Rettet die Dinos bevor der Komet einschlägt!
Wir reisen in der Zeit zurück und versuchen so viele Dinosaurier und Urzeittiere zu retten wie möglich bevor der Komet einschlägt.
Jeder Mitspielende übernimmt einen von mehreren verschiedenen Rettern (Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten), erhält ein Tableau mit drei leeren Plätzen und fünf doppelt benutzbare Karten auf die Hand.
Wer an der Reihe ist, hat genau eine Aktion:
Entweder legt man die Karte vor sich ab und lässt das abgebildete Urzeittier auf dem entsprechenden Platz des Spielplans schlüpfen (man platziert eine Figur)- oder man spielt die Karte aus und nutzt die darauf abgebildeten Bewegungsmöglichkeiten für bereits geschlüpfte Figuren. Die Figuren werden dabei wie in Dame bewegt und dürfen einander überspringen.
Alternativ kann man auch pausieren und seine Handkarten (sowie genutzte Fähigkeiten) wieder auffrischen.
Jedes ins Zielfeld gerettete Tier bringt am Ende nicht nur wertvolle Punkte, sondern auch eine Fähigkeit, die man fortan für weitere Rettungen nutzen kann.
Wer am Ende (das eingeläutet wird, sobald der Kartenstapel leer ist) am meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.
„Comet“ besticht mit einfachsten, aber sehr schön verzahnten Grundregeln. Die Komplexität gewinnt das Spiel durch die Vielzahl an verschiedenen Karten und den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Rettet man lieber ganz bestimmte Tiere, für die man am Ende einen Bonus bekommt oder setzt man auf hohe Punktwerte? Retten man Tiere, die einem bessere Zugmöglichkeiten eröffnen oder versucht man besser die Distanz von Ei und Ziel zu verkürzen? Es gibt viele Optionen und die Zeit läuft schneller als man denkt…
Irgendwo zwischen Familienspiel und Kennerspiel eingeordnet, hat uns „Comet“ sehr gut gefallen – hauptsächlich aber dann, wenn genug Mitspielende dabei sind. Zu zweit gibt es gerade in den Bewegungen nur wenig Interaktion.
Plus
- Clevere Mechanismen
- keine Downtime
Minus
Getränkevorschlag
Musikvorschlag
Wasser
Ayreon – „Ride The Comet“
Design/Ausstattung
Spielspaß
Spielkonzept
Gesamtschnitt
Verlag
SpielerInnenanzahl
Spieldauer
Alter




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