Ein kleines, taktisches Kartenspiel mit Öko-Thema
In "Treetopia" versucht jeder Mitspielende Bäume vor dem Aussterben zu retten und in einem gemeinsamen Sanktuarium anzupflanzen.
Wer an der Reihe ist, zieht einen der offen ausliegenden Bäume (oder einen zufälligen vom Stapel), legt diesen zu den drei Karten in der eigenen Auslage und prüft, ob einer der vier Bäume gerettet werden kann. Dies geschieht, wenn die auf der Karte angegebene Bedingungen erfüllt sind.
Für den geretteten Baum gibt es dann Punkte (Keime der Hoffnung) – abhängig vom Baum selbst, dem Platz im Sanktuarium und möglichen Symbiosen zu anderen Bäumen.
Alternativ kann der eigene Zug auch übersprungen und stattdessen eine wertvolle Zaubermarke genommen werden, die im weiteren Spielverlauf Vorteile bringen kann.
Sobald das Sanktuarium vollgepflanzt ist, endet das Spiel. Wer am meisten Keime der Hoffnung erreicht hat, gewinnt.
„Treetopia“ könnte mit der Vielzahl an Symbolen und 48 verschiedenen Karten abschreckend-komplex wirken, läuft aber spätestens ab der zweiten oder dritten Partie ganz sicher ziemlich rund.
Das Spielprinzip ist clever und taktisch. Alle Kartenwerte (Umgebung, Lichtbedarf, Keime der Hoffnung,...) der 48 einzigartigen Bäume können gleichzeitig Bedingung und Erfüllungskriterien zum Retten sein – was mehr Spieltiefe schafft, als man dem kleinen Kartenspiel zutraut.
Auch das gemeinsame füllen des Sanktuariums entpuppt sich als Clou für reichlich Unberechenbarkeit und Spielspaß!
„Treetopia“ ist hervorragend (vielleicht sogar am besten) für zwei Mitspielende geeignet und für 15,- € ein echtes Schnäppchen!
Plus
Minus
Getränkevorschlag
Musikvorschlag
Wasser
The Old Dead Tree – „The Water Fields“
Design/Ausstattung
Spielspaß
Spielkonzept
Gesamtschnitt
Verlag
SpielerInnenanzahl
Spieldauer
Alter





Hinterlasse einen Kommentar