Ihr wollt wissen, wer diese TypInnen von Bretthart sind? Hier ist die Möglichkeit! Wir stellen vor: Markus!
Wer bist du?
Markus, vom Pfad des Bio und Chemie Lehrers abgekommener, künftiger Informatiker mit dem Hang am Boulder.
Welche Spielfarbe wählst du?
Gelb, alternativ lila.
Tauschst du zwei Mal Lehm gegen ein Getreide?
Klar, wenn du ein Erz für ein Schaf tauschst.
In welchem Spiel würdest du gerne wohnen?
Tapestry, die eigene Zivilisation durch die Zeit nach vorne bringen.
Welche Spielfigur würdest du gerne Mal treffen? (und warum?)
Den gelben Spirit von Living Forest, da wir schon einige Brände zusammen gelöscht haben, das verbindet.
In welches Spiel würdest du deinen Erzfeind schicken?
Pandemie, wer würde schon gerne in einer Pandemie leben?
Welche beiden Spiele müsste es in Kombination geben?
The Loop und Poker, blufft Dr. Foo nur oder hat er es?
Egal, all in!
Welche Band muss zu welchem Spiel den Soundtrack schreiben?
Ramminem (Rammstein feat. Eminem) für The Loop.
Welche Band muss dringend ein eigenes Spiel veröffentlichen?
Volbeat, klingt nach potential.
Welches Spiel hättest du gerne erfunden?
Flügelschlag, clevere Spielidee gepaart mit schön designten Karten.
Ihr wollt wissen, wer diese TypInnen von Bretthart sind? Hier ist die Möglichkeit! Wir stellen vor: Magdalena!
Wer bist du?
Magdalena, Erzieherin aus Würzburg. Ich spiele gerne, gehe bouldern und fotografiere Vögel in der Natur 🙂
Welche Spielfarbe wählst du?
Grün!
Tauschst du zwei Mal Lehm gegen ein Getreide?
Nein, ich tausche generell ungerne.
In welchem Spiel würdest du gerne wohnen?
Parks. Wunderschöne Nationalparks mit großartigen Landschaften, wilden Tieren und ganz viel Ruhe. Genau mein Ding!
Welche Spielfigur würdest du gerne Mal treffen? (und warum?)
Die Falknerin aus der Arnak- Erweiterung. Mit ihr könnte ich mich super über Vögel unterhalten und dabei bestimmt noch etwas Neues lernen.
In welches Spiel würdest du deinen Erzfeind schicken?
SET! In einer Welt mit unendlichen Farb-, Form- und Musterkombinationen zu leben wäre sicher total anstrengend!
Welche beiden Spiele müsste es in Kombination geben?
The Loop mit Living Forest – ein verrücktes Spiel, bei dem man in verschiedene Rollen schlüpft und gemeinsam immer schwierigere Missionen erfüllen muss – jetzt auch mit Naturbezug!
Welche Band muss zu welchem Spiel den Soundtrack schreiben?
Rammstein zu Poesie für Neandertaler. Ein Lied von ihnen mit nur einsilbigen Wörtern würde ich zu gerne hören.
Welche Band muss dringend ein eigenes Spiel veröffentlichen?
Don Broco hätte sicher genügend Ideen für ein abgefahrenes, unterhaltsames Spiel.
Welches Spiel hättest du gerne erfunden?
Cascadia – Schön gestaltetes, simples Spiel mit trotzdem sehr vielen Möglichkeiten, das es zum Spiel des Jahres geschafft hat.
Ihr wollt wissen, wer diese TypInnen von Bretthart sind? Hier ist die Möglichkeit! Wir stellen vor: "Tim" Michael!
Wer bist du?
„Tim“ Michael, ein Aschaffenburger mit Faible für Musik, Achterbahnen & Spiele
Welche Spielfarbe wählst du?
Schwarz oder Rot
Tauschst du zwei Mal Lehm gegen ein Getreide?
Nur, wenn du noch ein Holz dazu gibst!
In welchem Spiel würdest du gerne wohnen?
In Everdell bei den Eichhörnchen wäre es bestimmt gemütlich.
Welche Spielfigur würdest du gerne Mal treffen? (und warum?)
