Bei einem Spaziergang sind wir aus Versehen durch einen Kaninchenbau gerutscht und im Wunderland gelandet. Das mißfällt der gnadenlosen Herzkönigin, die uns unmittelbar verfolgt. Unterschlupf gewährt uns der verrückte Hutmacher. Er kennt einen Weg zurück in die Realität, wenn wir vier Zutaten aus dem Wunderland sammeln...
Das Thema ist fantastisch und bietet alles, was man storytechnisch für einen Escape-Room benötigt.
Leider kann "The Rabbit Hole" das Potenzial nur ansatzweise ausschöpfen. Dies beginnt mit der eher nüchternen Einleitung und endet an einem sehr lückenhaften und teils schwer erkennbaren roten Faden, der uns immer wieder ins Stocken gebracht hat. Das bemühen um kreative Rätsel ist erkennbar, dennoch sind Schlüssel und Zahlenschlösser in der gefühlten Überzahl.
Größtes Manko von "The Rabbit Hole" ist jedoch die Raumqualität: Überall sind Kabel, Kabelkanäle, Heizungen, Rohre oder Elektronik zu sehen, die das Eintauchen in die magische Welt des Wunderlands unmöglich machen. Die Requisiten sind sehr abgenutzt, schlecht gepflegt, lieblos verbaut (Wiese) und teilweise sogar defekt oder kaum zu erkennen (Uhren).
Gemessen am hochwertigen Auftritt der Website und den beeindruckenden Räumlichkeiten des Eingangsbereichs waren die Erwartungen zu Beginn deutlich höher, als das finale Gesamterlebnis.
Schade, denn hier sind viele Möglichkeiten liegen gelassen worden, die das tolle Thema möglich macht. Vielleicht haben wir Pech gehabt und die anderen Räume liefern besser ab? Möglicherweise finden wir es noch heraus...
Atmosphäre & Immersion
Story & Dramaturgie
Rätseldesign
Raumqualität
Technik & Effekte
Originalität
Ort



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