Pfad der Elemente

Ein kompetitives Lege- und Memoryspiel
"Pfad der Elemente" ist in zwei Spielhälften aufgeteilt. In Hälfte Eins gilt es für jeden Mitspielenden 12 Hexfelder (mit je einem von vier Elementen) möglichst punktebringend aneinander zu legen. Vier davon sind festgelegt, die restlichen acht werden reihum gedraftet. 

Hat jeder Mitspielende seine Felder platziert geht es in die zweite Hälfte des Spiels. In der Spielmitte liegen verdeckte Elementargeist-Plättchen. Wer an der Reihe ist, deckt zwei davon auf. Sind beide gleich, darf man eines davon auf einem eigenen Feld platzieren (am besten das passende, dann gibt es Punkte) und das andere bei dem Mitspielenden mit den bisher wenigsten Geistern (am besten auf ein unpassendes Feld). Zudem wird je nach aufgedecktem Pärchen ein Effekt ausgelöst. Durch "Gaben", die im Besitz jedes Mitspielenden sind, können eigene und fremde Geister dann noch bewegt oder "gesichert" werden.
Sind alle Geisterplättchen aufgedeckt, werden Hexfelder und Plättchen gewertet. Wer am meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt.

"Pfad der Elemente" sieht cool aus. Die reduzierte Optik fällt auf und hebt sich ab – spielerisch konnte uns das Game jedoch nicht abholen. Die zwei Spielhälften wollen nicht richtig ineinander greifen und die als innovativ beworbene Spielmechanik ist letztendlich nicht mehr als ein Memory-Spiel mit Karteneffekten und trotz mehreren Spielvarianten fehlt uns schon nach wenigen Partien der Wiederspielanreiz. Schade irgendwie. Ich hätte es gerne mehr gemocht...

Plus

  • Cooles Design
  • Wählbarer Schwierigkeitsgrad

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Wasser

Stratovarius – „Elements“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 4 von 10.

Bewertung: 5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Magellan / Hutter Trade

2-4

45 Minuten

ab 10

Gloomies

Ein blumiges Strategie-Spiel mit Puzzle- und Deckbuilding-Elementen.
Lasst euch vom „kindlichen“ Artwork nicht täuschen!
Die Gloomies sind kleine Wesen aus einer anderen Galaxie, die bunte Blumen lieben.
Alle Mitspielenden schlüpfen in die Rolle solcher Gloomies, bauen schicken Blumen an und ernten diese dann.
Was sich wie ein gemächliches Kinderspiel anhört (und auch so aussieht), entpuppt sich als Puzzle- und Deckbuilding-Spiel mit ordentlich taktischem Tiefgang.
Es geht um Farben, Reihen, clevere Kombinationen und vor allem: gute Planung. Wer am Ende die meisten Punkte aus Sternenstaub, Aufträgen und Blumenernte holt, gewinnt.

Die erste Spielhälfte ist ein Farbenpuzzle: Wer wo welche Farbe legt, will gut überlegt sein. Die letzte Karte in einer Spalte bringt einen Bonus – und hier wird’s spannend. Kriege ich noch rechtzeitig den gelben Farbtropfen? Oder nehme ich lieber das Helferplättchen mit der Spezialfähigkeit?
Nach dem Anbauen folgt das Ernten – und plötzlich wird aus deinem bisher ausgespielten Kartendeck dein neues Deck. Was für ein cooler Twist! Damit sammelst du die Blumen ein und erfüllst Aufträge. Klingt simpel, ist aber ganz schön verkopft – im besten Sinne. Denn: Dein eigenes Deck „baust“ du dir in der ersten Hälfte selbst zusammen, und wie stark es ist, zeigt sich erst in Phase 2.

Gloomies sieht wirklich hübsch aus! Das doppellagige Spielfeld mit eingelassenen Blumenslots, dazu liebevoll gestaltete Karten und Holzteile – haptisch top.
Der Einstieg ist jedoch... naja. Die Anleitung ist nicht besonders elegant aufgebaut und nötigt Geduld ab – beim Aufbau wie beim Regelverständnis. Außerdem: Wer viel direkte Interaktion sucht, wird hier nicht glücklich. Es ist eher ein Nebeneinander als ein Miteinander – dafür mit ordentlich Grübelei.
Das „kindliche“ Artwork täuscht also wirklich! Bei Gloomies kommen eher Fans von cleveren Kombospielen, Puzzler mit Hang zu Strategie oder Familien mit Taktik-Vorliebe auf ihre Kosten.
Ein kleiner Bienenwolf im Hummelpelz!

