Ein kooperatives Memo-Spiel für kleine und große Entdecker
In „Toko Island“ geht es im Auftrag eines berühmten Forschers (u.A. Charles Darwin) auf Entdeckungsreise. Das Ziel: Eine mysteriöse Insel, auf der es wertvolle Schätze geben soll. Auf dem Schiffsdeck liegen Rechen, Schaufel und Spitzhacke bereit, um gemeinsam als Team die Ausgrabungen zu leiten. Das ist jedoch gar nicht so einfach, denn nicht alle Werkzeuge sind für jedes Terrain geeignet – und die Menge ist begrenzt. Es muss also wohl überlegt sein, an welchem Ort der Insel gegraben werden soll, um die erhofften Schätze zu finden… Im Zentrum von „Toko Island“ liegt die Insel, auf der mehrere Ausgrabungsorte zu finden sind. Nacheinander darf je ein Mitspielender eines der Werkzeuge vom Schiff wählen, um auf entsprechendem Terrain (ein-, zwei- oder dreimal) zu graben – in der Hoffnung dort den an Bord ausliegenden, gesuchten Schatz zu finden. Wird er entdeckt, geht es mit dem nächsten Schatz weiter. Bleibt die Ausgrabung erfolglos, sollte man sich trotzdem merken, welche Schätze dort vergraben sind. Vielleicht werden diese als nächstes gesucht… Sind alle Schätze gefunden, geht es zurück in den Heimathafen, in dem man für das erfolgreiche Erfüllen des Auftrags eine Trophäenkarte bekommt, die einem in den nächsten Partien wertvolle Vorteile verschaffen kann. Was zuerst wie ein banaler Memory-Abklatsch klingt, offenbart beim zweiten Blick eine relativ große Spieltiefe. Durch das zufällige Auslegen der Schätze und Werkzeuge ist die Ausgangslage jedes Mal anders. Die Expeditionen der vier Forscher haben zudem jeweils drei Schwierigkeitsstufen, an deren Ende eine Gold glänzende Trophäenkarte lockt. Klar, das Spielprinzip bleibt immer gleich – doch so schnell sollte bei „Toko Island“ keine Langeweile aufkommen. Hervorzuheben ist auch noch das wertige Spielmaterial und die ungewöhnliche Farbgebung, die dem Spiel einen ganz besonderen Stempel aufdrückt. Als Familienspiel ist „Toko Island“ auf jeden Fall mal eine schöne Abwechslung zum ordinären Memory – auch weil man durch den Naturwissenschaftlichen Hintergrund nebenbei noch eine Menge lernen kann…
Plus
- Toller naturwissenschaftlicher Hintergrund
- Mutiger und ungewöhnlicher Look
- Vier Spielvarianten in drei Schwierigkeitsgraden und sammelbare Trophäen sorgen für einen hohen Wiederspielwert
Minus
Getränkevorschlag
Musikvorschlag
Wasser
Islnds – „Islnds“
Design/Ausstattung
Spielspaß
Spielkonzept
Gesamtschnitt
Verlag
SpielerInnenanzahl
Spieldauer
Alter






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