Die Sorceress aus dem bald erscheinenden „Masters Of The Universe: Fields Of Eternia“-Brettspiel. Sie hat bestimmt viele schlaue Dinge zu sagen. Wenn nicht, geh ich abends mit Prinz Adam, Orko und Teela in Eternia einen trinken…
In welches Spiel würdest du deinen Erzfeind schicken?
In eine lebenslange, furchtbar langweilige Monopoly-Dauerschleife
Welche beiden Spiele müsste es in Kombination geben?
Siedler von Catan und Pandemie! Was, wenn plötzlich in der gut befestigten Metropole die Pest ausbricht und in den gegnerischen Siedlungen die Pocken um sich greifen, die man nur gemeinsam bekämpfen kann... Völlig neue Ansätze für ein kooperativ-kompetitives Spielerlebnis! (Fast wie in echt)
Welche Band muss zu welchem Spiel den Soundtrack schreiben?
Scale The Summit haben ja für Parks bereits den inoffiziellen Soundtrack geschrieben. Waltari könnten aber „The Loop“ noch crazy vertonen!
Welche Band muss dringend ein eigenes Spiel veröffentlichen?
The Vision Bleak brauchen auf jeden Fall ein eigenes, atmosphärisches, spannendes Horror-Abenteuerspiel. Ganz in Tradition von Lovecraft & Co.
Welches Spiel hättest du gerne erfunden?
Mit Die Siedler von Catan hätte ich vermutlich finanziell ausgesorgt. Ich hätte aber gern die Idee zu den T.I.M.E. Stories gehabt…
Das Erbe der verstorbenen Hollywood-Ikone Violet Hayward wirft Fragen auf. Warum wurde ausgerechnet der unbekannten Emma Hart der gesamte Besitz vermacht?
Wir Spieler:innen schlüpfen in die Rolle der überraschten Erbin, die sich auf Spurensuche in Haywards Anwesen – der luxuriösen Holborn Hall – macht. Wird sie das Geheimnis um das rätselhafte Testament lösen können?
„Das Geheimnis von Holborn Hall“ besticht bereits von außen durch die edle Aufmachung in der wertigen Papp-Box und hinterlässt auch im Inneren ein Mehrfaches „wow!“: Zum Thema passende Spieleabend-Einladungskarten für Freunde, hochwertiges Spielmaterial (oft in doppelter Ausführung, zum besseren gemeinsamen rätseln) und tolle Artworks lassen die Story rund um Violet Hayward schnell lebhaft werden.
Bei der gemeinsamen Erkundung hat man wirklich das Gefühl, durch die vielen Räume des Anwesens zu gehen und in den privaten Hinterlassenschaften der verstorbenen Schauspielerin zu wühlen.
Die Rätsel sind moderat schwierig und somit für Familien und Genre-Neulinge sehr gut geeignet. Erfahrenen Escape-Game-Spieler:innen dürften die Rätsel nichts völlig unbekanntes mehr und daher schneller zu lösen sein. Doch selbst der größte Crack sollte von der hervorragenden Story-Einbettung, der tollen Optik und Haptik des Inhalts begeistert sein.
Bis auf die Tatsache, dass das vorletzte Rätsel der Reihenfolge obsolet ist (da ja zu diesem Zeitpunkt nur noch ein einziger Umschlag als Lösung übrig bleibt; Hier wäre ein zusätzlicher „Blindumschlag“ als falsche Fährte gut), kann „Das Geheimnis von Holborn Hall“ mühelos mit den etablierten Serien von Kosmos („EXIT – Das Spiel“) & Co. mithalten – und überbietet diese stellenweise sogar!
Wir freuen uns jedenfalls schon sehr auf „The Grand Hotel“ – das zweite Escape-Abenteuer aus der moses.-Reihe! (Der Bericht folgt in Kürze).
Schon kurios: Da ist DKT (kurz für „ Das kaufmännische Talent“) in Österreich eines der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten – und ich höre heute zum ersten Mal überhaupt von dessen Existenz (und bin damit sicher nicht der einzige…)
DKT basiert wie Monopoly auf "The Landlord’s Game" und teilt sich dementsprechend zu 95% die Struktur und das Gameplay mit dem allbekannten Klassiker. Wer also Monopoly kennt, der weiß auch, was ihn bei DKT erwartet: Es geht ums kaufen, bauen und abkassieren. In DKT gewinnt am Ende jedoch der Spieler, der zuerst seine zum Spielbeginn erhaltenen Schuldscheine beglichen hat.