Plus

  • Tolles Spuielmaterial
  • Taktisch vielschichtig

Minus

  • Holpriger Spieleinstieg

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Hibiskus-Schorle

Tribulation – „Where The Gloom Becomes Sound“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Ravensburger

2-4

45 Minuten

ab 12

Context

Ein anspruchsvolles Wort-Assoziationsspiel
Was einst mit „Codenames“, „Just One“ und „So Kleever“ begann, hat inzwischen eine Vielzahl von „Nachahmern“ gefunden. Wort-Assoziationsspiele in Hülle und Fülle.
Sei es „Perfect Words“, „Crazy Wordz“, „Landmarks“, „ito“ oder „One Round“ - jedes davon versucht sich mit einem eigenen Kniff und Dreh vom Rest abzusetzen – was mal mehr und mal weniger gelingt.

Bei „Context“ von der Edition Spielwiese / Hutter Trade fällt natürlich zuerst das vergleichsweise große Spielfeld auf, das ein 7x7 Felder großes Koordiantengitter in einer Meereslandschaft zeigt.
Vor Spielbeginn werden vier Ankerpunkte (Begriffe) von den Mitspielenden frei festgelegt. Anschließend zieht jeder eine Inselkarte. Diese zeigt eine Koordinate, die irgendwo zwischen den Ankerpunkten liegt. Nun gilt es, einen Begriff auf die Karte zu schreiben, den alle anderen Mitspielenden möglichst genau der Koordinate auf dem Spielfeld zuordnen können. Je genauer, desto mehr Punkte gibt es. Einzige Orientierung ist dabei der Kontext zwischen den ausliegenden Begriffe.

Klingt kompliziert? Nun, „Context“ ist kein Schnellstarter - es braucht definitiv eine Partie zum eingrooven bis man den Dreh heraus hat – dann aber läuft das Spielprinzip überraschend gut.
Der Schwierigkeitsgrad liegt aber konstant über einem partytauglichen „Just One“ oder spaßorientiertem „Crazy Wordz“.
Das abstrakte Koordinatensystem ist nicht für jeden Intuitiv nachvollziehbar und sorgt gerade bei jüngeren Mitspielenden für viele Fragezeichen in den Augen.

Wer aber auf der Suche nach einem „erwachsenerem“ Wort-Assoziationsspiel ist, der sollte „Context“ auf jeden Fall mal antesten!

Plus

  • Offene Spielwelt – ohne vorgegebene Begriffe
  • Gutes Spielmaterial
  • Wählbarer Schwierigkeitsgrad

Minus

  • Abstraktes Koordinatensystem nicht für jeden Intuitiv

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Rum

Islnds – „History Of Robots“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Edition Spielwiese / Hutter Trade

3-8

45 Minuten

ab 10

Odin

Ein kompaktes, schnelles Kartenspiel mit einfachen Regeln und Wikinger-starker Spannung
Schickt eure besten Krieger in den Kampf! Nur die stärksten Wikinger erlangen den nötigen Ruhm für den Einzug nach Walhalla!

Jeder Mitspielende beginnt mit 9 Handkarten (in 6 verschiedenen Farben mit Punktwerten von 1 bis 9). Eine Karte liegt offen aus.

Wer an der Reihe ist, muss mindestens so viele gleichfarbige oder Karten mit gleichen Zahlen ausspielen wie bereits ausliegen oder eine mehr.
UND: Der Wert muss höher sein als der, der bereits ausliegt. Die Zahlen werden hierbei höchstmöglich kombiniert. So ergibt z.B. eine 3 und eine 7 die Zahl 73.
Danach muss eine der zuvor ausliegenden Karten auf die eigene Hand genommen werden, der Rest der zuvor ausliegenden Karten wird abgeworfen.
So bleiben immer nur die Karten liegen, die zuvor gelegt wurden.
Passen alle, beginnt die Runde neu.

Sobald jemand alle seine Karten losgeworden ist, wird gewertet. Jede Karte, die man noch auf der Hand hat zählt einen Punkt. Erreicht jemand nach mehreren Runden 15 Punkte, endet das Spiel und es gewinnt, wer am wenigsten Punkte hat.

