Ein anspruchsvolles Wort-Assoziationsspiel
Was einst mit „Codenames“, „Just One“ und „So Kleever“ begann, hat inzwischen eine Vielzahl von „Nachahmern“ gefunden. Wort-Assoziationsspiele in Hülle und Fülle.
Sei es „Perfect Words“, „Crazy Wordz“, „Landmarks“, „ito“ oder „One Round“ - jedes davon versucht sich mit einem eigenen Kniff und Dreh vom Rest abzusetzen – was mal mehr und mal weniger gelingt.
Bei „Context“ von der Edition Spielwiese / Hutter Trade fällt natürlich zuerst das vergleichsweise große Spielfeld auf, das ein 7x7 Felder großes Koordiantengitter in einer Meereslandschaft zeigt.
Vor Spielbeginn werden vier Ankerpunkte (Begriffe) von den Mitspielenden frei festgelegt. Anschließend zieht jeder eine Inselkarte. Diese zeigt eine Koordinate, die irgendwo zwischen den Ankerpunkten liegt. Nun gilt es, einen Begriff auf die Karte zu schreiben, den alle anderen Mitspielenden möglichst genau der Koordinate auf dem Spielfeld zuordnen können. Je genauer, desto mehr Punkte gibt es. Einzige Orientierung ist dabei der Kontext zwischen den ausliegenden Begriffe.
Klingt kompliziert? Nun, „Context“ ist kein Schnellstarter - es braucht definitiv eine Partie zum eingrooven bis man den Dreh heraus hat – dann aber läuft das Spielprinzip überraschend gut.
Der Schwierigkeitsgrad liegt aber konstant über einem partytauglichen „Just One“ oder spaßorientiertem „Crazy Wordz“.
Das abstrakte Koordinatensystem ist nicht für jeden Intuitiv nachvollziehbar und sorgt gerade bei jüngeren Mitspielenden für viele Fragezeichen in den Augen.
Wer aber auf der Suche nach einem „erwachsenerem“ Wort-Assoziationsspiel ist, der sollte „Context“ auf jeden Fall mal antesten!
Plus
- Offene Spielwelt – ohne vorgegebene Begriffe
- Gutes Spielmaterial
- Wählbarer Schwierigkeitsgrad
Minus
- Abstraktes Koordinatensystem nicht für jeden Intuitiv
Getränkevorschlag
Musikvorschlag
Rum
Islnds – „History Of Robots“
Design/Ausstattung
Spielspaß
Spielkonzept
Gesamtschnitt
Verlag
SpielerInnenanzahl
Spieldauer
Alter





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