Im Detail verstecken sich noch einige weitere Unterschiede zum weltweit bekannten Bruder. So verändern Mietmarker das Preisgeschehen, ein VIP-Status bringt geldwerten Vorteil, beim Makler erhält man günstige Angebote,... von einer Kopie zu sprechen wäre also ungerecht.
Die jüngste Variante von DKT hört auf den Namen „Smart“ (daneben gibt es auch noch DKT Original, DKT Alpen, DKT Weltreise, DKT Europa, DKT Junior und DKT Das kriminelle Talent) und wurde eine digitale Komponente - die sehr gelungene DKT-App - erweitert.
Diese fungiert im Spiel als deutlich mehr als nur Beiwerk – sie wird mittig auf dem Spielbrett platziert und ist voll ins Spielgeschehen involviert. Sei es durch Minispiele im Casino, durch Zufallsereignisse, bei Grundstückversteigerungen oder ganz einfach als Scanner für die Grundstückskarten. Der Mehrwert ist also wirklich gegeben und dürfte die Augen von technik-affinen Spielern leuchten lassen.
Doch so schön die App auch in das Spiel eingebunden sein mag – sie macht kein anderes Spiel aus DKT. Das bedeutet, wer zuvor schon nichts mit dem Monopoly-Spielprinzip anfangen kann, der wird auch mit diesem Hybrid nichts anfangen können.
Ein kooperatives Ratespiel, das Elemente aus „Pictures“ und „Codenames“ vereint. Ein ideales Spiel für zwischendurch.
Um die Ecke
Habt ihr euch je gefragt was passiert, wenn Codenames und Pictures ein Kind bekommen? Die Antwort lautet Cross Clues. Bei diesem Spiel arbeitet ihr allerdings nicht gegeneinander, sondern gemeinsam, um möglichst viele Punkte zu erreichen.
Es werden (im Standardmodus) vier Begriffe den Buchstaben A-D zugeordnet und vier Begriffe den Zahlen 1-4 (siehe Bilder). So entsteht ein Raster von 16 Wortpaaren. Jetzt bekommen alle ein Wortpaar zugeordnet und müssen ein einziges Wort sagen, das dieses Wortpaar beschreibt, damit die anderen dieses erraten können. Hat jemand einen Hinweis gegeben bekomm man ein neues Paar zugewiesen. So spielt man alle Wortpaare aus und erhält Punkte nach erratenen Paaren. Dabei entstehen viele lustige Situationen, besonders wenn man, wie empfohlen, mit laufender Sanduhr unter Zeitdruck Hinweise finden muss. Für die 16 Paare ist eine Zeit von fünf Minuten vorgegeben. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen kann man auch mit 5x5 Begriffen spielen oder auch die Zeit verringern. Die Zeitbegrenzung zeigt schon, wie schnell eine Partie Cross Clues gespielt ist. Das ist auch einer der Punkte, die neben dem durchaus hohen Spaßfaktor positiv zu erwähnen ist. Es gibt nicht viele Spiele, die es schaffen in so kurzer Zeit genügend Freude am Spielen zu bereiten. Somit ist Cross Clues ein ideales Spiel für zwischendurch. Es gibt jedoch einen deutlich sichtbaren negativen Punkt anzumerken: Ich weiß… die Ästhetik von Farben und deren Kombinationen hat durchaus eine subjektive Komponente. Jedoch hoffe ich, dass beim Designen dieses Spiels eine gehörige Portion Drogen im Spiel war, die die farbliche Gestaltung dieses Spiels zumindest Teilweise entschuldigen würde. Glücklicherweise wirkt sich diese nur gering auf den Spielspaß aus. Dieser kann zwar bei vielen Partien in kurzer Zeit durch Wiederholungen sinken, ist aber für ein so kurzes Spiel sehr hoch.
Ist man über den ersten Farbschock hinaus eignet sich Cross Clues hervorragend als „Lückenfüller“ (Was hier in keinster Weise negativ gemeint ist) für jeden Spieleabend oder eben auch mal so als Zeitvertreib wenn man mal ein paar Minuten Freizeit zur Verfügung hat.
