Monster Slaughter

Ein Must-Have für Fans von klassischen Horrorfilmen
Wer kennt das Szenario nicht? Eine Gruppe Teenager hat sich für ein bierseliges Wochenende in einer einsamen Hütte im Wald einquartiert.
Dort hat es  eine Gruppe furchtbarer Monster auf die Gruppe abgesehen und lässt die Jugendlichen um ihr Leben fürchten…

„Monster Slaughter“ spielt mit sämtlichen Klischees, die man aus diesem klassischen Horrorfilm-Motiv kennt. Doch wo die Horrorfilme immerzu die Blickrichtung der Opfer thematisieren, dreht „Monster Slaughter“ den Spieß um und lässt die Mitspielenden in die Rolle der Monster schlüpfen.

Hierzu wählt jeder Mitspielende eine Monsterfamilie aus (Vampire, Zombies, Werwölfe, Psychopathen oder Außerirdische), legt fest, in welcher Reihenfolge die Teenies gelyncht werden soll – und schon geht es auf die Jagd!

Makaber? Durchaus! Die Altersempfehlung ab 14+ Jahren ist allein deshalb schon sinnvoll. Die vielen blutigen Abbildungen tragen (trotz Comic-Stil) ihr Übriges dazu bei. Wer „Monster Slaughter“ spielt, muss erkennen können, dass es sich um eine überzeichnete Hommage an das Horrorfilm-Genre handelt und die dahinter liegende Ironie, den Sarkasmus und das Augenzwinkern verstehen.

„Monster Slaughter“ ist ein Gruppenspiel. Je mehr Monsterfamilien sich bei der Teenie-Jagd auf dem coolen 3D-Spielplan gegenseitig im Weg stehen, desto besser! Das Regelwerk ist so schlicht und einfach gehalten, dass auch Wenig-Spieler schnell ins Geschehen eintauchen können.
Da natürlich jeder eine andere Todes-Reihenfolge anvisiert, ist das Gerangel um die verängstigten und um ihr Leben fliehenden Teenies groß. Und da auch die nicht-aktiven Spieler ins Geschehen eingreifen können (sie verteidigen die Teens mit allerlei Alltagsgegenständen der Hütte gegen die anderen Monster), bleibt die Spannung permanent hoch.

Es jaulen nicht nur die Vampire, wenn der kräftige Football-Spieler Bob ausgerechnet den Werwolf-Vater mit dem in der Küche gefundenen Silberbesteck böse zusetzt, nur um anschließend von der Alienmutter aufs böseste niedergestreckt zu werden…
Oder sich das schüchterne Nerd-Girl Laika nach dem zweiten Mordversuch der Mumien gerade noch so ins Badezimmer rettet und damit die anvisierte Todesfolge der ägyptischen Monsterfamilie reichlich durcheinander bringt…

In der Neuauflage sind neben der Garten-Erweiterung auch noch fünf Überraschungsgäste mit besonderen Fähigkeiten und passenden Szenarien enthalten. Die 89,- € sind also für die über 30 coolen Miniaturen, über 250 Marker, Münzen und Karten gut angelegt.

Im Shop der Board Game Box ist außerdem die Erweiterung „Underground“ verfügbar, in der es dann in den Keller der Hütte geht…

Plus

  • Tolle Atmosphäre
  • Tolles Spielmaterial
  • Durch Kampagnen und Zusatzfiguren ist für Dauerspielspaß gesorgt

Minus

  • Anleitung vereinzelt mißverständlich

Getränkevorschlag

Musikvorschlag

Monster Energydrink

Monster Magnet – „Powertrip“

Design/Ausstattung

Spielspaß

Spielkonzept

Gesamtschnitt

Bewertung: 9 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 6.5 von 10.

Bewertung: 7.5 von 10.

Verlag

SpielerInnenanzahl

Spieldauer

Alter

Board Game Box

2 – 5

ca. 60 Minuten

ab 14 Jahren

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