„Odin“ wurde im Februar mit dem As d’Or – Spiel des Jahres 2025 ausgezeichnet, der höchsten Spiele-Ehrung Frankreichs. Hohe Weihen für so ein kompaktes Kartenspiel. Aber ja – das kleine Spiel macht Spaß und kann in vielen verschiedenen Konstellationen überzeugen. Vielleicht nicht so sehr wie das unschlagbare „Sea Salt & Paper“ - doch hinter den schmalen Karten mit den witzigen Illustrationen von Crocotame steckt tatsächlich ein spaßiges Kartenspiel mit einfachen Regeln und mehr Wiederspielreiz als man vermutet.

Plus

  • Cooles Kartenformat
  • Einfache Regeln, kurze Spielzeit

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Met aus dem Trinkhorn

Amon Amarth – With Oden On Our Side

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Helvetiq / Hutter Trade

2-6

15 Minuten

ab 7

Hof-Verrat

Ein kleines, gemeines Kartenspiel
Die Königin lädt zum großen Bankett und die Adelsfamilien schicken ihre Gesandten an den Hof. Dort beginnt schnell der Kampf darum, sich die Gunst der Königin zu sichern oder in deren Ungnade zu fallen...

In der Mitte des Tisches liegt das Bankett der Königin mit Platz für die sechs Adelsfamilien. Dort können Karten oberhalb (Gunst) und unterhalb (Ungnade) angelegt werden.
Jeder Mitspielende erhält drei Karten auf die Hand und muss diese allesamt ausspielen. Eine Karte kommt in die eigene Auslage, eine Karte in die Auslage eines Konkurrenten und eine Karte kommt an die Tafel der Königin. Die Karten in der eigenen Auslage fließen in die Punktwertung ein. Die Karten an der Tafel entscheiden darüber, ob man dafür Minuspunkte oder Pluspunkte erhält.

Es muss also gut überlegt werden, welche Karte man wohin spielt. Die größte Gunst nutzt nichts, wenn man keine passenden Karten in der Auslage hat. Karten in der Auslage geben aber keine Punkte, wenn die entsprechende Familie nicht in der Gunst der Königin steht...
Sonderkarten wie Spione, Assassinen oder Wächter sowie individuelle Aufgabenkarten bringen zusätzlichen Pep ins Spiel – das zu dritt, viert oder fünft deutlich besser funktioniert als im Duell.
Dann aber ist Hof-Verrat ein kleines, gemeines Kartenspiel mit sehr einfachem Regelwerk, das schnell seine fiese Tiefe offenbart. Denn neben dem Versuch, seine eigenen Karten in die Gunst der Königin zu bringen, geht es natürlich auch darum, seinen KonkurrentInnen möglichst ungünstige Karten zuzuschieben...

Lasst den Hof-Verrat beginnen!


Das sensationell tolle Spielmaterial muss nochmal besonders hervorgehoben werden! Die Spielkarten sehen mit ihrem Goldglanz-Effekt sehr edel aus und das Bankett ist auf ein Stofftuch gedruckt. Richtig cool!

Plus

  • Tolles Spielmaterial!
  • Einfache Regeln, kurze Spielzeit

Minus

  • Tuch muss gebügelt werden

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Bankettwein

Haggard – „And Thou Shall Trust… The Seer“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9.5 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Catch Up Games / Hutter Trade

2-5

20 Minuten

ab 8

Atua

Ein Karten-Legespiel bei dem es auf die richtige Harmonie ankommt!
Genau wie das gerade n den Kinos laufende Vaiana, spielt auch „Atua“ in  Polynesien – einer großen Inselregion im Pazifik, zu der neben Hawaii auch Neuseeland, Samoa oder die Cook-Inseln gehören.

Die bis zu sechs Mitspielenden haben nun selbst die Aufgabe eine Insel zu erschaffen – und dabei ganz im Sinne der Götter Polynesiens auf Einklang und Harmonie zwischen Mensch und Natur zu achten.
Reihum werden hierzu Inselkarten erworben und (beinahe völlig frei) so an das eigene Eiland angelegt, dass nicht nur viele Symbole so sehen sind, sondern diese auch in möglichst ausgewogenem Verhältnis. Hat man beispielsweise mehr Fischer als Fische, erhält man hierfür keine Punkte. Zudem können die als Zahlungsmittel fungierenden Kokosnüsse oder die Abstände des Dorf zu den Vulkanen als weitere Punkt-Quellen gewertet werden. Aber – und hier liegt der Clou des Spiels: Jede Quelle/jedes Symbol kann im Spiel innerhalb der drei Wertungsrunden nur einmal gewertet werden.
Man muss also gut überlegen, welche Symbole man zu welchem Zeitpunkt werten möchte...