Als Inhaber der neu eröffneten Pizzeria „Angelo“ könnt ihr euch vor Aufträgen kaum retten. Nur noch schnell eben die Bestellten Pizzen mit den Wunsch-Zutaten der Kunden belegen – und ab geht’s!
Wer an der Reihe ist, würfelt acht Zutaten-Würfel, die er dann auf eine der acht ausliegenden Bestellungen verteilen darf. Ist eine Pizza fertig belegt, dürfen auch die angrenzenden belegt werden.
Man darf hierzu so oft würfeln, solange sich zumindest eine Zutat verwenden lässt. Geht das nicht, erhält man neben unzufriedenen Kunden beim nächsten Mal auch weniger Würfel.
Wer am Ende die meisten Pizzen (bzw. Zutaten) ausgeliefert hat, gewinnt das Spiel. Doch gut aufgepasst! Es gibt Bonuspunkte für Bestellungen mit Chili oder Knoblauch. Und wem es gelungen ist, eine bestimmte Kundengruppe am häufigsten zu bedienen, der avanciert gar zum Lieblings-Italiener und erhöht seine Chancen auf den Sieg noch mehr...
Piatniks „Mozaroller“ ist ein kleines, schnelles Würfelspiel mit vermeintlich taktischen Möglichkeiten, an dessen Ende aber doch das Würfelglück über den Sieg entscheidet.
Etwas mehr Abwechslung in den Spielrunden (vielleicht durch individuelle Aufträge oder Zielsetzungen) könnten hier noch etwas mehr Pep auf die Pizza bringen.
So taugt das Spiel zumindest als flotter Zeitvertreib für Zwischendurch.
Im gut gefüllten, aber längst noch nicht übersättigten Escape-Game-Bereich sind kreative Herangehensweisen gefragter denn je.
Wie auch das zuletzt von uns getestete „Break In“ kann auch „Mystery House“ mitz einer guten Idee begeistern (die 2020 mit dem Toy Award ausgezeichnet wurde). So werden in der Spieleschachtel des Basis-Spiels eine ganze Menge kleiner Tafeln mittels Koordinaten mehrschichtig angeordnet, so dass diese von außen mehr oder weniger Einblicke zulassen.
Mit Hilfe der dazugehörigen App und den Blicken der Spieler:innen wird das aufgebaute Szenario dann dreidimensional nach Hinweisen, Rätseln und Indizien untersucht.
Die Stimmung und Atmosphäre kommen jederzeit hervorragend rüber - auch wenn es bei mehr als vier Spielern schon ziemlich eng rund um die Schachtel wird.
Falls es mal stockt, liefert die App in der Regel nützliche Informationen.
Auch wenn wir bei unserem Erstspiel mehrfach unabsichtlich die logische Reihenfolge der Rätsel übersprungen haben und dadurch in kleine „Sackgassen“ geraten sind, die den Spielfluss etwas unterbrochen haben, macht das „Mystery House“ wirklich Spaß!
In der Grundbox sind zwei Geschichten („Familienportrait“ und „Der Herr des Labyrinths“) enthalten. Dazu gibt es bereits zwei Erweiterungen. Für genug Spielstoff ist also gesorgt...
In der 2. Erweiterung „Das verlassene Raumschiff“ werden die Spielenden vom Mystery House an Bord der Arcadia befördert.
Das Raumschiff ist scheinbar außer Kontrolle geraten – und es gibt keine Spur der Besatzung. Nur der eigenwillige Bordcomputer E-prox3 ist bereit, den Neuankömmlingen zu helfen. Doch der Sauerstoff wird langsam knapp!
Das bekannte Mystery-House-Stecksystem funktioniert auch als Science-Fiction-Abenteuer und bringt thematisch Wind in die Reihe, die bisher eher Fantasy-Fans bediente.
Der moderate Schwierigkeitsgrad und das Grusel-/Gewaltfreies Setting macht das Spiel auch für jüngere SpielerInnen super spielbar! Und der gut integrierte Bordcomputer sorgt zudem für einige überraschende Momente.
Fans der Reihe können hier nichts falsch machen!
Für eingespielte Brettspiel-Gruppen ein Muss und definitiv ein Erlebnis, das viele Stunden Spielzeit wert ist!
Viraler Hit!
Zu diesem Spiel kann man eigentlich nicht viel sagen, denn es lebt unter anderem davon, dass man nicht weiß was passieren wird.
