Ein erstaunlich fieses Sammel- und Sabotage-Kartenspiel.
Wir kochen auf einem geheimen, nächtlichen Food-Festival möglichst leckere Gerichte für die heimischen Waldtiere.
Aus der eigenen Hand und vom offenen Markt werden die Zutaten (frisch, sättigend oder herzhaft) in der Auslage platziert, bis dort ein Gericht aus genau drei Karten entsteht. Die Gäste haben bestimmte Wünsche – etwa bestimmte Zutatenkategorien oder Zahlenwerte – und wer diese am besten erfüllt, holt sich den Gast und damit Punkte.
Bis hierhin klingt "Umami" wie ein friedvolles Sammel- und Legespiel (was der niedliche Manga-Look noch unterstreicht) - doch das ist es mitnichten! Denn die Zutaten lassen sich austauschen, Gerichte können umgebaut werden, Gäste können zu besseren Gerichten gelockt werden, und mit passenden Symbolkarten darf man sogar Zutaten bei seinen Mitstreitern klauen.
Sind alle Food-Festival-Gäste verteilt (oder eine bestimmte Menge Zutaten ausliegt), beginnt eine letzte Runde mit Bonusgästen (von denen jeder Mitspielende einen von Beginn an besitzt) - danach wird abgerechnet.
In dieser Runde liegt der größte Knackpunkt des Spiels. Der Startspieler hat nun nämlich einen erheblichen Vorteil, da er bei den letzten Gästen zuerst wählen darf und dadurch die größten Chancen auf wertvolle Punkte hat. (In unseren Runden hat der Startspieler immer gewonnen...).
Trotzdem ist "Umami" ein kurzes, hübsches und erstaunlich gemeines Kartenspiel mit niedlichem Look und fieser Interaktion.
Plus
- kawaii
Minus
- unausgeglichen
Getränkevorschlag
Musikvorschlag
Sake
In The Woods
Design/Ausstattung
Spielspaß
Spielkonzept
Gesamtbewertung
Verlag
SpielerInnenanzahl
Spieldauer
Alter






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