Durch Einsatz der Schicksals- und Bewohner-Kärtchen kann der Schwierigkeitsgrad skaliert und dem Spiel eine kleine taktische Komponente hinzugefügt werden.

Das Thema des Spiels ist grafisch sehr schön umgesetzt und liebevoll integriert und die Artworks sowie die kleinen Kokosnüsse fangen die polynesische Stimmung gut ein. Einzig störend ist es, wenn die liebevoll gebauten Inseln auf glatten Spieltischen zu schnell verrutschen.

„Atua“ von Scott Almes („Beer & Bread“) ist ein familientaugliches Karten-Legespiel, das sich durch den Harmonie/Balance-Kniff und sein vertraut wirkend aber unverbrauchtes Thema von seinen Konkurrenten abhebt.

Plus

  • Schönes Spielmaterial
  • Solo-Modus integriert

Minus

  • Karten verrutschen schnell

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Kokosmilch

Alien Weaponry – „Tangaroa“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

1-6

30 Minuten

ab 8

Turbo Tiere

Ein tierisch rasantes Rennspiel für Jung und Alt! Jetzt im Kickstarter!

Turbo Tiere ist ab sofort auf Kickstarter! Lasst euch dieses rasante Rennspiel nicht entgehen!

Jetzt HIER supporten!


Hinweis: Teile der Redaktion haben den Verlag Montu Games gegründet und/oder das Spiel entwickelt. Die Werbung für "Turbo Tiere" an dieser Stelle ist also Werbung. Wir erhalten aber kein Geld dafür, sondern finden das Spiel einfach sensationell gut!

Plus

Minus

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Cola

Yello – „The Race“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Bewertung: 10 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Montu Games

2-5

30-60 Minuten

ab 8

Skizz It

Wer malt am besten schnellsten?
Das Spielprinzip von „Skizz It“ ist denkbar einfach: Ein Mitspielender rät einen Begriff, den alle anderen auf Ihre Tafel malen.
Der Clou: Er bekommt nur das zuerst fertiggestellte Bild zu sehen. Denn wer zuerst glaubt, fertig gezeichnet zu haben, hält die Uhr an und alle müssen aufhören zu zeichnen.
Wird der Begriff auf Anhieb erraten, gibt es am meisten Punkte für ZeichnerIn und RaterIn. Gelingt dies nicht, geht es mit der zweiten Tafel (und weniger Punkten) weiter...
Es gilt also schnell zu zeichnen – aber dennoch erkennbare Bilder zu produzieren. Und genau darin liegt der Spaß des Spiels. Durch den Zeitdruck lässt man schnell alle unnötigen Details weg, nur um erster zu sein und damit Chancen auf Punkte zu erhalten. Doch waren die Details wirklich unnötig? Oder hätten ein paar Striche mehr vielleicht doch geholfen?
Wer nicht glaubt, wie knifflig es sein kann, der versucht bitte mal einen Salat so schnell wie möglich zu zeichnen...

„Skizz It“ ist ein überaus feines Partyspiel für kleinere Gruppen (bis zu sechs SpielerInnen) mit sehr einfachen Regeln, sofortigem Spieleinstieg und einer ganzen Menge Spaß! Viele Lacher garantiert!

Kleiner Geheimtipp: Wem die 200 Begriffe zum zeichnen zu schnell ausgehen (das geht schneller als gedacht) – die Karten von „Just One“ eignen sich als perfekte Ergänzung...

Plus

  • Einfache Regeln, schneller Einstieg

Minus

  • zu wenig Begriffe

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Einen Schnitt. Muss ja schnell gehen!

Rolling Stones – „Paint It Black“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 8 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

One Round?

Wort-Assoziation im Kartenkreis
Man könnte meinen, dass Wort-Assoziationsspiele im Trend liegen, denn nachdem wir erst vor kurzem „Perfect Words“ unter die Lupe nehmen durften, liegt uns nun „One Round?“ von Schmidt Spiele vor.

