auf die eigene Hand genommen werden, der Rest der zuvor ausliegenden Karten wird abgeworfen.
So bleiben immer nur die Karten liegen, die zuvor gelegt wurden.
Passen alle, beginnt die Runde neu.

Sobald jemand alle seine Karten losgeworden ist, wird gewertet. Jede Karte, die man noch auf der Hand hat zählt einen Punkt. Erreicht jemand nach mehreren Runden 15 Punkte, endet das Spiel und es gewinnt, wer am wenigsten Punkte hat.

„Odin“ wurde im Februar mit dem As d’Or – Spiel des Jahres 2025 ausgezeichnet, der höchsten Spiele-Ehrung Frankreichs. Hohe Weihen für so ein kompaktes Kartenspiel. Aber ja – das kleine Spiel macht Spaß und kann in vielen verschiedenen Konstellationen überzeugen. Vielleicht nicht so sehr wie das unschlagbare „Sea Salt & Paper“ - doch hinter den schmalen Karten mit den witzigen Illustrationen von Crocotame steckt tatsächlich ein spaßiges Kartenspiel mit einfachen Regeln und mehr Wiederspielreiz als man vermutet.

Plus

  • Cooles Kartenformat
  • Einfache Regeln, kurze Spielzeit

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Met aus dem Trinkhorn

Amon Amarth – With Oden On Our Side

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Helvetiq / Hutter Trade

2-6

15 Minuten

ab 7

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