70 Jahre nach dem Beginn einer Pandemie seid ihr gemeinsam auf der Suche nach dem Heilmittel, um die Menschheit zu retten. Wenn sie denn überhaupt noch zu retten ist… wer weiß das schon. Dem nahenden Ende wollt ihr aber nicht tatenlos zusehen. Doch wie konnte es nur so weit kommen? Wen das interessiert, der sollte sich die Spiele „Pandemic“ und „Pandemic Legacy Season 1“ zu Gemüte führen. Um „Pandemic Legacy Season 2“ spielen und erleben zu können ist das aber nicht vonnöten. Doch genau das macht dieses Spiel aus, es wird nicht nur gespielt, sondern erlebt. Zu Beginn könnt ihr euch einem Rollenspiel ähnlich eure persönlichen Charaktere und deren Fähigkeiten zusammenstellen und diese im Verlauf des Spiels weiterentwickeln. Doch seid auf der Hut, der Tod folgt euch auf eurer Reise! Und er ist permanent, denn wie bei Legacy Spielen üblich, verändert sich das Spiel mit jeder Partie und alles was ihr tut wirkt sich auf die weiteren Partien aus. Dabei erstreckt sich das Spiel über ein Jahr, wobei jeder Monat maximal zweimal gespielt werden kann, das führt dazu, dass das Spiel 12-24 Partien für euch bereithält, je nachdem wie gut ihr euch schlagt. Danach ist das Spiel aber dann durchgespielt und ist auch nicht wiederverwendbar.
Viel mehr möchte ich auch gar nicht dazu sagen, denn zu viele Informationen im Voraus können den Spielspaß schmälern. Kurz gesagt: ein kooperatives Legacy-Spiel für Fortgeschrittene und Experten, das gut durchdacht und hervorragend abgestimmt ist.
Mit Deckbuilding nach Walhalla. Gute Ideen mit zu wenig Dauerspaß
Valhalla - Deliverance!
In der Wikinger Saga baut man sich klassisch ein Deck aus Wikingern auf, von dem Karten gezogen werden. Mit dieser Auswahl bewegt man sich zusammen mit den Mitspielenden auf einem Pfad, um Münzen zu sammeln, göttliche Gaben zu bekommen oder zusätzliche Karten auf die Hand zu nehmen. In welchem Setting sich der Pfad befindet und damit auch welche Karten eingekauft werden können, wird zu Beginn des Spiels nach einem Schema mehr oder weniger zufällig bestimmt. Einer der Knackpunkte des Spiels ist, dass man sich nicht nur selbst auf dem Pfad bewegt, sondern der Pfad selbst auch mit nach vorne und damit dem Ende der Runde näher rückt. An diesem kann dann ein Wikinger oder eine Wikingerin nach Walhalla geschickt werden. Somit hat man diese Karten nicht mehr im Spiel, was eine gewisse taktische Komponente beinhaltet. Doch was bringt das dann überhaupt? Ganz einfach. Die letzte Runde des Spiels findet in Walhalla statt und man hat dann nur noch die Karten zur Verfügung, die man vorher dort hin geschickt hat.
Soweit so gut. Zwei nette Ideen. Die Probleme des Spiels liegen aber wo anders:
Es möchte eine epische und grandiose Geschichte erzählen, in der heldenhafte WikingerInnen durch die verschiedenen Länder ziehen und Abenteuer erleben, was auf den Rückseiten der verschiedenen Settings beschrieben wird. Doch die Realität sieht anders aus. Man zieht eine Karte, rückt nach vorne, nimmt sich das ein oder andere Mal eine Münze, zieht eine Karte... Ende. Mehr gibt es nicht. Zwar gibt es Mechanismen, die krampfhaft versuchen Abwechslung ins Spiel zu bringen, doch diese sind einfach nicht von Belang. Selbst die letzte Runde in Walhalla spielt sich prinzipiell völlig gleich. Somit ist das Thema der Wikinger eigentlich völlig austauschbar und es wird schnell langweilig.
Somit zielt das Spiel zwar auf IntensivspielerInnen ab, erreicht aber maximal Kinder und Jugendliche oder Gelegenheitsspieler, für die jedoch dann der Aufbau und die Regeln eigentlich zu komplex gehalten sind. Leider wurde hier zu viel gewollt und keine gute Mischung getroffen.
(mat)