Das Spielprinzip ist einfach und partytauglich.
Es geht darum, gemeinsam einen Kreis aus Wörtern in die richtige Reihenfolge zu bringen. Drei der Wörter liegen zu Spielbeginn aus und sind durch die Zahlen 33, 66 und 100 gekennzeichnet.
Wer an der Reihe ist, zieht eine der 12 in der Mitte ausliegenden Karten, sieht sich die Zahl an und schreibt ein Wort darauf, der die beiden Begriffe der Lücke, in die die Karte gehört passt. Dann hat der Rest der Spielrunde 20 Sekunden Zeit, die entsprechende Lücke zu finden. Gelingt dies nicht, dann geht eines der drei Leben verloren. Sind alle Karten richtig einsortiert bevor das dritte Leben versiegt, ist das Spiel gewonnen!

Was Anfangs noch einfach ist, wird im Spielverlauf immer schwieriger, denn die notierten Begriffe rücken immer näher zusammen. So kann man z.B. zwischen „Wein“ und „Wald“ noch etwas wie „Rebe“ unterbekommen. Doch zwischen „Rebe“ und „Wald“ wird es dann schon knifflig...

Damit die Ideen nicht ausgehen, stehen in der Anleitung verschiedene Missionen (mit vorgegebenen Anfangswörtern) bereit, an denen die Zähne ausgebissen werden können.

Da in „One Round?“ alle Mitspielenden gemeinsam raten, eignet sich das Wort-Assoziations-Spiel vor allem für größere Gruppen.

Plus

  • Zusätzlicher Schwierigkeitsgrad enthalten
  • Super für große Gruppen

Minus

  • So cool die Karten aussehen, so unpraktisch sind diese zu mischen.

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Eine Runde … !

Waltari – „Radium Round

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 5 von 10.

Bewertung: 7 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Schmidt Spiele

2-12

15 Minuten

ab 9

MitspielerInnen: Cron


Es wird mal wieder Zeit für eines unserer beliebten MitspielerInnen-Interviews! Und passend zur Weihnachtszeit ist hier auch ein kleiner Wunsch in Erfüllung gegangen! Denn niemand geringeres als Cron hat sich diesmal die Zeit genommen, unsere Fragen zu beantworten! Wir fühlen uns sehr geehrt.

Da Cron genau wie ich (Tim) nicht nur gerne Brettspiele spielt, sondern genauso gern Achterbahn fährt, muss ich natürlich die Gelegenheit ergreifen, zwischendurch ein paar Fragen zum Thema Rollercoaster zu stellen.


Hey Cron, welche Spielfarbe wählst du?

Wenn es geht „blau“, ich spiele aber auch gern „schwarz“ oder „rot“, ich bin da nicht so fanatisch. Manche können da ja regelrechte Kämpfe ausfechten, oder damit drohen beleidigt wieder abzurauschen, wenn sie nicht ihre Hausfarbe spielen dürfen.

Wie gut kannst du verlieren?

Da ich fast immer verliere, habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt 😉

Du bist auf deinen Reisen schon so ikonische Coaster wie Shambala, Hyperion oder Wildfire (wie hat dir Wildfire gefallen?) gefahren.
Welche Brettspiele sind für dich echte "Ikonen" und welches Spiel hat dich im deinem Leben am meisten geprägt?


Hui, das sind ja mehrere Fragen auf einmal. Also der Reihe nach: Wildfire ist tatsächlich eine der besten Achterbahnen, die ich in meinem ganzen Leben gefahren bin. Definitiv meine bislang beste Holzachterbahn. Wirklich unglaublich, dass die sich so ein Ding von Rocky Mountain Construction in ihren Zoo haben bauen lassen!

Bei den Brettspiel-Ikonen wird es schon schwieriger. Ganz sicher bin ich mir bei »Catan«, das ich immer als das »Harry Potter der Brettspiele« bezeichne. Damit meine ich: So wie »Harry Potter« eine ganze Generation wieder zum Lesen gebracht hat, hat »Catan« unzähligen Menschen gezeigt, dass Brettspiele mehr als Scrabble und Monopoly sein können.

Das Spiel, das mich in meinem Leben am meisten geprägt hat, ist »Hero Quest«, weil mich das damals als Zwölfjähriger völlig weggeblasen hat. Vermutlich bin ich nur deswegen Fantasy- und Brettspielfan geworden 😉 Ich könnte sogar noch weiter übertreiben und behaupten, dass die Abenteuer, die ich damals für »Hero Quest« geschrieben habe, meine ersten eigenen Geschichten waren, die ich zu Papier gebracht habe. Und heute bin ich hauptberuflich Drehbuchautor …

Du hast zuletzt einige Bilder aus Port Aventura gepostet. Ein sehr schöner Park mit einigen echten Highlights für Achterbahnfans!
Aber ich bin da ganz bei dir: Furius Baco oder Stampida sind inzwischen echt fast nicht mehr fahrbar.
Welche Spiele sind für dich heute kaum noch spielbar?


Das gerade genannte »Hero Quest« funktioniert leider nur noch mit Retro-Flair. Da sind die Regeln wirklich wahnsinnig schlecht gealtert …

Falls du nicht ohnehin schon mal dort warst, kann ich dir Alton Towers in England sehr empfehlen! Ein unfassbar schöner und ungewöhnlicher Freizeitpark mit genialen Achterbahnen! Auch Liseberg in Göteborg ist richtig klasse!

Die Parks in England fehlen mir leider noch. Wir hatten vor ein paar Jahren schon die Reise gebucht … und dann kam uns leider die Pandemie dazwischen. Dafür waren wir dieses Jahr das erste Mal in Liseberg und da kann ich dir voll zustimmen. Ein richtig toller Park!

Welches Spiel zum Thema Freizeitparks ist denn deiner Meinung nach das Beste?

Ich warte ja immer noch auf das große Experten-Freizeitparkspiel, bei dem man, wie damals in »Theme Park« am PC den Salzgehalt der Pommes erhöhen kann, damit die Leute mehr trinken müssen. Also so eine Art »Arche Nova« mit Freizeitpark-Thema. Das würde mich glücklich machen. Denn leider sind viele Freizeitpark-Spiele oft seichter Familienkram, die uns (wenn überhaupt) nur kurzfristig Spaß machen. Ganz gut gefallen mir z.B. »Unfair« oder »Grand Carnival«.

Arche Nova mit Freizeitpark-Thema! Da wär ich auch sofort dabei! Wir bei https://bretthart.blog/ sind begeisterte Metal-Fans, die auch das regionale Webzine www.Metal-Aschaffenburg.de betreiben. Welche Musik begeistert dich?

Ich höre auch gern Metal, aber auch viel Punk, SKA usw. Wir fahren in der Sommerzeit jedenfalls auch wahnsinnig gern mit unserem Camper auf Festivals, mal groß, mal klein, mal kommerziell, mal independent. Im nächsten Jahr ist mal wieder ein Trip nach Nürnberg zu »Rock im Park« geplant. Vielleicht treffen wir uns ja mal irgendwo?

Das wäre cool! Welche Band oder welche(r) Musiker(in) muss unbedingt ein eigenes Spiel veröffentlichen?

Ein »Deichkind«-Brettpiel würde mich interessieren, das stelle ich mir witzig vor 😉 Aber spannender als eine bestimmte Band oder Musiker(in) finde ich ja generell das Thema »Konzert«- oder »Festivalbrettspiele«. Zuletzt habe ich mir »Trollfest« gekauft, wo wir in einem Fantasy-Setting eine Band managen und auf Tour schicken. So was gefällt mir 🙂

Da muss ich mir „Trollfest“ direkt mal für unsere „Heavy Metal Spiele“-Liste vormerken!
Welche beiden Spiele müsste es in Kombination geben?


»Galaxy Trucker« + »Legacy«. Und natürlich »Arche Nova« meets »Unfair«

Lieber eine gute Achterbahn, die schlecht thematisiert ist oder eine schlechte Bahn mit herausragender Thematisierung?

Oh, schwierige Frage. Ich glaube lieber eine gute Achterbahn, die schlecht thematisiert ist. Aber eine schlechte Bahn mit herausragender Thematisierung würde ich zumindest fahren, was von einer schlechten Bahn, die schlecht thematisiert ist, niemals gilt. In eine Topliste kommen beide Kandidaten eher nicht 😉

Zum Schluss natürlich der Klassiker: Was sind deine All-Time-Top-5 Spiele? Und welches deine Top 5 Achterbahnen?

All-Time-Top-5-Spiele

1. Arche Nova
2. Terra Mystica (inzwischen in der aktuellen »Age of Innovation«-Edition)
3. Galaxy Trucker
4. Dominion
5. Skull King

All-Time-Top-5-Achterbahnen

1. Zadra
2. Ride to Happiness
3. Wildfire
4. Shambhala
5. Taron

Vielen Dank für deine Zeit! Wir sehen uns irgendwann im Freizeitpark, beim Spielen oder auf einem Festival!

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